Donnerstag, 16. April 2015

Fracking im Bereich Landkreis Harburg, Niedersachsen

Aktualisiert am 18. April 2015 - 16:37 h
Gestern gab es im Museum am Kiekeberg in Ehestorf
(Gemeinde Rosengarten, Landkreis Harburg, Niedersachsen)
eine Podiumsdiskussion zum Thema Fracking.

Und es ging insbesondere um das wohl etwas undurchsichtige Verhalten und Vorhaben des Nachfolgers, der ebenfalls etwas undurchsichtig erscheinenden Firma "Blue Mountains", der Firma Kimmeridge Energy.

Zur Klarstellung: Fracking wird nur zur Gasförderung eingesetzt aber nicht zur Erdölförderung. Allerdings wird das zum Frecken benutzte Wasser, und damit auch das später wieder in den Boden gepressete Rückflusswasser, zusätzlich mit Chemikalien versetzt, die umweltschädlich sein können und damit das Trinkwasser gefährden.

Siehe auch
  Das putzige Firmenverstecken im Erdgasgeschäft  
und
  Kein Fracking in der Heide ?

Worum geht es?
Nun, auch im Bereich des Landkreises Harburg könnte diese Risiko-Technologie mit Namen Fracking in absehbarer Zeit eingesetzt werden.

Teile der verlinkten Seiten mögen sich recht spassig lesen . . . sie sind dennoch bitterer Ernst!

Nachfolgend gebe ich das wieder, was ich glaube auf dieser Podiumsdiskussion gehört zu haben.
"Was ich glaube gehört zu haben" schreibe ich, weil die akustischen Gegebenheiten in dem Saal des Museums nicht gerade diesem wichtigen Thema gerecht wurden.
Nein, es gab keine Mikrophone und das Gesagte war auch schon in der 7. Reihe oft nicht klar zu verstehen.
Sollte ich mich deshalb kräftig verhört haben oder hier etwas unklar ausgedrückt haben, so bitte ich um Milde. Schickt mir einfach eine Berichtigung mit den Worten, die wirklich gesagt sein sollen und ich prüfe das dann und ergänze oder berichtige hier meine Zeilen.

Aber nun der Reihe nach.

Auf dem Parkplatz des Museums mit meinem "Recycled Ferrary" angekommen, schaute ich erstmal nach, ob da irgendwelche Demonstrationen drohen könnten, die mein heißgeliebtes Altertum beschädigen könnten.
Nein, da gab es weder irgendwelche Absperrungen noch war auch nur ein einziges Polizeifahrzeug zu sehen. Also parkte ich mein Autochen auf dem Parkplatz direkt vor dem Museum.

Als Nächstes suchte ich einen Info-Stand der Firma Kimmeridge Energy und der Bürgerinitiative gegen das Fracking
Aber da war nichts. Ich sah auch keinen Ansprechpartner vor dem Museum.
Also hinein in den Saal im oberen Stock.
Das war so gegen 17:40 Uhr.
Oh . . . da war in der Mitte des Saales, zwischen den Ausstellungsstücken, eine Tischreihe mit 5 Plätzen für die Podiumsdiskutanten aufgebaut und davor standen so um die 40 Stühle für uns Bürger.
Nun, das sah etwas mickerig aus. Man erwartete offensichtlich nur wenig Interesse seitens unserer Mitbürger . . . oder hatte man den Informationsball absichtlich sehr flach gehalten, damit es hier keinen Bürgeraufstand gibt?

Aber das Bild änderte sich - zur Überraschung der Diskussionsleiterin - bis zum Beginn der Dsikussion.
Die rund 40 Plätze waren schnell belegt.
Und dann begann das Stühletragen.
So gegen 18:10 Uhr zählte ich so um die 120 Stühle und auch noch einige stehende Herren hinter den letzten Stühlen.
Aber auch diese kleine Schaar von nur rund 130 Bürgern empfand ich als ein wenig beschämend für uns Bürger.

