Sonntag, 17. Januar 2016

Medion 8-Zoll Tablet P8314 für Lau (SD-Speicher-Problem)

Letzte Aktualisierung am 7.02.2016 - 21:43 h
Siehe auch in meinem Forum:
Medion (Lenovo) Tablet 8-Zoll "Livetab" P8314 (MD 99612)

Das im Dezember von Aldi verkaufte 8-Zoll Medion Tablet ist mit seinem Preis von nur 129,00 €uro recht günstig und auch brauchbar, wenn man seine Einschränkungen von vornherein kennt.
Das Lifetab genannte Gerät stammt natürlich aus der Lenovo-Küche und macht einen ansprechenden Eindruck.
Aber es hat auch so seine Tücken.
Da ist zwar das anscheinend aktuelle Android-Lollipop drauf, aber die Kehrtwendung vom Hersteller Google (in Sachen Speichererweiterung mittels SD-Karten) hat es offensichtlich nicht mitgemacht und steht in dieser Beziehung wohl noch auf dem Stand von KitKat (Android 4.4).
Schaut man in die technischen Daten dieses Tablets und sieht, daß da SD-Karten bis zu 128 GB eingesetzt werden können, dann glaubt man auch daran, daß dieser große Speicher voll von dafür geeigneten Apps (wie Here-Maps) genutzt werden kann . . .
Aber genau daran hakelt es und daran scheiden sich die Geister in den verschiedensten Foren, in denen ich mich tummele:
Lifetab 8314 - Zugriff auf externe SD-Karte

Die in der Wikipedia.de beschriebenen Android-Versionen könnt ihr hier nachlesen:
KitKat-Lollopop-Marschmallow

So ein Tab (und auch ein Smartphone) ist inzwischen eine EiWoMiSa (eine EierlegendeWollMilchSau) geworden.
Der Eine möchte damit vor dem Fernseher nur die Nachrichten überprüfen und ihm unbekannte Worthülsen mit Hilfe der Wikipedia überprüfen: Da ist das P8314 einfach Spitze!
Der Andere aber möchte sein altes Navi von TomTom in den Orkus schicken und nimmt die Worte der Werbung (seitens dubioser Testberichte im Netz) für bare Münze und versucht, dieses im Prinzip gute Tab, als Navi fit zu machen: Aber das klappt nicht so recht!

Da erlebt man schon bei der Installation von Here-Maps auf dem LifeTab-P8314 die erste herbe Enttäuschung:
Here bekommt keinen Kontakt mit den "Sammlungen" in der Wolke und mit der SD-Karte "natürlich" auch nicht, obwohl die Here-App eindeutig dafür programmiert ist.
Und das schöne GPS-System ist auf dem Tab so empfangsschwach, daß man mit dem Auto zeitweilig längst an der Kreuzung vorbei ist, an der man hätte abbiegen müssen . . .
Komisch: Auf der Hausmarke von Google, dem Nexus 7 (Modell 2012!) mit Lollipop 5.0.1 läuft die Navi-App von Here bei mir absolut einwandfrei . . .

Nun ja, die Akku-Laufzeit ist auch nicht so ganz das Wahre, da hat Aldi in seinen Aussagen den Mund wohl etwas voll genommen, aber für den Heimgebrauch reicht das.

Heutzutage ist jeder Hersteller im schnellebigen Computerbereich auf das
sogenannte Bananenprinzip festgelegt und auch angewiesen.
Das scheint sich aber noch nicht in dem hauseigenen Forum von Medion  herum gesprochen zu haben. Obwohl sich die Medion-Foren den Anschein als "User-Community-gesteuert" geben, kamen da doch so einige recht seltsame Antworten . . . aber lest einmal selbst und schaut dann in der Wikipedia nach, was es mit der Speicherverwaltung von SD-Karten wirklich auf sich hat:

und

Das Statement von Google ist in dem nachfolgenden Link recht bezeichnend!
Allerdings betrifft es nur indirekt den Zick-Zack Kurs einiger Hersteller
wie Lenovo für das Aldi-Medion Lifetab P8314 mit Android-Lollipop 5.0:

"Google spricht: Cloud-Dienste haben Speicherkarten abgelöst"
Ha ha ha !

