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Dienstag, 16. Juni 2020

Der Flopp mit der Corona-App?

Aktualisierung vom 20. Juni 2020 - 16:30 Uhr

Die neue Corona App funktioniert bei mir ab der Android-Version 6 und aufwärts.
Aber . . . die App ist ein Stromfresser, weil ständig "BlueTooth" (der gefräßige Blauzahn) eingeschaltet sein muß. 
Mein Handy-Akku hält nun noch gerade mal 7 Stunden und dann wars das!
Sorry, aber ich hab das Ding nun bei mir wieder raus geschmissen . . .


Die Corona App scheint ein ähnlicher Flopp zu werden, wie die Geschichte mit der PKW-Maut - nur etwas preiswerter.
Der Image-Schaden für die IT-Kompetenz der Bundesregierung wird aber beträchtlich sein.

Mit viel Glück habe ich mich ja geirrt und es sind nur wenige "exotische" Handys und wenige Betriebssystem-Versionen (Huawei?) von dem vorübergehenden Ausschluß von dieser App betroffen und es wird in Sachen Kompatibilität nachgearbeitet?

Wenn eine App programmiert wird, hat man den Markt im Auge.
Der augeblickliche Markt verlangt eine möglichst sofort einsatzbereite App für den Massenmarkt.
Programmiert wurde aber imho eine App für den Markt in ca. 2 Jahren oder später.
Die App steht zur Zeit offensichtlich nur für Handys mit dem neuesten Betriebssystem zu Verfügung.
Das dürfte bei Android die Version 10 sein.
Kommuniziert wurde diese Einschränkung allerdings nicht!
Die große Masse der Android-Nutzer kommt aber immer noch mit einem Android 6, 7  oder mit der Version 8 daher.

Somit gibt es eine Spaltung der Gesellschaft.
Das elitäre Volk mit guter Kapitalkraft hat die neuesten Handys mit dem neuesten und aktuellen Betriebssystem.
Das weniger finanzstarke Volk dagegen bleibt draußen vor.
Bleiben nur unsere Hellen Köpfe unter sich, ist das für diese Gruppe gut.
Mischen sie sich aber unter das "gemeine" Volk, so sind sie denen, und damit einem eventuell vorhandenen Corona-Virus, mehr oder weniger schutzlos ausgeliefert.
Ein Trugschluß also, wenn die elitäre Gesellschaft (die uns regierende-) meint, nunmehr besser als vorher geschützt zu sein!

Samstag, 8. September 2018

Ein Hauch vom Herbst


Die großen "Holsteiner-Pannkoken"-Äpfel bekommen schon ein wenig rote Farbe und 
durch den Blätterwald schimmert ein wenig Gelb von der Amerikanischen-Roteiche hindurch.




Nun? Habt ihr das Stiefmütterchen auf dem Weg entdeckt?
Es hat sich gegen die drüber hinweg fahrenden Autos behauptet
und auch der heiße und trockene Sommer hat ihm nicht geschadet.

Hier die zarte Blüte noch einmal aus der Nähe.
Das Gras ist verdorrt, aber das Stiefmütterchen zeigt bescheiden seine Schönheit.

Und so sieht unsere Eiche gut 2 Wochen später aus (20.09.2018).
Der Herbst hat deutliche Farbtupfer hinterlassen.
    

Dienstag, 19. Juni 2018

Die neueste Glanzleistung by Stuart Styron?

oder
Die Google-Falle für unvorsichtige Zeitgenossen,
 

die meinen, sich dem geltenden Recht entziehen zu können.
Sie scheinen tatsächlich zu glauben, daß sie ihre Hetze im Netz frank und frei äußern zu können.
 - Das Faustrecht und Wildwest im Internet. -

Da klaut ein Spinner im Netz fast meinen ganzen Blog, 
verfälscht ihn und läßt sich dann so im Internet bei Google wieder finden:

FakeNews by Wikipedia? Stuart Styron deckt auf - Der Kampf um die ...

https://wikipedia-foundation-support-schmitty.blogspot.com/.../fakenews-by-stuart-sty...

03.06.2018 - Styron111 und seine Sekundanten . . . Es ist zum Weinen, Trinseo Styron111 ändert seine ... Trinseo Zimtalkohol, ein neuer Stern am Himmel ...

Meine Original-Seite findet ihr hier, da wird die Wikimedia korrekt benannt, Stuart nimmt da lieber die Wiki"p"edia als Blog- und Link-Titel (eine typische "Vertipper"-Falle:

Der Kampf um die Wikipedia: FakeNews by Stuart Styron?

https://wikimedia-foundation-support-schmitty.blogspot.com/.../fakenews-by-stuart-st...

30.12.2017 - Hier ist alles drin: Vom Content-Klau zum Abgreifen von Link-Daten bis zur Verfälschung des geklauten Kontents und zur Verleumdung.

_______________________________________________________

Ein weiterer Mitstreiter gegen die Wikipedia zeigt kurzfristig sein wahres Gesicht bei Google, um sich  mögliche Abmahner vom Halse zu halten und seine Meinung "frei und ungeniert" äußern zu können. Dieser unbelehrbare Zeitgenosse möchte vermutlich seine 2. Abmahnung erhalten.
Das Löschen seines Prahlhans-Satzes nützt ihm nichts: Google war schneller, obwohl dieser Satz inzwischen in seinem Original nicht mehr vorhanden ist:

Schwarzbuch Wikipedia (1): Wie versucht wird, Wikipedia-Kritiker ...

https://www.meine-biographie.com › Aus meinem Leben

11.06.2018 - So bin auch ich – zwangsläufig lebens- und gerichtserfahren – Fan der Minimalismus-Bewegung geworden: Wer braucht heutzutage noch ...
_______________________________________________________

Unklar ist mir nur noch, warum ausgerechnet mein Lieblings-Verlag - heise.de -
in einem Artikel seiner Online-Zeitung "Telepolis" ausgerechnet die Ganser-Fans gegen die Wikipedia wettern läßt, ohne eine Stellungnahme zu dem unseriösen Text und den Kommentaren abzugeben.

Wie sagt man doch so schön?
"Sex sells!"
Und was sagt man Heute:
"Kontroverse Artikel beleben das Geschäft?"

Wer nun nur den folgenden Artikel liest, der bleibt verunsichert zurück.
Wer aber viele der 808 Kommentare gelesen hat,
der weiß, daß die Wikipedia zwar nicht unbedingt das "Gelbe vom Ei" ist,
aber - mit Sachverstand gelesen - doch recht informativ ist.

27. Mai 2018 - Ein Artikel von Alexander Unzicker

- Über den Niedergang der Online-Enzyklopädie -

Wer diesen Artikel aber genauer liest und die Hintergründe/Diskussionen zu den Protagonisten wie Daniele Ganser, Markus Fiedler (und nicht zu vergessen Intellektuelle wie Willy Wimmer oder Noam Chomsky bei RT, KenFM) genauer recherchiert und dann auch noch die Kommentare zum Artikel liest, dem geht schnell ein Licht auf, welche "Fachleute" da als Argument für den "Wahrheitsgehalt" des Autors herhalten müssen und welchen Weltanschauungen der Verfasser anhängt.

Nun, die Welt ist keine Scheibe mehr und die Wikipedia ist auch keine Bibel.
Lesen, hinterfragen, selbst nachdenken.
Das ist die richtige Reihenfolge zum Verstehen, während Du weiter auf der vergeblichen Suche nach der einzig gültigen Wahrheit bist!

Und noch ein wichtiger Link:

 » Der Umgang mit wissenschaftlichen Quellen | Werkstattnotiz 126
  
In diesem Sinne: für weniger Naivität, aber dennoch genug Offenheit
für die Wikipedia im akademischen Kontext.

  

Samstag, 14. April 2018

Neubau einer Seniorenwohnanlage in Ehestorf - II.