Bis auf wenige Highlights, wie solche Sprüche seitens des Kimmeridge-Vertreters, ich zitiere:
"Die eingesetze Technologie ist vergleichbar (Anm.: das Risiko) mit dem Autofahren"  (Anm.: Ohne Worte)
und, als Antwort auf eine besorgte Frage eines Bürgers:
"Für die Alt-Bohrungen ist doch nicht Kimmeridge verantwortlich"
war wenig Neues zu hören.
Aber der Gesamteindruck, den ich von dem Gesagten bekommen habe, war deprimierend:

1. Da werden offenbar auf die Schnelle kleine Firmen als "Limeted" oder "GmbH" gegründet, die nicht mal so eben greifbar sind, die sich die ersten Erlaubnissse für ihr Tun bei den zuständigen Behörden holen und danach werden diese "Konzessionen" dann an andere Firmen weiter gereicht?
Da riecht mir der Erste im Bunde fast nach einem Strohmann für den zweiten (Strohmann ?) im Laufe einer weiteren Kette. Geht dann später einmal etwas schief, dann ist es kaum noch nachvollziehbar, wer da für etwaige Umweltschäden haftet.

2. Der an der Podiumsdiskussion beteiligte Behördenvertreter war nur ein Ersatzmann für den eigentlich zuständigen Beamten . . . Na ja, diese Podiumsdiskussion war ja nur eine ungeliebte und lästige untergeordnete Sache, da schickt mann halt jemanden, der nicht alle Fragen beantworten kann, wenn er es nicht möchte . . . oder tue ich dem Herrn Vertreter da etwa unrecht? Dann bitte ich um Verzeihung; es ist ja nur mein subjektiver Eindruck.

3. Ich meine auch gehört zu haben, daß der Behördenvertreter mit seinen Worten ausdrücklich das derzeitige (und also wohl auch zukünftige Verfahren) des Zurückpressens des anfallenden Rückflusswassers stützt und für risokoarm hält.

Fazit
Stellt euch vor, es wird "gefrackt" und keiner geht hin und verhindert das,
solange die Risiken für unser Trinkwasser nicht einwandfrei geklärt sind?

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Aktuelle Links:

15.05.2015 - Kimmeridge kündigt Schallwellenuntersuchungen an
 
18.04.2015 - Thema Fracking beim BUND

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Termine (Vorträge etc.)

Sonntag, 26. April, um 15 Uhr in Neu Wulmstorf
Thema Fracking beim BUND
"Kein Fracking in der Heide" - unter diesem Motto hält Dr. Ingo Engelmann von der gleichnamigen Bürgerinitiative einen Lichtbildvortrag am Sonntag, 26. April, um 15 Uhr im Gemeindehaus bei der Lutherkirche, Neu Wulmstorf. Der Eintritt ist frei. Kaffee und Kuchen gibt es frei Haus.
Quelle: www.kreiszeitung-wochenblatt.de

Freitag, 13. Februar 2015

Test: Windows-10 Preview Build 9926


Windows-10 könnte ein Großer Wurf der Windows Mannschaft werden.
Die nachfolgend aufgeführten Fehler oder Eigenheiten sind ja noch nicht das Ende vom Lied, da ist ja noch ein gutes halbes Jahr Zeit bis zum Erscheinen auf dem deutschen Markt.

Zwar versucht man uns PC-Desktop Benutzer immer noch das Kachel-System aus der Android-Welt (mit ihren Tablets und Smartfones) schmackhaft zu machen, kommt uns Benutzern aber doch weitgehend entgegen mit der neuen Gestaltung dieser "Errungenschaft".
Allerdings wirkt es ein wenig lächerlich, wie man uns das neue Startmenü mit Gewalt herunter würgen will, indem versucht wird, die Installation des "Classic-Shell Startmenüs" durch findige Benutzer zu verhindern:
Versucht man das heruntergeladene Menü mit dem Datei-Namen: ClassicShellSetup_4_1_0-de.exe - zu installieren, so wird diese Installation verweigert.
Benennt man diese Datei nun einfach um und nennt diese nach dem Herunterladen einfach um in  "DieterSetup_4_1_0-de.exe" - voila! die Installation schnurrt geschwind zum Erfolg.
Man merke an: Die Installation wird nicht aufgrund des Quellcodes blockiert, sondern lediglich aufgrund des unliebsamen Datei-Namens.   - LOL - oder in Hochdeutsch: Ha ha ha!

Mein Fazit:
Alle mir wichtigen alten Programme (teilweise aus der Anfangszeit des Internets aus 1999!) ließen sich installieren und laufen einwandfrei. Nur ganz selten mußte ich dafür einmal den abgesicherten Modus zur Nachilfe benutzen . . .