Kommen im Community-Forum von Medion recht oft Lobhudeleien und abwiegelnde/beschönigende Statements, so wird auch die Chefetage von Medion ein wenig allein gelassen und kann seine Produkte nicht dem "Erwartungs-Markt" entsprechend anpassen - soweit das finanziell möglich und sinnvoll ist.
Dann stimmen halt die unzufriedenen Kunden ungehört mit den Füßen ab und bringen so ein günstiges Tablet wie das P8314 wieder zu Aldi und Co. zurück.

Google hat seinen Fehler mit dem Zickzack-Kurs in Sachen Speichererweiterungskarten ja längst erkannt und hat schon beim Start von Lollipop marktgerecht mit einer Kehrtwendung reagiert.
Und bei Marschmallo (ja, das gibt es doch schon auf dem Markt und es ist keine Zukunftsmusik!, wie von fachkundigen Foristen behauptet) vollendet nun Google endlich den Schritt, das Android-System zu einem vollwertigen Ersatz für das MS-Windows reifen zu lasssen und hebt den Unsinn mit der Einschränkung der Speicherverwaltung nun ganz auf.

Hersteller, die diese Korrekturen verpassen, laufen Gefahr, vom Markt verdrängt zu werden.
Es geht mir hier nicht darum, Medion schlecht zu reden, sondern zu ermuntern, den Zug der Zeit nicht zu verpassen - und das ist der Sinn hinter dem Bananenprinzip.
Übrigens: Mein PC mit zwei Wechselplatten-Schächten stammt auch von Medion . . .
. . . und das Teil ist einsame Spitze!
Ich fahre darauf  fast alle Betreibssysteme, angefangen mit MS-Dos 6.2 (mittels Boot-Diskette!) über Win-XP, Win-7 und 8 bis hin zu Win-10 Prof! Und natürlich auch mit Ubuntu-Linux ;-)

Nicht nur für mich, sondern auch für meinen Freundeskreis, stellt sich daher immer noch die Frage:
Wie Update-freundlich ist Medion in Sachen Betriebssystem-Aktualisierung
und werden mit dem nächsten Update (vermutlich wann?) die
Einschränkungen in Sachen Speicherverwaltung von SD-Karten

aufgehoben und an die gültigen Google-Regelungen von Lollipop angepaßt?

Sonntag, 6. Dezember 2015

Samsung ES-Serie 2012 - schaltet nicht aus und stürzt ab!

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 Siehe auch meinen Beitrag vom

DONNERSTAG, 5. APRIL 2012

Samsung LED-TV der ES-Serie 2012 - Gibt es da Probleme?
Letztes Update: 06.12.2015 - 10:56 h 
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Doch, jetzt - nach gerade mal 3 Jahren - gibt es massive Probleme!


Das Biest blockiert beim Ausschalten oder friert unvermittelt ein und startet nach ca 3 Minuten neu. Gelegentlich kam das auch schon früher vor, aber nicht so massiv, wie zur Zeit!
Dabei werden auch neue Fernsehaufnahmen (externe Festplatte) in Abwesenheit im Standby-Betrieb zerknautscht . . .
Einen ausführlichen Bericht findet ihr in meinem Forum unter:


Am 19. November 2015 habe ich Samsung - in Form eines "Offenen Briefes" - angeschrieben und warte nun auf deren schriftliche Antwort.
Warum schriftliche Antwort und keine telefonische Klärung?
Nun ganz einfach:
Von dieser Art Fehler sind auch die Smart-TV-Geräte anderer Hersteller, wie LG und Phillips betroffen und die Foren im Netz sind voll von den verschiedensten Antworten, die sehr oft nicht gerade zielführend sind.