Ich war zu Gast auf der Sitzung unseres Rosengarten-Bauausschusses.
Die zwei Reihen für das Publikum (oder für Betroffene) war recht dünn gesät.
Das ist meistens ein gutes Zeichen für den Bauträger.

Der Geschäftsführer des Bauträgers VivaPlan trug seine Anliegen zur Änderung des Bebauungsplanes ausführlich und glaubwürdig vor; er machte einen recht bodenständigen Eindruck.
Am meisten hat mich seine Aussage überzeugt, daß er mit seinem Team dieses Projekt auch nach der Fertigstellung selbst betreuen werde, da man dieses besondere Projekt nicht gut in fremde Hände geben könne.

Auch die Redaktion unserer Kreiszeitung (Nordheide Wochenblatt) scheint von diesem Projekt recht angetan zu sein.
Lest selbst, was dort in der heutigen Ausgabe zu lesen ist:

Neues Mega-Seniorenresort in Ehestorf

Meine Meinung:
Die bei uns im Dorf geplante Senioren-Siedlung paßt gut in das Gelände.
Auch, wenn der Blick auf die Dächer der neuen Seniorenwohnanlage für einige Anwohner nicht gerade erfreulich sein mag, so ist die geplante Anlage doch besser, als wenn dort ein fabrikartiger Klotz stehen würde.
Betroffene Neubürger sollten bedenken, daß dort einmal die Strache-Apparatebau GmbH mit ihrer Gasgeräte-Fabrikation zu Hause war . . .
Hinsichtlich einer optischen Abmilderung scheint der Geschäftsführer Thomas Weidlich auch glaubwürdig verhandlungs- und kompromißbereit zu sein.

Schon jetzt zeigt sich, daß sich hier im Speckgürtel von Hamburg, gerne betuchte Bürger ansiedeln. Da wird es wohl kaum an künftigen Mietern, in dieser neuen Seniorenwohnanlage der gehobenen Klasse, fehlen.
Eine mögliche Alternative zum Hamburger Augustinum für naturverbundene Senioren?

Lediglich die Zufahrt von der Kreisstraße Emmetal in die Professor-Strache-Allee wird auf dem "Ehestorfer Heuweg" in Fahrtrichtung Hausbruch (B73) eine Linksabbieger-Spur bekommen müssen. Denn schon heute ist dort das Linksabbiegen auf der abschüssigen Strecke, die ja auch noch am Ende einer lang gestreckten Kurve liegt, zeitweilig recht abenteuerlich.

Sonntag, 7. Januar 2018

Die Jagd auf das "NetzDG" (Netzwerkdurchsetzungs-Gesetz)


Die Wogen gehen hoch her.
Lautstark wird von den Einen der Verlust der Meinungsfreiheit beklagt
und von den Anderen, den Befürwortern dieses Gesetzes, hört man wenig.
Warum sind die Befürworter so leise?

Wenn ich mir die verschiedenen Streithähne so ein wenig anschaue, dann dämmert mir, wo der Hase im Pfeffer liegt:
Es ist wohl kaum so sehr die Befürchtung, daß uns die Meinungsfreiheit flöten geht, sondern wohl eher, daß da einigen Betuchten viel Geld flöten geht.
Nur, darüber spricht Keiner . . .

Wer hat denn nun den größten Schaden (oder Kosten) und wer den größten Nutzen dieses umstrittenen Gesetzes?
Schau'n wir uns die einzelnen Gruppen einmal etwas genauer an:

Da sind zuerst einmal die Betreiber der Sozialen-Netzwerke wie Facebook, Twitter, YouTube und Google mit seinen recht beliebten Blogger-System. Aber auch Betreiber wie die von Wordpress und Co.
Diese Firmen hatten bisher stolze Gewinne.
Und jetzt stehen diesen Firmen recht hohe Kosten zur Überwachung und Bereinigung der Hinterlassenschaften ihrer Nutzer ins Haus.

Es ist also ein probates Mittel, um sich das nur Kosten verursachende NetzDG von Halse zu schaffen, wenn man absichtlich Postings von Prominenten und namentlich bekannten Personen zu Unrecht löscht. Das schürt den Unmut in der Presse ganz besonders und ist damit recht nützlich.

Die Zweite Gruppe ist bisher noch gar nicht offen in Erscheinung getreten.
Das sind die Rechtsanwälte.
Brauche ich nicht mehr die Gerichte zu bemühen, um berechtigterweise einen Hetz-Post gegen mich aus dem Internet zu tilgen, so brauche ich dazu auch keinen teuren Rechtsanwalt mehr (sofern ich mir diesen vorher überhaupt hätte leisten können).
Wenn ich da so an die, inzwischen fast aus dem Blickfeld verschwundene, Abmahnwelle denke, dann dämmert mir, daß da wohl so einige Rechtsanwälte um ihre Pfründe fürchten.
Also weg mit dem NetzDG, dann verdienen wir Anwälte wieder ordentlich an den Streitereien der User untereinander.

Als dritte Gruppe, befürchte ich, muß ich wohl leider unsere Presse mit ihren Journalisten ansehen.
Hat schon einmal jemand von euch "Das Kirchliche Sonntagsblatt" gelesen?
Nein?
Warum ist die Bild-Zeitung so beliebt ist (nein, das ist nicht nur dem guten Sportteil zu verdanken!) und das vor vielen Jahren einmal versuchsweise gestartetes "Kirchliches Sonntagsblatt" (in ähnlicher Aufmachung wie die "Bild") sang und klanglos in der Versenkung verschwunden ist, das hängt mit unseren menschlichen Eigenschaften zusammen.
Mit anderen Worten:
Skandale und schlechte Nachrichten werden gedruckt und gelesen, aber so Sachen wie die schöne Blumenwiese am Ortsrand von Ehestorf . . . hä? . . . wer schreibt darüber und wer soll das lesen?

Ihr glaub das nicht?
Nun, dann macht einmal die schnelle Probe bei der Tagesschau heute am Abend.
Macht einmal eine Strichliste und macht für jede Gute oder Schlechte Nachricht einen Strich und dann zählt mal am Schluß zusammen.
Nun, wenn der Sportteil im Fernsehen euren Fußballverein als Sieger bringt, dann mag sich bei dieser Strichliste die Waage zugunsten der Guten-Nachrichten verschieben, ansonsten ist das Ergebnis aber eindeutig.

Es erhärtet sich der Verdacht, daß Facebook, Twitter & Co. absichtlich unsinnige Sperrungen von Beiträgen vornehmen, um den Unmut der Nutzer zu schüren um dieses, für sie kostenträchtige Gesetz, schnell wieder los zu werden.
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Und wer sind denn nun die - ach so stillen - Nutznießer dieses neuen Gesetzes mit der Kurzbezeichnung NetzDG?

Nun, in meinen Augen sind es die vielen finanzschwachen und anständigen Nutzer dieser Sozialen-Medien, die sich bisher nicht gegen die Wild-West-Manieren einiger "User mit mangelhafter Sozialkompetenz" wehren konnten, besonders, wenn diese sich hinter anonymen Nicks verschanzten und ihre Hetzkampagne aus dem Hinterhalt führten.
Selbst mit Hilfe eines "internet-fähigen" Rechtsanwaltes war den Schreibern von solchen Werken wie diesem kaum beizukommen.

Der zweite Nutzerkreis, der enorm profitiert, ist unser staatliches System der Rechtspflege.
Die Gerichte sind ohnehin schon überlastet, warum sollen sie sich auch noch mit Sachen beschäftigen, die bei uns im Dorf auch von einem Schiedsmann beäugt und entschieden werden können?
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Ich halte es für einen geschickten Schachzug unseres Justizministeriums, daß dort versucht wird, die Gerichte mit Hilfe des neuen NetzDG zu entlasten und die Arbeit und Kosten auf die letztendlich von dieser Wild-West-Misere enorm profitierenden Netzwerkbetreiber abzuwälzen.