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Nun zu den Eigenheiten und noch bestehenden Einschränkungen oder Fehlern:

1. Sowohl auf einem Intel-PC als auch auf meinem PC mit AMD-Chipsatz ist ein Update von Windows-7 auf Windows-10 Preview nicht möglich gewesen.
Die nachfolgende Parallel-Installation lief aber absolut einwandfrei.
Es wurden auch alle Treiber für meinen PC gefunden.
Drucker, Scanner, Skype-Camera etc. wurden allesamt erkannt und funktionierten ohne jegliche Einschränkungen.
Eine Parallel-Installation auf mein AMD-System neben Windows-8.1 verlief auch einwandfrei; ein Update von Windows-8.1 auf Windwws-10 habe ich allerdings noch nicht selbst versucht, bei einem meiner Freunde lief dieses Update auf einem Intel-System allerdings einwandfrei . . . sagte man mir.

1b. Ein Systemstart von Windows-10 Preview im abgesicherten Modus erfolgt zwar, aber wenn der Desktop angezeigt wird, bleibt dieser schwarz.
In den vier Ecken wird allerdings der Schriftzug "Abgesicherter Modus" angezeigt.
In der Mitte des Desktops prangt ein Warn-Fenster mit dem Text

       Explorer.exe  -  Systemwarnung

           ! Unknown Hard Error

Bei einem Klick auf den Doppel-Pfeil in der Fußleiste ">>" erscheinen alle Desktop-Icons mit ihrer Text-Bezeichnung als Menue und sind auch fast alle aufrufbar; auch vorher (im Normal-Modus) geschickt platzierte Verknüpfungen erwiesen sich als recht hilfreich.   ;-) 

Ein Herunterfahren des PC-s war allerdings nur über den Affengriff (mit dem Taskmanager) möglich.

2. Das aktive Programm "Hardcopy" wurde zeitweilig nicht im Systemtray angezeigt.

3. Die Infobereichs-Anzeige (Systemsteuerung) war zeitweilig nicht einstellbar -> siehe Hardcopy-Problem.

4. Dem Browser "iron" wird keine Synchronisierung mit dem Google-Hauptkonto erlaubt (lästig, die eigenen Favoriten fehlen dann!).

5. Der "Ruhezustand" funktioniert fast immer nicht korrekt.
Aus unerklärlichen Gründen schaltet sich der PC von selbst wieder ein, ohne daß z.B. eine neue eMail oder ein anderes - für mich erkennbares - Ereignis eingetreten ist.

6. Das unter Windows-8 und 8.1 unbedingt erforderliche Classic Shell Startmenue ist nicht mehr zwingend nötig, aber es hilft ein wenig bei der ersten Installation von Windows-10 Preview.
Ich habe dieses kleine Progrämmchen inzwischen bei mir wieder deinstalliert . . . und komme jetzt auch mit dem hier im Startmenü vorhandenem "Kachel- und Standard-Icon Gemisch" zurecht.
Auch im Anwendungs-Betrieb lassen sich die Kachel-Apps jetzt besser handhaben als in der unseligen Windows-8 Version.

Mittwoch, 28. Januar 2015

Mein Facebook-Konto ist Vergangenheit


So, ich hab gerade meinen Account bei Facebook gelöscht.
Die werden mir mit ihren neuen Vertragsbedingungen zu dienstbeflissen.

Hier ist die Anleitung zum Löschen des Kontos bei Facebook:

https://www.facebook.com/help/224562897555674

 

Montag, 19. Januar 2015

PEGIDA und unsere Multi-Kulti-Regierung


Nein, ich bin nicht gerade ein Freund der PEGIDA.
Auch ein Freund des Satire-Magazins "Charlie Hebdo" bin ich nicht gerade.
Aber ein Freund unserer nur allzuoft verlogenen Politiker bin ich erst recht
nicht mehr!

Da wundert sich nun unsere Regierung, daß da so ein gräßliches Massaker in Paris passiert ist.
Und noch mehr wundert sich unsere obere Herrschaft, daß da so viele Mitbürger bei den "Rattenfängern" der PEGIDA mitmarschieren.

Nun, unsere Politiker erzählen uns viele Märchen . . .
Vielleicht sollten sie sich an ihre Kindheit zurück erinnern oder, falls sie alle Märchen vergessen haben, noch einmal bei den Brüdern Grimm nachschauen, was diese ihnen mit ihrer Parabel vom Rattenfänger denn nun eigentlich in ihre Kinderherzen einpflanzen wollten.
Nein, der Rattenfänger war ursprünglich nicht der Böse, man hat ihn dazu gemacht:

Die Wikipedia: Die Sage vom Rattenfänger von Hameln

Wir kleinen Bürger leisten ehrliche Arbeit für unsere Regierung und wir zahlen auch brav unsere Steuern.
Der "Große Bürger" ist da nicht immer so ganz staatstreu.

Wenn uns dieses, unser Verhalten,
seitens unserer Regierung soo gedankt wird, 


° indem uns Herr Riester seine neue Rente schenkt (und Anderen die Gewinne) . . .

° Indem wir mit der neuen bayerischen-Maut geschröpft werden sollen . . .

° Indem uns das Turbo-Abitur aufgedrückt wird, weil es ja um jedes Jahr schade ist,
° welches unsere Kinder unproduktiv fern der Industrieanlagen verbringen . . .

° Indem mit unserer industrie-freundlichen Asylanten-Politik
° Parallel-Gesellschaften und neue Ghettos geschaffen werden
° und damit noch der Neid gestärkt und unser angeborenes
° Revierverhalten aufgestachelt wird . . .

° Indem sich die Wirtschaftsbosse mit Hilfe unserer Regierung
° mit Rüstungsgütern dumm und dämlich verdienen und letztendlich
° damit auch den uns nun bedrohenden Terroristen die Waffen gegen uns
° in die Hand geben und uns kleine Bürger so auch gern auf die Sprünge helfen . . .
(Nein, mehr von dieser endlosen Latte der Verfehlungen unserer Regierung möchte ich hier nicht aufzählen.)

* Nun, dann wundert sich da Jemand im Dunstkreise von Merkel und Freunden, daß das liebe Volk nicht mehr gewillt ist, sich dieses Dumme Zeug weiterhin mit anzuhören und anzusehen und von seinem demokratischen Recht zur Demonstration Gebrauch macht und auf die Straße geht?

* Dann wundert sich unsere Regierungsmannschaft, daß das ihnen doch untertan zu scheinende Volk plötzlich anderen Rattenfängern hinterher läuft?

Wo sind denn unsere Regierungsvertreter, denen wir  noch guten Gewissens folgen könnten?

Und wenn dann die Böse Saat aufgeht und sich das Volk mit ihrem realen oder vermeintlichen Feind in die Haare gerät, dann schlägt man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe:

Man schürt die Angst, anstatt diese durch geeignete Taten abzumildern
und man schränkt schon mal gleich vorsorglich die Demokratie ein wenig ein und untersagt unliebsame Demonstrationen jeglicher Art, weil das ja jetzt zu gefährlich geworden ist!
Siehe auch: Dresden fällt aus - woanders wird demonstriert

Mammamia, für wie blöd haltet ihr da oben auf dem Hohen Roß der Regierungsbank uns kleine Bürger eigentlich?

"Liebe uns Regierende und Mitläufer" auf den Parlamentsbänken!
Fast die Hälfte unseres Volkes glaubt euch schon längst nichts mehr und geht nicht mehr zur Wahl.
Herrn Sarrazin habt ihr nicht hören wollen und habt mitgeholfen, daß er so gut wie mundtot gemacht wurde.
In euren Köpfen scheint nur noch das Wort Wirtschaftswachstum und DAX herum zu schwirren.
Das menschliche Miteinander scheint euch schietegal zu sein.

Ihr habt weder von dem Hitler-Desaster noch vom Warschauer Ghetto gelernt.
Und auch im Irak und in Afghanistan wart ihr wohl blind.
Guantanamo scheint auch nicht wirklich ein Thema zu sein, obwohl dieses Aushängeschild des Westens auch heute noch jedem Moslem vor der Nase baumelt.