Übrigens, das Thema, um das es hier geht ist schon "uralt".
Schon zu Zeiten, als noch der Pressesprecher des Senates der Freien und Hansestadt Hamburg, verantwortlich für das im Internet stehende Gästebuch des Senates war, gab es oft einen heftigen Streit um die rechtliche Auslegung des Begriffes Zensur und Meinungsfreiheit.
Da hat auch schon einmal ein sich unerkannt wähnender anonymer Schreiberling seinen PC verloren, weil er meinte, daß er in eine Stube pinkeln könne . . .

Meine Meinung:
Laßt das neue NetzDG erst einmal eine Weile wirken und dann schau'n wir weiter.
Denn die "Prominenz", die sich zur Zeit aufs schärftes beklagt, wird ja in ihrer Meinungsfreiheit nicht all-zusehr eingeengt. Da verbleiben ja noch genügend Kanäle zur Publikation in den verschiedensten Medien . . .

Siehe auch bei Dunja Hayali in Facebook:
Den vollständigen Text findet ihr mit einem Klick hier bei Facebook


In meinem eigenen Blog findet ihr auch so einige Stalking-Geschichten:
 Mein Haus-Stalker

Den besten Kommentar zum Thema NetzDG habe ich heute am frühen Morgen
beim Tagesspiegel.de (vom 9. Januar 2018 um 6:21 Uhr) gelesen:

Meinungsfreiheit gibt es auch ohne Twitter und Facebook

Die Kritik an Heiko Maas' Netzwerkdurchsetzungsgesetz ist überzogen.
Statt zu jammern sollten die vermeintlich Zensierten vor Gericht ziehen.
Ein Kommentar von JOST MÜLLER-NEUHOF
  .

Montag, 6. März 2017

Der Kampf um die Wikipedia


oder
Die Wikipedia, eine Enzyklopädie oder ein "Who is Who-Adressbuch"?
   
Leitspruch, gefunden bei dem Wikipedia-Benutzer Brainswiffer
"Das Wunder von Wikipedia ist, wie aus Gezänk Wissen entsteht."

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Meine Seiten über die Wikipedia sind fertig.
Ein paar Aktualisierungen kommen natürlich von Zeit zu Zeit noch hinzu,
denn KenFM und andere, mit der Art der Handhabung der Wikipedia unzufriedene Zeitgenossen, werden sicherlich nie ganz Ruhe geben.

Das Inhaltsverzeichnis in meiner "Home-Page":

Auf der Seite Wikipedia-1 zeige ich auf, was die Wikipedia kann und was nicht.

Auf der Seite Wikipedia-2 findet ihr eine Art von Arbeitsanleitung, die ihr beim oberflächlichen Blättern in der Wikipedia nicht so mal eben findet.
Für Benutzer, die sich aber mit einem Nick oder mit Klarnamen bei der Wikipedia registrieren, wird schon bei der Registrierung für eine saubere Einarbeitung und Führung gesorgt . . . wenn man denn lesen kann und auch bereit ist, die dortigen Regeln anzuwenden und zu respektieren.
Siehe auch: Benutzerkonto anlegen und Hilfe:Benutzer

Auf der Seite Wikipedia-3 sind Informationen über einige Schlammschlachten zu finden, die gerade stattgefunden haben bzw. noch aktuell stattfinden.
Da ist z.B. KenFM mit dem Video "Die dunkle Seite der Wikipedia" oder der recht heftige Schlagabtausch zwischen einem zurückgewiesenen Benutzer "St. St." und einigen angegriffenen Wikipdianern ("Schmitty" etc.).

Auf der Seite Wikipedia-4 geht es um den Einzelfall "Stxxxx Stxxxx",
der sich imho gut als Beispiel eignet, um aufzuzeigen, warum manch ein gewünschter Artikel wenig Chance hat, in die Wikipedia aufgenommen zu werden. Es zeigt aber auch das unterschiedliche Handeln in der englischen und der deutschen Wikipedianer.
Ellenlange erhitzte Diskussionen sind in der deutschen Wikipedia oft die Folge, die letztendlich auch schon mal zum Mobbing gehören und zum Stalking von der sich angegriffen fühlenden Person führen.
Dieser Fall könnte sich auch recht gut für Philosophen an einer Universität eignen, um das Problem von "Ursache und Wirkung" einmal etwas genauer zu betrachten.

Autobiographien und andere Selbstdarstellungen, die zum Teil der wirtschaftlichen Promotion dienen, sollten nicht von der betreffenden Person selbst oder von einer von ihr beauftragten oder liierten Person angelegt werden; die Wikipedia ist kein Adressbuch und auch keine Werbeplattform, sondern eine Plattform für das relevante Wissen in dieser Welt; eine Enzyklopädie halt.

Auf meiner neuesten Seite Wikipedia-5 geht es in erster Linie um einige der zur Zeit hartnäckigsten, oft negativ eingestellten, Diskutanten.
Teilweise wurden diese, auch von anderen Benutzern in der Wikipedia, in die Nähe von Verschwörungstheoretikern gerückt.

Die Löschhölle ist der Titel meiner Seite Wikipedia-6
Hier werden letztendlich die Weichen gestellt, ob die Wikipedia sich im Sinne einer Enzyklopädie weiter entwickelt wird oder ob dieses, im Grundprinzip gute Werk, zu einer Art von Adressbuch mit ungefilterter Werbung verkommt.
Hier ist, neben den Diskussions-Seiten der einzelnen Benutzer und Admins,  auch die "Kampfarena" in der Wikipedia zu finden.

Meine letzte Seite Epilog (Wikipedia-7) ist der Versuch einer Zusammenfassung meiner Erfahrungen mit dem Projekt der Wikipedia und deren "Löschhölle".
Anmerken möchte ich dazu, daß ich weder zum Kreise der aktiven Wikipedianer gehöre noch im Auftrag oder Anleitung der dort tätigen Benutzer oder ehrenamtlicher Kräfte irgend etwas auf meinen Seiten schreibe.
Ich schreibe halt meine eigene Meinung nieder und bitte alle Leser, diese - meine Meinung - sorgfältig mit anderen Quellen abzugleichen.
 

Montag, 23. Januar 2017

Die Wikipedia ist nicht aktuell? Enttäuschend!

 
Da gibt es seit gestern einen neuen Begriff in unserer Sprach-Welt.
Einen Begriff, den einer der mächtigsten Männer der Welt gerade hat aussprechen lassen, und die Wikipedia kennt diesen noch nicht?
Mamma mia, woher soll ich denn nun wissen, was das bedeutet, wenn jetzt von
alternativen Fakten gesprochen oder geschrieben wird?

Gibt man bei der Wikipedia diesen Suchbegriff 'alternative Fakten' ein, so wird man bestenfalls auf die Seite Tatsache weitergeleitet. Aber das hilft mir nicht so recht weiter - wer könnte mir da helfen, diesen neuen Begriff zu verstehen?

Doch, einer konnte inzwischen helfen:
Freund Google ist schneller als die Wikipedia, dafür aber mit größerer Vorsicht zu genießen.
möglicherweise werden mir via Google Werbeeinblendungen mit vielen 'alternativen Fakten' eingeblendet, dich mich nur noch weiter verwirren?
Diese Google-Suche half mir nun weiter zu dieser recht aufschlussreichen Seite:

Was sind "alternative Fakten"? - MSN.com

Es scheint so, daß die zwei Worte so etwas wie "Visionen" bedeuten, ich zitiere msn.com:

Trump: Er habe am Freitag am Kapitol, dem Sitz des US-Kongresses, "eine Million, eineinhalb Millionen Menschen" gesehen.