- Nun gut, gehen wir auf die Straße! -
- Zusammen mit dem friedlichen und integrierten Teil
-                      unserer moslemischen Mitbürger. (Das dürfte die Mehrheit sein.) -

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Links zum Thema

Soviel Dresden steckt in Deutschland (die Süddeutsche Zeitung)

Radikaler Schritt (Demo-Verbot, die Süddeutsche Zeitung)

Pegida geht in Dresden nicht auf die Straße (Die Welt.de)  
 

Samstag, 17. Januar 2015

Terror gegen Schmuddelblatt "Charlie Hebdo"

Letzte Aktualisierung: 18.01.2015 - 10:54 h

 Es gilt eine unverbrüchliche Sitte in Deutschland, daß beim Andenken an einen Toten alles ausgeblendet wird, welches dieses Andenken nicht rechtfertigen könnte.

Diese Sitte gilt auch für mich.
Auch in Bezug auf Charlie Hebdo.
Allerdings gilt das nicht für eines seiner Werke, sein Satire-Magazin;
ein Mensch darf ja auch mal Fehler machen.

Dieser Fehler rechtfertigt jedoch weder Mord noch andere erpresserische Taten der Gegenseite.
Dafür haben wir unser zivilisiertes Gebaren in einem, zwar nicht perfekten, aber immerhin in einem Rechtssystem, welches von zivilisierten Menschen allgemein akzeptiert wird.

Mit anderen Worten:
Das Unrecht eines Menschen rechtfertigt nicht das Unrecht eines Anderen.
- Und das haben verblendete Fanatiker nicht erkannt. -
Denn sie mordeten im Namen eines Mannes (Prophet Mohammed) , der dieses vermutlich nie gut geheißen hätte, wenn man ihn denn aufrichtig gefragt hätte.

Nein, weder Allah noch Jesus oder ein anderer Prophet, oder wie immer man diesen Gott oder seine Helfer auf Erden nennt, stützt den Mord an einem Anderen.

Was mich aber um-so-mehr erschüttert, ist die Tatsache, daß ausgerechnet ein Großteil unseres angeblich christliches Europäischen Volkes (die Presse) jetzt noch Öl in das Feuer gießt.

Auch wenn die Karikaturen und Kommentare in dem Blatt von Charlie Hebdo - in den Augen der Französischen Justiz - legal gewesen sein mögen, so verstehe ich meine Glaubensgenossen nicht, daß sie diesen Schund (siehe unten stehenden Link) noch hofieren und nachdrucken müssen.

Das ist Öl ins Feuer gießen!

Bisher sind mir nur wenige objektive Nachrichten bekannt geworden.
Beide male war es die Zeit.de, die auch darüber berichtete, was der Mainstream nicht hören und sehen will.
Und selbst der Papst hat ein sehr deutliches Wort gesprochen, lest selbst einmal nach!

Ja, vor den Verantwortlichen dieser Zeitung und deren Autoren ziehe ich den Hut!

Mohammed-Karikaturen sind keine Mutprobe
"In seiner militanten Religionsfeindlichkeit hat das Blatt alle provoziert, Muslime, Christen, Juden, Buddhisten. Nichts war ihm heilig. Es war frech, respektlos, unehrerbietig, oft geschmacklos, krude, vulgär, obszön. Die Absicht, auf die Schippe zu nehmen, Tabus zu brechen, zu kränken, zu verunglimpfen, kannte keine Grenzen des Anstands."

Papst Franziskus zum Faustschlag bereit
"Deutliche Worte: Wenn jemand seine Mutter beleidige, müsse er damit rechnen, von der päpstlichen Faust getroffen zu werden. Meinungsfreiheit habe Grenzen, so Franziskus."

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Die Bilanz des erneut ins Feuer gegossene Oil durch die publizistischen Aktivitäten um das Charlie-Magazin:

10 Tote in Niger - 16.-18.1.2015, (Christliche Menschen und deren Kirchen)

Muss ich noch weiter zählen?

Dienstag, 2. Dezember 2014

Ein Häuschen im Grünen zu vermieten (Ehestorf)

   .
Letztes Update: 2. Dezember 2014 - 11:42 h

Ab 1. Januar 2015 (oder auch schon ab dem 15. Dezember 2014)
in Ehestorf 
(bei Hamburg-Harburg):


     Ein Häuschen im Grünen zu vermieten

Sie sind den Lärm in ihrer Stadtwohnung leid und möchten
ein kleines Häuschen im Grünen mieten?
Nun, vielleicht ist unser frei werdendes Häuschen etwas für Sie?
Die Kaltmiete beträgt € 660,- monatlich zuzüglich Neben- und Heizkosten.

Das Haus ist gut geeignet für ein junges Paar (auch mit Kind). Umfangreiche Informationen mit einer Reihe von Fotos 
erhalten Sie auf meiner Seite:


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So sieht unsere Anzeige in der Zeitung aus *)

Ehestorf, kl. Einfam.-Haus
auf Gartengrundst. m. 2 Häusern ca.80 m²
(2 Etagen), BJ.70, HVV-Bus, ruh.Lage im
Grünen, 3 Zi, kl. Gart.(kein Hund!) Pkw-
Stellpl, Miete € 670,- + NK/Hzg.170, Kaut.
1500,- von Priv.,Tel. 040–
743 99 410

Das Haus ist also ab dem 1. Januar 2015 (oder früher) wieder zu vermieten.
Wer Freude am Wohnen im Grünen hat und nicht unbedingt jeden Morgen zu Fuß zum Bäcker gehen muß, weil er (oder sie) nicht auf seine Brötchen verzichten mag, der kann; hier Näheres erfahren.



Das zu vermietende Haus liegt am nördlichen Rand der Harburger Berge (ca. 500 m südlich der Stadtgrenze Hamburg-Hausbruch ) und ist über die HVV-Buslinie 340, Haltestelle Schierheisterberg, zu erreichen.
Wir haben noch eine Hamburger Telefonnummer, aber der Telekom-Internet-Anschluß über DSL sind hier nicht unbedingt der Schnellste (ca. 3.000 kBit/Sek). Mit Kabel-Deutschland Läuft allerdings sowohl die Telephonie, als auch das Internet hervorragend (ca. 30.000 kBit/Sek und demnächst vermutlich noch schneller).
Übrigens, bis zum Wildpark Schwarze Berge sind es nur ca. 20 Minuten Fußweg und wer das Wandern liebt, der wird von der nahe gelegenen Fischbeker Heide begeistert sein.

Übrigens, bei uns sind Sie kein gewöhnlicher Mieter, bei uns sind Sie ein guter Nachbar!

Rentner Anton
  

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Gerichtsposse im Amtsgericht zu Hamburg


Während der Verhandlung kam mir so manches mal die Fernsehsendung
 "Königlich Bayerisches Amtsgericht" in den Sinn.

Laut Aushang an der Tür zum Saal A024 war die Verhandlung unter dem Aktenzeichen 46 C 209/14 für um 14:oo Uhr anberaumt, startete aber erst so gegen 14:2o h - dem Bundesbahn-Streik sei Dank.

Worum ging es?
Nun, ich mag nicht alles richtig verstanden haben, aber bei mir ist folgender Eindruck entstanden:

Da war einst ein Streit zwischen zwei Hamburger Briefmarken-Freunden entbrannt.
Der Eine handelte mit Briefmarken und der Andere lästerte im Internet darüber.
Dem Ersten paßte das nicht und er holte sich seinen Bruder aus dem Bayerischen zu Hilfe.
Und dieser brave Bajuware war Rechtsanwalt.
Wie es nun mal so ist . . . die Drei sahen sich vor Gericht wieder.
Ja, und da saß nun ein älterer Herr, hörte aufmerksam zu und schrieb dann auch noch lästerlich über dieses zivile Gerichtsverfahren und über den bayerischen Rechtsanwalt.

"Ja wo kommen wir denn da hin?" mag der (allerdings in seiner bayerischen Mundart) gedacht haben und ging gegen den neuen vermeintlichen Kontrahenten seines Bruders mit seinen juristischen Kenntnissen vor.

Dem bajuwarischen Rechtsanwalt war da aber offensichtlich noch nicht bekannt, wer denn nun dieser ältere Herr war, dem er da ein wenig an den Kragen zu gehen gedachte:
R. S., einem der letzten völlig freien Gerichtsreporter in Hamburg.
Denn wäre diesem braven Rechtsanwalt das bekannt gewesen, dann wäre er vielleicht etwas anders an die ganze Sache heran gegangen.
So aber hat er seinem Bruder in Hamburg vermutlich einen Bärendienst erwiesen.