Nun, was unser, leider schon so früh verstorbene, Bundeskanzler Helmut Schmidt einmal zu dem Thema Visionen gesagt hatte, das müßte zumindest jeder Hamburger wissen.
Und da der mächtige Präsident Trump ja wohl auch schon in seiner Heimat recht viele Hämbürger gegessen haben dürfte, könnte er, innerlich von Visionen erleuchtet, nun den notwendigen Schritt gehen . . .

Wer es genauer wissen möchte, der kann ja auch einmal diesen Bericht von N-TV ansehen.
 

Samstag, 22. Oktober 2016

CETA, Wallonien und die Europäische Union



Ich habe gerade eine eMail von der Organisation Campact erhalten und da ich die Gedanken zu deren Inhalt zum Großen-Teil als verständlich und berechtigt halte (siehe FETT-gedruckte Positionen), folgt hier ein kleiner Auszug aus dieser eMail:


Für ein "Ja" zu CETA formulierte das wallonische Parlament genau die richtigen Hürden:

Das Abkommen dürfe weder Sonderklagerechte für Konzerne enthalten noch die bäuerliche Landwirtschaft gefährden und öffentliche Dienstleistungen unter Privatisierungsdruck setzen.
So entschieden hätten wir auch gerne Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel für eine Neuverhandlung von CETA kämpfen sehen. Doch ihm reichten für sein Ja zu CETA bedeutungslose „Auslegungserklärungen”. Nur die Bürger/innen in Wallonien haben bislang noch diesen Kampfgeist gegen CETA, stehen ein für eine faire und gerechte Handelspolitik – und haben die Chance, zu siegen.

.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.

Nun, ein wenig nachdenklich sollte es einen schon machen, was und wie unsere Abgeordneten da etwas durchdrücken wollen . . .
Sehr befremdlich fand ich auch gestern am späten Abend die Kommentare in unseren "Staats-Fernsehsender" ARD-1 - - - das klang da ja fast so, als hätten die Wallonen gerade ein Staatsverbrechen begangen und Europa in die Bedeutungslosigkeit gestürzt.
Da war kein Wort über die berechtigten Bedenken zu hören,
Warum die Wallonen (und auch viele Andere, leider nicht Stimmberechtigte) so hartnäckig Widerstand leisten war offensichtlich nicht wichtig, wichtig war die Empörung darüber, daß sich so ein kleines Völkchen überhaupt wagte Einzelheiten des CETA-Vertrages in Frage zu stellen.
"So etwas gehört sich doch nicht, wenn die Obrigkeit das besser weiß!"
Oder?

Montag, 17. Oktober 2016

Kamikaze-Autofahrer in Ehestorf


Tatort: Ortskern Ehestorf in der Gemeinde Rosengarten bei Hamburg
Auf der Straße „Emmetal“ in Ehestorf in Fahrtrichtung Hamburg-Marmstorf (Süden).
Tatzeit: Montag, 5. September 2016 um 10:03 h

Aufgrund der vielen Staus auf der Autobahn A7 wird der „Ehestorfer-Heuweg“ immer
stärker befahren und gereizte „Stau-Fahrer“ fahren auch hier und im Kreisel immer riskanter.

Ich fahre so gegen 10 Uhr an einem Montag-Morgen im September arglos gen Süden in den Ort Ehestorf hinein. Es herrscht reger Verkehr und ich werde kurz hinter dem Ortsschild von einem Fahrzeug der Straßenreinigung ausgebremst.
Nein, ein Überholen hier am Berg und in der Kurve ist unmöglich.
Der PKW-Fahrer hinter mir denkt wohl genauso und bleibt hinter mir.
Nur ein offensichtlich lebensmüder Wohnmobil-Fahrer schien anderer Meinung zu sein und taucht plötzlich links von mir auf der Gegenfahrbahn auf und zieht an uns zwei Pkw's und dem Lastwagen der Straßenreinigung vorbei.
So ein riskantes Überholmanöver habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht erlebt - und das sind schon einige Jährchen!


Bild 1: Start des Überholvorganges in Höhe der Abzweigung (links) 
der kleinen Straße „Unter den Eichen“



Bild-2: Ende in Höhe der Abzweigung zur Feuerwehr „Ehestorfer Dorfstraße“ (rechts).

Der Überholvorgang dauerte nur ca. 3 Sekunden.
Es wurden dabei mindestens 2 Pkw und der Lastwagen der Straßenreinigung überholt.




Bild 3 zeigt nur ca. 25 Sekunden später den schweren Lastwagen!


Keiner der hinter mir fahrenden Pkw-Fahrer hatte es je gewagt in diesem Bereich zu überholen. Auch heute nicht.

Nur 25 Sekunden lagen hier zwischen einem möglicherweise tödlichen Unfall und nur dem Erschrecken über das plötzliche Auftauchen dieses Wohnmobiles.
Dieser Unfall wäre dann eigentlich nicht als "Unfall" einzustufen  sondern wohl eher als Mord oder Selbstmord.
Aber auch den zuständigen Behörden ist ein Vorwurf zu machen:
Da ist zwar rund 75 Meter vorher ein Überholverbotsschild und der Beginn einer teilweise schlecht sichtbaren durchgezogenen weißen Linie in der Mitte der Fahrbahn, aber in einem Teilbereich weiter oben ist diese Linie klar unterbrochen und erlaubt scheinbar wieder das Überholen . . . und auch ein Ende-Schild für das Überholverbot ist im Zuge dieser Straße - bis zum Kreisel - nicht zu sehen.


Anmerkung:
Nein, eine Strafanzeige habe ich bisher nicht eingereicht.
Aber ein vollständiges Video dieses Überholmanövers ist natürlich in meinem Besitz.
Diese "Fotos" sind jeweils nur ein Frame aus dem Video.
Sollte sich da also jemand in der gezeigten Situation wieder erkennen oder aber immer noch am Fluchen über diesen gemeingefährlichen Wohnmobilfahrer sein, dann bin ich unter Umständen auch bereit, eine Kopie dieses Videos heraus zu rücken.

Donnerstag, 8. Oktober 2015

Ist Deutschland eine Flüchtlings-Bananenrepublik?

Gestern Abend war unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel zu Gast bei Anne Will.
Mir fehlen die Worte ob ihrer Aussagen.
Henryk Broder konnte das schon vor vier Tagen viel deutlicher und gröber sagen.
Hier ein Auszug aus seinem Text vom 4. Oktober 2015 bei  achgut.com (Die Achse des Guten):

Das ist ja irre! (2) (Quelle)

"Ich fürchte, meine Kollegen von WO haben Recht. Die Bundesrepublik ist ein ostelbischer Gutshof, auf dem nur der Gutsherr etwas zu sagen hat. Er bestimmt, was die Kühe zu fressen bekommen und wann sie scheißen dürfen, wie lange das Gesinde arbeiten und welche Magd ihm nächtens zu Diensten sein muss. Die BRD ist eine One-Woman-Show. Es gibt keine Regierung, kein Parlament, keine Gewaltenteilung, keine 16 Ministerpräsidenten, keine Opposition. Die Kanzlerin kümmert sich um alles, persönlich und eigenhändig. Wie Fidel Castro, Hugo Chavez und Ferdinand Piech."

Ich frage mich, was Frau Merkel machen (oder anordnen) würde, wenn Putin die Daumenschrauben in Rußland noch weiter anzieht und uns alle seine Dissidenten und unliebsamen Tschetschenen auf den Hals schickt?

Da orakeln so etliche Politiker, daß die Stimmung im Lande kippen könnte?
Könnte?
Die Stimmung ist schon gekippt!
Ich habe schon etliche eingefleischte CDU-Wähler in meinem Bekanntenkreis gefragt, was sie von der "Offenen Tür Deutschland" und unserer Bundeskanzlerin halten; Oft kam die Gegenfrage "Wann dankt sie ab?"
Aber es kamen auch viele unverhohlene Antworten, daß sie der AfD und sogar der NPD gute Chancen bei der nächsten Wahl (2017) einräumten . . . auch mit Hilfe ihrer eigenen Stimme.