An dieser Stelle muß ich einmal der heute zu Gericht sitzenden Richterin meine Bewunderung kund tun, denn der beklagte Gerichtsreporter ist nicht nur für einen Bajuwaren ein harter Brocken . . .
Sie behielt selbst dann noch ihre Countenance, als der Beklagte ihr ins Wort viel und zeitweilig auch ihre Aufforderung mißachtete, sie doch endlich das sagen zu lassen, was gerade Sache wäre.
- Andere Richter hätten dem Beklagten da möglicherweise schon ein Ordnungsgeld angedroht. -

Irgendwann wurde dann auch deutlich, daß da wohl auch das unendliche Gedächtnis von Freund Google eine größere Rolle bei dieser Posse spielt. Der Kläger fürchtet um seinen guten Ruf und sieht die Google-Suchergebnisse nach seinem -Namen in Verbindung mit dem Wort Betrüger- als geschäftsschädigend an . . . und für diese Suchergebnisse macht er den beklagten Gerichtsreporter wohl verantwortlich.
Und dabei verkennt sowohl der Kläger als auch sein Bruder Rechtsanwalt aus Bayern vermutlich die Möglichkeiten braver Bürger dieses Suchergebnis zu beeinflussen.
Dabei wird wohl auch verkannt, daß jüngst ein Urteil gegen Google ergangen ist, daß man da auch schon mal Google zum Löschen von ungeliebten Suchergebnissen breit schlagen kann . . .

Wie nun das Verfahren im vorliegenden Fall ausgehen wird, weiß man noch nicht.
Ich wünsche der Richterin, daß sie demnächst ein weises Urteil fällen wird.

Anmerkung
Eine gute Beschreibung des Herrn Schälike


Samstag, 2. August 2014

Hamburger Cyclassics August 2014

Update am 14.08.2014:

Vorsicht, die angegebenen Zeiten für die Straßensperrungen sind nicht immer korrekt!
Faltblatt für Süderelbe und Niedersachsen (PDF-Downlod!)

Das gerade neu herausgegebene Faltblatt gibt für den südlichen Bereich der Route für die Ortschaft  Ehestorf die Empfehlung, den Bereich der Sperrung mit dem Pkw bis 7:3o Uhr zu verlassen . . . aber gleich am Ende dieses Absatzes erscheint - rot unterlegt - dass die Sperrung bereits um 7:oo Uhr erfolgt !?

Wer am 24. August nicht wieder im "Gefängnis Ehestorf" festsitzen will, der sollte sein Auto rechtzeitig VOR den angegebenen Sperrzeiten umparken!
In den vergangenen Jahren habe ich immer wieder erlebt, dass übereifrige Helfer z. B. die Einmündung des Ehestorfer Heuwegs in die B73 viel zu früh dicht gemacht hatten.
- Da kam man dann vom morgendlichen Brötchenholen nicht mehr wieder mit seinem Auto zurück nach Hause!
(Wohl dem, der nach Vahrendorf zum Bäcker gefahren ist und nicht nach Hausbruch!)

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Gratulation an die Macher der Cyclassics!
Die Grunddaten über die am  24. August 2014 stattfindenden Radrennen sind jetzt schon recht früh im Netz verfügbar:

Straßensperrungen und Route der Cyclassics
 am 24. August 2014


Einfach die entsprechende Uhrzeit in der linken Zeitleiste anklicken . . . und ihr wißt, wann die Straßen vor eurer Haustür gesperrt werden und ihr eure Brötchen nur noch per Fahrrad oder zu Fuß holen könnt . . .

So etwa ab 6:45 Uhr geht da am Soontag nichts mehr am Ehestorfer Heuweg und wir sind in Ehestorf (Rosengarten) mal wieder ein wenig eingesperrt.
Aber so gegen 12:30 Uhr ist dann bei uns alles wieder vorbei.
.  .

Freitag, 11. Juli 2014

Telekom: Betrug am Kunden?