~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~

DER Link zum Thema

Christian Bangel schreibt in der Zeit-Online am 8.10.2015 einen lesenswerten Kommentar zu der Sendung von gestern:

"Anne Will": Merkels harte Wahrheit

"Es liegt nicht in meiner Macht." Was die Kanzlerin bei "Anne Will" zu den Flüchtlingszahlen sagt, widerspricht der politischen Logik. Das macht es so wichtig."
   

Mittwoch, 9. September 2015

Die "Gender"-Attacke auf unsere Kinder

 
Danke Herr Plasberg!

Ihrem mutigen Vorstoß in Sachen "Gender-Ideologie" ist es zu verdanken,
daß breite Bevölkerungskreise so langsam aufwachen.
So hat wieder einmal der sogenannte "Streisand-Effekt" recht erfolgreich zugeschlagen.

Als Augenöffner möchte ich euch zunächst den Artikel der Frankfurter Allgemeine (Politik) vom 11.11.2014 zum Lesen empfehlen:

Das gute Recht der Eltern

oder, wie ich es ausdrücken würde:

Wie eine Minderheit von Fanatikern es fertig gebracht haben,
unsere Politiker für ihre dubiosen Zwecke zu mißbrauchen.


Die Gleichwertigkeit von Frau und Mann im Bewußtsein der Bevölkerung zu verankern, das ist ein berechtigtes Anliegen der Frauenbewegung und auch der Politik.

Aber in die Erziehung von Kindern einzugreifen, weil angeblich die geschlechtsspezifischen Unterschiede zwischen Mann und Frau lediglich anerzogen seien und nicht stark evolutionär und genetisch vorprogrammiert sind, das ist eine der miesesten Begründungen für dieses Tun, die ich je gehört und gelesen habe!



~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~

Dieser Artikel ist noch "im Fluss" und wird in den nächsten Tagen und Wochen ergänzt.
   

Donnerstag, 16. April 2015

Fracking im Bereich Landkreis Harburg, Niedersachsen

Aktualisiert am 18. April 2015 - 16:37 h
Gestern gab es im Museum am Kiekeberg in Ehestorf
(Gemeinde Rosengarten, Landkreis Harburg, Niedersachsen)
eine Podiumsdiskussion zum Thema Fracking.

Und es ging insbesondere um das wohl etwas undurchsichtige Verhalten und Vorhaben des Nachfolgers, der ebenfalls etwas undurchsichtig erscheinenden Firma "Blue Mountains", der Firma Kimmeridge Energy.

Zur Klarstellung: Fracking wird nur zur Gasförderung eingesetzt aber nicht zur Erdölförderung. Allerdings wird das zum Frecken benutzte Wasser, und damit auch das später wieder in den Boden gepressete Rückflusswasser, zusätzlich mit Chemikalien versetzt, die umweltschädlich sein können und damit das Trinkwasser gefährden.

Siehe auch
  Das putzige Firmenverstecken im Erdgasgeschäft  
und
  Kein Fracking in der Heide ?

Worum geht es?
Nun, auch im Bereich des Landkreises Harburg könnte diese Risiko-Technologie mit Namen Fracking in absehbarer Zeit eingesetzt werden.

Teile der verlinkten Seiten mögen sich recht spassig lesen . . . sie sind dennoch bitterer Ernst!

Nachfolgend gebe ich das wieder, was ich glaube auf dieser Podiumsdiskussion gehört zu haben.
"Was ich glaube gehört zu haben" schreibe ich, weil die akustischen Gegebenheiten in dem Saal des Museums nicht gerade diesem wichtigen Thema gerecht wurden.
Nein, es gab keine Mikrophone und das Gesagte war auch schon in der 7. Reihe oft nicht klar zu verstehen.
Sollte ich mich deshalb kräftig verhört haben oder hier etwas unklar ausgedrückt haben, so bitte ich um Milde. Schickt mir einfach eine Berichtigung mit den Worten, die wirklich gesagt sein sollen und ich prüfe das dann und ergänze oder berichtige hier meine Zeilen.

Aber nun der Reihe nach.

Auf dem Parkplatz des Museums mit meinem "Recycled Ferrary" angekommen, schaute ich erstmal nach, ob da irgendwelche Demonstrationen drohen könnten, die mein heißgeliebtes Altertum beschädigen könnten.
Nein, da gab es weder irgendwelche Absperrungen noch war auch nur ein einziges Polizeifahrzeug zu sehen. Also parkte ich mein Autochen auf dem Parkplatz direkt vor dem Museum.

Als Nächstes suchte ich einen Info-Stand der Firma Kimmeridge Energy und der Bürgerinitiative gegen das Fracking
Aber da war nichts. Ich sah auch keinen Ansprechpartner vor dem Museum.
Also hinein in den Saal im oberen Stock.
Das war so gegen 17:40 Uhr.
Oh . . . da war in der Mitte des Saales, zwischen den Ausstellungsstücken, eine Tischreihe mit 5 Plätzen für die Podiumsdiskutanten aufgebaut und davor standen so um die 40 Stühle für uns Bürger.
Nun, das sah etwas mickerig aus. Man erwartete offensichtlich nur wenig Interesse seitens unserer Mitbürger . . . oder hatte man den Informationsball absichtlich sehr flach gehalten, damit es hier keinen Bürgeraufstand gibt?

Aber das Bild änderte sich - zur Überraschung der Diskussionsleiterin - bis zum Beginn der Dsikussion.
Die rund 40 Plätze waren schnell belegt.
Und dann begann das Stühletragen.
So gegen 18:10 Uhr zählte ich so um die 120 Stühle und auch noch einige stehende Herren hinter den letzten Stühlen.
Aber auch diese kleine Schaar von nur rund 130 Bürgern empfand ich als ein wenig beschämend für uns Bürger.

Bis auf wenige Highlights, wie solche Sprüche seitens des Kimmeridge-Vertreters, ich zitiere:
"Die eingesetze Technologie ist vergleichbar (Anm.: das Risiko) mit dem Autofahren"  (Anm.: Ohne Worte)
und, als Antwort auf eine besorgte Frage eines Bürgers:
"Für die Alt-Bohrungen ist doch nicht Kimmeridge verantwortlich"
war wenig Neues zu hören.
Aber der Gesamteindruck, den ich von dem Gesagten bekommen habe, war deprimierend:

1. Da werden offenbar auf die Schnelle kleine Firmen als "Limeted" oder "GmbH" gegründet, die nicht mal so eben greifbar sind, die sich die ersten Erlaubnissse für ihr Tun bei den zuständigen Behörden holen und danach werden diese "Konzessionen" dann an andere Firmen weiter gereicht?
Da riecht mir der Erste im Bunde fast nach einem Strohmann für den zweiten (Strohmann ?) im Laufe einer weiteren Kette. Geht dann später einmal etwas schief, dann ist es kaum noch nachvollziehbar, wer da für etwaige Umweltschäden haftet.

2. Der an der Podiumsdiskussion beteiligte Behördenvertreter war nur ein Ersatzmann für den eigentlich zuständigen Beamten . . . Na ja, diese Podiumsdiskussion war ja nur eine ungeliebte und lästige untergeordnete Sache, da schickt mann halt jemanden, der nicht alle Fragen beantworten kann, wenn er es nicht möchte . . . oder tue ich dem Herrn Vertreter da etwa unrecht? Dann bitte ich um Verzeihung; es ist ja nur mein subjektiver Eindruck.

3. Ich meine auch gehört zu haben, daß der Behördenvertreter mit seinen Worten ausdrücklich das derzeitige (und also wohl auch zukünftige Verfahren) des Zurückpressens des anfallenden Rückflusswassers stützt und für risokoarm hält.

Fazit
Stellt euch vor, es wird "gefrackt" und keiner geht hin und verhindert das,
solange die Risiken für unser Trinkwasser nicht einwandfrei geklärt sind?

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Aktuelle Links:

15.05.2015 - Kimmeridge kündigt Schallwellenuntersuchungen an
 
18.04.2015 - Thema Fracking beim BUND

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Termine (Vorträge etc.)

Sonntag, 26. April, um 15 Uhr in Neu Wulmstorf
Thema Fracking beim BUND
"Kein Fracking in der Heide" - unter diesem Motto hält Dr. Ingo Engelmann von der gleichnamigen Bürgerinitiative einen Lichtbildvortrag am Sonntag, 26. April, um 15 Uhr im Gemeindehaus bei der Lutherkirche, Neu Wulmstorf. Der Eintritt ist frei. Kaffee und Kuchen gibt es frei Haus.
Quelle: www.kreiszeitung-wochenblatt.de

Freitag, 13. Februar 2015

Test: Windows-10 Preview Build 9926


Windows-10 könnte ein Großer Wurf der Windows Mannschaft werden.
Die nachfolgend aufgeführten Fehler oder Eigenheiten sind ja noch nicht das Ende vom Lied, da ist ja noch ein gutes halbes Jahr Zeit bis zum Erscheinen auf dem deutschen Markt.

Zwar versucht man uns PC-Desktop Benutzer immer noch das Kachel-System aus der Android-Welt (mit ihren Tablets und Smartfones) schmackhaft zu machen, kommt uns Benutzern aber doch weitgehend entgegen mit der neuen Gestaltung dieser "Errungenschaft".
Allerdings wirkt es ein wenig lächerlich, wie man uns das neue Startmenü mit Gewalt herunter würgen will, indem versucht wird, die Installation des "Classic-Shell Startmenüs" durch findige Benutzer zu verhindern:
Versucht man das heruntergeladene Menü mit dem Datei-Namen: ClassicShellSetup_4_1_0-de.exe - zu installieren, so wird diese Installation verweigert.
Benennt man diese Datei nun einfach um und nennt diese nach dem Herunterladen einfach um in  "DieterSetup_4_1_0-de.exe" - voila! die Installation schnurrt geschwind zum Erfolg.
Man merke an: Die Installation wird nicht aufgrund des Quellcodes blockiert, sondern lediglich aufgrund des unliebsamen Datei-Namens.   - LOL - oder in Hochdeutsch: Ha ha ha!

Mein Fazit:
Alle mir wichtigen alten Programme (teilweise aus der Anfangszeit des Internets aus 1999!) ließen sich installieren und laufen einwandfrei. Nur ganz selten mußte ich dafür einmal den abgesicherten Modus zur Nachilfe benutzen . . .

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Nun zu den Eigenheiten und noch bestehenden Einschränkungen oder Fehlern:

1. Sowohl auf einem Intel-PC als auch auf meinem PC mit AMD-Chipsatz ist ein Update von Windows-7 auf Windows-10 Preview nicht möglich gewesen.
Die nachfolgende Parallel-Installation lief aber absolut einwandfrei.
Es wurden auch alle Treiber für meinen PC gefunden.
Drucker, Scanner, Skype-Camera etc. wurden allesamt erkannt und funktionierten ohne jegliche Einschränkungen.
Eine Parallel-Installation auf mein AMD-System neben Windows-8.1 verlief auch einwandfrei; ein Update von Windows-8.1 auf Windwws-10 habe ich allerdings noch nicht selbst versucht, bei einem meiner Freunde lief dieses Update auf einem Intel-System allerdings einwandfrei . . . sagte man mir.

1b. Ein Systemstart von Windows-10 Preview im abgesicherten Modus erfolgt zwar, aber wenn der Desktop angezeigt wird, bleibt dieser schwarz.
In den vier Ecken wird allerdings der Schriftzug "Abgesicherter Modus" angezeigt.
In der Mitte des Desktops prangt ein Warn-Fenster mit dem Text

       Explorer.exe  -  Systemwarnung

           ! Unknown Hard Error

Bei einem Klick auf den Doppel-Pfeil in der Fußleiste ">>" erscheinen alle Desktop-Icons mit ihrer Text-Bezeichnung als Menue und sind auch fast alle aufrufbar; auch vorher (im Normal-Modus) geschickt platzierte Verknüpfungen erwiesen sich als recht hilfreich.   ;-) 

Ein Herunterfahren des PC-s war allerdings nur über den Affengriff (mit dem Taskmanager) möglich.

2. Das aktive Programm "Hardcopy" wurde zeitweilig nicht im Systemtray angezeigt.

3. Die Infobereichs-Anzeige (Systemsteuerung) war zeitweilig nicht einstellbar -> siehe Hardcopy-Problem.

4. Dem Browser "iron" wird keine Synchronisierung mit dem Google-Hauptkonto erlaubt (lästig, die eigenen Favoriten fehlen dann!).

5. Der "Ruhezustand" funktioniert fast immer nicht korrekt.
Aus unerklärlichen Gründen schaltet sich der PC von selbst wieder ein, ohne daß z.B. eine neue eMail oder ein anderes - für mich erkennbares - Ereignis eingetreten ist.

6. Das unter Windows-8 und 8.1 unbedingt erforderliche Classic Shell Startmenue ist nicht mehr zwingend nötig, aber es hilft ein wenig bei der ersten Installation von Windows-10 Preview.
Ich habe dieses kleine Progrämmchen inzwischen bei mir wieder deinstalliert . . . und komme jetzt auch mit dem hier im Startmenü vorhandenem "Kachel- und Standard-Icon Gemisch" zurecht.
Auch im Anwendungs-Betrieb lassen sich die Kachel-Apps jetzt besser handhaben als in der unseligen Windows-8 Version.

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Gerichtsposse im Amtsgericht zu Hamburg


Während der Verhandlung kam mir so manches mal die Fernsehsendung
 "Königlich Bayerisches Amtsgericht" in den Sinn.

Laut Aushang an der Tür zum Saal A024 war die Verhandlung unter dem Aktenzeichen 46 C 209/14 für um 14:oo Uhr anberaumt, startete aber erst so gegen 14:2o h - dem Bundesbahn-Streik sei Dank.

Worum ging es?
Nun, ich mag nicht alles richtig verstanden haben, aber bei mir ist folgender Eindruck entstanden:

Da war einst ein Streit zwischen zwei Hamburger Briefmarken-Freunden entbrannt.
Der Eine handelte mit Briefmarken und der Andere lästerte im Internet darüber.
Dem Ersten paßte das nicht und er holte sich seinen Bruder aus dem Bayerischen zu Hilfe.
Und dieser brave Bajuware war Rechtsanwalt.
Wie es nun mal so ist . . . die Drei sahen sich vor Gericht wieder.
Ja, und da saß nun ein älterer Herr, hörte aufmerksam zu und schrieb dann auch noch lästerlich über dieses zivile Gerichtsverfahren und über den bayerischen Rechtsanwalt.

"Ja wo kommen wir denn da hin?" mag der (allerdings in seiner bayerischen Mundart) gedacht haben und ging gegen den neuen vermeintlichen Kontrahenten seines Bruders mit seinen juristischen Kenntnissen vor.

Dem bajuwarischen Rechtsanwalt war da aber offensichtlich noch nicht bekannt, wer denn nun dieser ältere Herr war, dem er da ein wenig an den Kragen zu gehen gedachte:
R. S., einem der letzten völlig freien Gerichtsreporter in Hamburg.
Denn wäre diesem braven Rechtsanwalt das bekannt gewesen, dann wäre er vielleicht etwas anders an die ganze Sache heran gegangen.
So aber hat er seinem Bruder in Hamburg vermutlich einen Bärendienst erwiesen.