8. Juli - 12:20 Uhr - Ehestorf
Da ruft doch tatsächlich von einer Service-Nummer der Telekom 080030080xx der Mitarbeiter K. bei meinem Nachbarn an und fragt ihn nach der Nummer seines Routers.
Im nachfolgenden Gespräch wird ihm gesagt, daß er einen neuen Router bräuchte, damit wären so einige Verbesserungen verbunden.
Auf die Nachfrage "Und das ist alles kostenlos?" legte der Anrufer grußlos auf.
Möglicherweise hatte der Anrufer auch gehört, daß ich meinem Nachbarn im Hintergrund schnell noch ein paar Tipps für das Gespräch gegeben hatte und daß der Außenlautsprecher unseres Telefons eingeschaltet war (Echo im Raum).

Fall 2

Die Behebung einer Störung mündet in schlechterer Leistung
und einer neuen Vertragsbindung von 2 Jahren.
Heute nun saß ich bei einem anderen Nachbarn, um ihm ein wenig an seinem Mac-PC zu helfen.
Es fiel auf, daß der Internetzugang seit meinem letzten Besuch extrem langsam geworden war.
Das Rätsel löste sich, als mir dieser Nachbar seine Leidensgeschichte mit der Telekom erzählte:

Aufgrund von Störungen wandte sich dieser Nachbar an die Störstelle der Telekom.
Ein paar Tage später kam die Telekom gleich mit 3 Mann an: zwei Technikern und noch einem dritten Herrn, vermutlich einem Verkäufer.
Die Überprüfung ergab, daß er einen neuen Router bräuchte und daß er auf  "ein anderes System" umgestellt werden müßte.
Das Ende vom Lied ist, daß er nun einen neuen Vertrag mit einer geringeren Leistung (von 3000 Bits runter auf 2000 Bits) und einer neuen Laufzeit von 2 Jahren hat.

Andere nennen so etwas leicht beschönigend "Den hat man über den Tisch gezogen" meiner Meinung nach ist so etwas glatter Betrug am Kunden.

Das ist die Verbesserung seitens der Telekom Mitarbeiter:


Bisher lag die durchschnittliche Geschwindigkeit am Anschluß meines Nachbarn
immerhin bei runden 1,9 Mbit, jetzt sind es in guten Zeiten mal runde 1,23 Mbit



Donnerstag, 15. Mai 2014

II. Ukraine, Nato, Putin und das "Vereinigte Europa"


Da haben doch anscheinend einige meinen Post vom 8. Mai nicht so recht verstanden.
Also  noch ein Versuch:

Lade dir einen guten Bekannten ein und bitte ihn, sich doch neben dich auf die Couch zu setzen.
Achte einmal genau darauf, wie dicht dieser sich an dich heransetzt.
Nun rücke ihm auf die Pelle und setze dich bis auf Tuchfühlung an ihn heran und beobachte seine Reaktion.
Vermutlich wird er ein wenig zur Seite rücken, wenn da noch etwas Platz neben ihm frei ist.
Warum?
Nun, das ist ganz einfach:
Je vertrauter und freundschaftlicher verbunden wir mit einer anderen Person sind, umso mehr Nähe kann diese vertragen.
Rücken wir diesem Bekannten nun zusehr auf den Pelz, so wird dieser ein wenig zur Seite rücken oder sogar den Platz verlasssen.
Lagst Du aber schon vorher ein wenig im Streit mit ihm, dann kann dein "ihm auf den Pelz rücken" als Angriff verstanden werden und es gibt einen erneuten Krach.

Wenn ich mir da so unseren Herrn Putin vorstelle, so kann ich mir nicht denken, daß dieser die NATO als Freund liebt.
Rückt ihm diese nun zu sehr auf dem Pelz, dann ist recht schnell dicke Luft zu erwarten.
Und genau das hat unsere liebe Europäische Gemeinschaft getan:
Sie hat sich entgegen ihrer früheren Zusicherungen immer näher mit ihrer NATO an Russland heran geschoben.
- Siehe auch den gerade mit der Ukraine geschlossenen Vertrag . . .

Um dem ganzen noch die Krone aufzusetzen, wurde im neuen Ukrainischen Parlament der Gesetzentwurf eingebracht, die Russische Sprache als Zweitsprache in der gesamten Ukraine abzuschaffen.
Dieses Ansinnen hatte zwar im Parlament keinen Erfolg, reichte aber aus, um der russisch-sprachigen Bevölkerung Angst einzujagen, daß sie künftig diskriminiert werde.

Nun, hat da noch jemand Fragen?
     .