An dieser Stelle muß ich einmal der heute zu Gericht sitzenden Richterin meine Bewunderung kund tun, denn der beklagte Gerichtsreporter ist nicht nur für einen Bajuwaren ein harter Brocken . . .
Sie behielt selbst dann noch ihre Countenance, als der Beklagte ihr ins Wort viel und zeitweilig auch ihre Aufforderung mißachtete, sie doch endlich das sagen zu lassen, was gerade Sache wäre.
- Andere Richter hätten dem Beklagten da möglicherweise schon ein Ordnungsgeld angedroht. -

Irgendwann wurde dann auch deutlich, daß da wohl auch das unendliche Gedächtnis von Freund Google eine größere Rolle bei dieser Posse spielt. Der Kläger fürchtet um seinen guten Ruf und sieht die Google-Suchergebnisse nach seinem -Namen in Verbindung mit dem Wort Betrüger- als geschäftsschädigend an . . . und für diese Suchergebnisse macht er den beklagten Gerichtsreporter wohl verantwortlich.
Und dabei verkennt sowohl der Kläger als auch sein Bruder Rechtsanwalt aus Bayern vermutlich die Möglichkeiten braver Bürger dieses Suchergebnis zu beeinflussen.
Dabei wird wohl auch verkannt, daß jüngst ein Urteil gegen Google ergangen ist, daß man da auch schon mal Google zum Löschen von ungeliebten Suchergebnissen breit schlagen kann . . .

Wie nun das Verfahren im vorliegenden Fall ausgehen wird, weiß man noch nicht.
Ich wünsche der Richterin, daß sie demnächst ein weises Urteil fällen wird.

Anmerkung
Eine gute Beschreibung des Herrn Schälike


Samstag, 10. August 2013

Lektüre, die Du vor der Wahl gelesen haben musst!


Nein, PRISM & Co. sind noch nicht alles.
Lese den nachfolgenden Artikel, der aus dem seriösen Heise-Verlag kommt,
aber setze dich vorher gut hin!
Es geht da nicht nur um das Abhören, sondern um Geheimverträge, die wir bisher
nicht kennen durften.
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Mein Vertrauen in Jene, die uns regieren
ist in seinen Grundfesten erschüttert 
und meine Achtung vor ihnen ist im Keller,
nachdem ich den Artikel gelesen habe!

Aber lest selbst:


Nach dieser Lektüre kann ich verstehen,
daß junge Menschen nicht mit dieser Verlogenheit der uns Regierenden
klar kommen und zu radikalen und ebenfalls illegalen Methoden greifen.

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Dienstag, 30. August 2011

Ein Besuch am Sonntag

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Aus dem Altenheim - Der „Alte“ (62 J.):
Schlaganfall, halbseitige Lähmung, Schluckstörung (Dysphagie), Gefahr der Aspirationspneumonie.
 

Ein Besuch am Sonntag.
  
Es ist Sonntag, 4 Uhr nachmittags.
Die Zimmertür ist geschlossen.
Ich klopfe an und trete ungefragt ein;
auf mein Klopfen hat er noch nie geantwortet.
Der Alte liegt im Bett und schläft.
Der Fernseher ist aus.

Der Alte hustet.
Sein Gesicht verzieht sich vor Schmerzen.
Er faßt sich im Schlaf an den Bauch.
Sein Atem geht etwas rasselnd.

Es ist fast jeden Tag das gleiche Bild.
Der Alte hat es bis heute nicht begriffen,
daß er nicht halb im Liegen essen oder trinken darf.
Die Pflegekräfte haben es auch noch nicht begriffen,
daß sie den Alten in eine senkrechte Position setzen müssen,
bevor sie ihm etwas zum Essen oder Trinken geben.
Irgendwann verschluckt er sich dann . . .
und beim nachfolgenden Husten
schmerzt ihn der Bereich um die Magensonde,
die man ihm immer noch im Bauch belassen hat.
Oder ist es seine Lunge, die ihm weh tut?
Hat er schon so den Anfang einer Aspirationspneumonie?

Warum quält man den armen Kerl so?
  

Ist es wirklich so schwer,

ihn zu den Mahlzeiten
in den Rollstuhl zu setzen

und an den Tisch zu schieben?

Der Alte wacht von dem schmerzhaften Husten auf,
sieht mich und verzieht sein Gesicht zu einem vorsichtigen Grinsen.
Aha, er freut sich, daß ich da bin.
Ich frage ihn, was er zum Mittag gegessen hat und er sagt: "Pampe!"
Aha, er hat also wieder einmal kein festes Essen bekommen,
sondern pürierte Kost.
 
Nach nur knapp 5 Minuten werde ich wieder verabschiedet.
Nein, sagen kann mir der Alte das noch immer nicht so richtig.
Auch seine Gesten und das Gebrabbel sind für Fremde
oft noch unverständlich.
Ich soll die Tür zu machen, wenn ich draußen bin, damit er sich wieder
in sein depressives Schneckenhaus zurück ziehen kann . . .

© GV. HR. - 15.08.2011

Sonntag, 5. September 2010

Die Welt.de: Proben unsere Zeitungen den Aufstand?

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Ich traue meinen Augen noch immer nicht ganz.
Steht da wirklich im Internet bei der Welt-Online diese Überschrift?

WELT AM SONNTAG: 06:07

Cora Stephan erklärt die große Zustimmung, die Thilo Sarrazin in der Bevölkerung erfährt, mit dem Unmut über ein Sozialsystem, das es Migranten zu leicht macht
Das, was dann als Text kommt ist eine einzigartige Abrechnung mit den Größen unserer Politik.

Schon seit Jahren fühlte ich mich von den uns Regierenden verraten und verkauft.
Es fing mit der Rentenlüge und mit der Riester Rente an.
Dann kam die schöne Rente mit 67 . . . aber ohne Jobs.
Und ganz neu sind sie mit der Atomkraft-Lobby fest in einem Boot vereint!
Denn das, was unsere Regierung denen an Abgaben dafür abpressen wird, daß diese riskanten Dinger nun länger am Netz bleiben sollen, das darf doch wieder der Kleine Mann bezahlen!
Oder glaubt da etwa jemand dran, daß entstehende Kosten nicht prompt auf uns umgelegt werden?

Sind wir endlich von der Erbsünde der Hinterlassenschaften des Nazi-Regimes befreit und dürfen wir nun wieder sagen, was wir denken und fühlen?
Ich habe immer noch das Gefühl daß ich träume.
Und deshalb hab ich mir den heutigen Artikel von der Welt-Online auch gleich ausgedruckt.
Den Artikel lege ich mir auf meinen Nachtschrank und werde morgen in der Früh beim Aufwachen gleich nachschauen, ob er noch da ist oder ob ich doch geträumt habe.

Auweia, lieber Bundespräsident Wulff!
Was für ein Ei hat dir da unsere Bundeskanzlerin Merkel mit dem Thilo Sarrazin in das Nest gelegt?

Siehe auch:

Netzgärtner Kurt
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Samstag, 4. September 2010

Sarrazin: Jetzt rudern seine Gegner plötzlich zurück!

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Sarrazin: Jetzt rudern sie alle zurück!

Zunächst einmal möchte ich meine türkischen Freunde und Mitbürger bitten, sich nicht provozieren zu lassen.
Es ist nicht Sarrazin, der euch beleidigt hat.
Es sind auch nicht "Die Deutschen", die euch nicht mögen oder sich vor euch oder vor eurem Islam fürchten.
Wir fürchten uns nur vor radikalen Tendenzen in JEDER Religion (oder angeblichen Religion).

Die Ursache für die gegenwärtige Turbulenz in Deutschland liegt viel tiefer, als daß man sie so eben mal benennen könnte.

Wir Deutsche wurden jahrzehntelang von der 'Weltmeinung' unterdrückt.
Die Meinungsfreiheit galt als hohes Gut.
Nur nicht, wenn wir das Wort 'Jude' oder 'Die Türken' oder andere unliebsam Worte in den Mund nahmen.
Bezeichnend dafür ist die Wortschöfung 'Nazikeule'.
Jedes Mal, wenn wir eine unbequeme Meinung äußerten, die nicht der "politisch korrekten (PC) Ausdrucksweise" entsprach, wurden wir ganz schnell mit dieser Nazi-Keule mundtot gemacht.
Und selbst dann, wenn wir zwar politisch korrekte Worte sprachen oder schrieben, diese aber jemanden nicht passten, selbst dann verrichtete diese Nazikeule recht erfolgreich ihr Werk.

Der Provokateur, Ablauf eines Tribunals
1. Nun kommt da so ein unverfrorenes Mensch wie Herr Dr. Thielo Sarrazin daher und wagt es, den Finger in die Wunde 'Integration' zu legen.

2. Die Presse stürzt sich mit der Nazikeule auf ihn und reibt sich dann ganz schnell verwundert die Augen als . . .

3. Es fanden 3 Schau-Prozesse in Form von Talkschauen statt.
Zuerst kam Beckmann, dann Plasberg und zuletzt Maybrit Illner.
Dr. Sarrazin wurde regelrecht vorgeführt und jedes Mal versuchte man ihn auch in die rechte Nazi-Ecke zu schieben.
Aber oh Schreck, die Zuschauer Reaktion in den diese Talkshow begleiteten Foren war zwischen 80 und 90% pro Sarrazin!
Was ist da passiert?
Sind plötzlich alle Deutschen Fremdenfeindlich geworden?

4. Dann erblödeten sich Bundeskanzlerin Merkel und und Bundespräsident Wulff doch tatsächlich mit einer Vorverurteilung des Herrn Sarrazin und animierten (teils unverblümt) die Bundesbank-Verantworlichen, die Entlassung des Herrn Dr. Sarrazin zu betreiben.

5. Die Presse heulte zum großen Teil mit den Wölfen, suhlten sich mit dem Vorwurf der Volksverhetzung und sparten auch nicht mit der Nazikeule.

6. Aber die Deutschen ließen sich nicht irre machen.
Offensichtlich durchschaute die Mehrheit dieses miese Spiel der Politik und der Presse.
Wir machten weiterhin in Foren recht unverblümt von unserer Meinungsfreiheit Gebrauch.

7. Und siehe da: Heute fängt die Presse ganz vorsichtig an, zurück zu rudern.
Allen voran natürlich die "Bild dir deine Meinung"-Zeitung von Heute.
So frei nach dem Motto: "Was schert mich mein Wort von gestern . . ."

Nur als Musterbeispiel für die Verlogenheit der Presse, wenn es um ganz bestimmte Themen geht, möchte ich euch zwei Artikel von einer Zeitung zum Lesen andienen, die meine Worte recht deutlich untermauern.
Nein, das ist nicht die einzige Zeitung, die die 'Wahrheiten' heute so und morgen soo sieht. Ich werde nachfolgend auch noch andere Zeitungen benennen, die nie so recht wußten, was denn nun Sache ist.
Übrigens, die TAZ ist mir bisher nie in der Richtung aufgefallen, die sie hier in ihrem neueren Artikel zeigt.

Eiertanz der Taz zum "Juden-Gen"

EINST - vom 4.07.2006 (!)
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Haben die aschkenasischen Juden ein Intelligenz-Gen?


Und JETZT - ganz neu vom 29.08.2010 !
-------------------------------------------
THILO SARRAZIN, DER EUGENIKER
Die Gene sind schuld

Nein, ich möchte hier noch nicht voll auf die sehr strittige "Juden-Gen"-These von Herrn Dr. Sarrazin eingehen. Aber einen Kommetar möchte ich euch dennoch im Moment nicht vorenthalten:

TAZ vom 31.08.2010

02.09.2010 08:26 UHR:
von Genetiker:
Wenn Sarrazin behauptet alle Basken etc haben ein bestimmtes Gen
(übrigens zitiert er aus einer Wissenschaftl. Studie )
dann bedeutet das nur:
Alle anderen Bevölkerungsgruppen besitzen dieses Gen ebenso.
Was daran ist rassistisch?
Ich meine jeder kann einen Russen, Araber, Asiaten, Afrikaner,
Schweden etc. unterscheiden. Und, woran liegt das wohl?
Etwa am Schminkkoffer oder an den Genen?
Nur um S in die rechte Ecke zu drängen werden Filter eingesetzt.
Damit die Mehrheit schön aufbereitete Nahrung zu sich nehmen kann.
Wohlschmeckend aber keineswegs gehaltvoll.
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~

~ ~ ~ Dieser Artikel ist noch nicht ganz fertig; erwird noch laufend ergänzt und korrigiert.

Netzgärtner Kurt
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Donnerstag, 2. September 2010

Sarrazin in der Sendung "Hart-aber-fair" (Plasberg)

1. Update am 2.09.2010 - 12:10h Link zur FAZ (Autist)

Oder: Meinungsfreiheit in Deutschland ohne Repressionen?

Tatort: Talkshow von Frank Plasberg - "Hart aber fair"
Gestern Abend um 21:45 Uhr im 1. Programm der ARD

Anders als bei 'Beckmann' war bei Plasberg die Zusammensetzung der Gäste etwas fairer.
Es war zwar wieder nicht ganz ausgewogen, es waren 2 gegen 3 (von den 3 Gegnern empfand ich 2 als echte 'Beißzangen') aber Herr Plasberg war als Schiedsrichter recht neutral.
Die 3 Gegner von Sarrazin bissen sich natürlich auch wieder an dessen Gen-These fest und selbst der einzige Mitstreiter von Dr. Sarrazin - Prof. Arnulf Baring - konnte oder wollte diesen Punkt nicht entschärfen.
In der Sache selbst, nämlich der mangelhaften Integration bestimmter Einwanderer-Gruppen und der Duldung von Parallelgesellschaften, rannten seine Widersacher ja geradezu Herrn Sarrazin in die Arme.

Das Ergebnis zur Online-Abstimmung für die Sendung:

Stimmen Sie den Thesen von Thilo Sarrazin zu?
a) ja: 84 %
b) nein: 16 %

Übrigens, das Thema mit dem "Juden-Gen" ("Abrahams Kinder") stammt aus seriösen jüdisch orientierten Quellen wie:

Auch in unserem 'Volks-Lexikon' ist dieser Punkt dokumentiert:

Aus dieser These nun eine Nazi-Verbundenheit des Herrn Sarrazin zu konstruieren halte ich für absurd.
Aber gerade diese "Nazikeule" wird immer wieder gerne geschwungen, wenn man eine unbequeme Meinung unterdrücken will.
Aber das reicht einigen Medien noch nicht.
In der FAZ erdreistet man sich gar, Herrn Dr. Sarrazin als Autisten hinzustellen!
Wenn ihr den Link zur FAZ anklickt, dann bitte ich euch, auch unbedingt die Kommentare zum Artikel zu lesen. Zum Aufblättern der Kommentare bitte auf das +-Zeichen klicken.

Als Quintessenz der Sendung habe ich mitgenommen, daß unser politisches Establischment in Deutschland immer noch nicht mit unserer Nazi-Vergangenheit umgehen kann und daß es in Sachen Integration teilweise kläglich versagt hat, indem es den Aufbau einer islamisch orientierten Parallelgesellschaft zu ließ.

Herr Dr. Thilo Sarrazin wußte, worauf er sich einließ, als er sein Buch veröffentlichte.
Den Preis, den er dafür zahlen wird mag, hoch sein.
Dafür kann er aber wieder in den Spiegel schauen und sagen, daß er nicht zu diesen windigen politischen Wendehälsen gehört und den Mut hat, die Probleme beim Namen zu nennen.

Netzgärtner Kurt
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