Montag, 9. November 2015

Demo: Nein zur Ansiedlungspolitik (Flüchtlinge)

  Letzte Aktualisierung am: 13.11.2015 - 12:32 h
   
Die Bürgerinitiative Neugraben-Fischbek "Nein zur Politik! Ja zur Hilfe"
hat wieder eine Demonstation auf dem Hamburg-Neugrabener Marktplatz angemeldet:

Am Sonntag, den 15.11.2015 um 14 Uhr

Auf dem Marktplatz in Neugraben

Einzelheiten zur Demo sind noch nicht bekannt . . . ein Klick auf die Seite der Bürgerinitiative könnte in den nächsten Tagen weitere Informationen bringen.

So, hier sind jetzt (13.11.2015) die Einzelheiten zur Demo.
Der Link zum Hamburger Abendblatt bringt weitere ausführliche Details.

Treffpunkt ist ab 14 Uhr auf dem Neugrabener Marktplatz. Nach einer Auftakt-Kundgebung soll ein Protestzug durch die Straßen Bürgerweide, Am Neugrabener Bahnhof, Süderelbebogen, Neugrabener Bahnhofstraße und dann zurück zum Marktplatz ziehen. Wo gegen 16.30 Uhr eine Abschlusskundgebung geplant ist.

Hinweis:
Die Demo richtet sich NICHT gegen Flüchtlinge und Asylanten, sondern gegen die unselige Steuerung der Ansiedlungspolitik seitens unserer "Volksvertreter".
  

Donnerstag, 5. November 2015

Für alle Ideologen in Sachen Flüchtlinge/Asylanten

Letzte Aktualisierung/Ergänzung am 9.11.2015 - 10:42 h
  
Ideologien *) sind oftmals Gift für den Menschen, wenn diese die Sicht auf die Realitäten verstellen. Einen Augenöffner in Sachen Flüchtlinge/Asylanten bietet die Wiederholung der Sendung von Frau Maischberger vom 3. November 2015.
Die letzte Wiederholung ist am Samstag, den 7.11.2015 um 23:25 Uhr auf 3sat


Inzwischen ist diese sehenswerte Sendung des ARD-1
  auch auf YouTube gelandet:

Maischberger | 03.11.2015 | Das Flüchtlingsdrama:
Versagt die Große Koalition?


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Siehe auch den Kommentar auf Tichys-Blog vom 4. November 2015:

Maischberger – Der enge Pfad der Meinungsfreiheit

"Nicht der spießige Deutsche,
der auf Rückzahlung alter Schuldentitel pocht,
macht den Nachbarn Angst: 
Es ist der Deutsche mit dem großen Herzen,
der die ganze Welt retten will."
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~

Menschen bei Maischberger
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*) Der Ideologe (boshaft auch "Idiologe" geschrieben) wird in der Wikipedia.de sinngemäß so beschrieben:

Ein Ideologe hängt an einer Ideologie, die im philosophischen Sinne eine Weltanschauung ist, die einen hohen Anspruch auf Wahrheit erhebt und die für abweichende Lehrmeinungen kaum noch offen ist.

Sonntag, 25. Oktober 2015

Blinde und taube Politiker plappern nur . . .

Letzte Änderung/ Ergänzung am 25.10.2015 - 11:32 h    

Unter dem Titel Grenze klar überschritten
bringt die Zeitung Main-Echo (Online) am Sonntag, 25.10.2015 - 01:30 h
ein Interview mit
Ansgar Heveling: Vorsitzender des Bundestagsinnenausschusses zu Extremismus

Das vollständige Interview ist unter dem obigen Link nachzulesen.
Hier ist der bemerkenswerteste Teil des Interviews:

Reporter: "Immer mehr Kommunen sind an der Grenze ihrer Kapazitäten bei der Flüchtlingsaufnahme.
Spielt das nicht auch gewalttätigen Fremdenhassern in die Hände?"

Ansgar Heveling: "Ein klares Nein." (sic.!)
"Viele Bürgermeister machen sich zweifellos Sorgen über die Belastbarkeit ihrer Kommune. Aber sie tun das ohne ausländerfeindliche Zungenschläge.
Im Gegenteil: Wir müssen dankbar sein, was die kommunalen Vertreter unermüdlich leisten. Das ist vorbildlich und sorgt für Ruhe."
~ ~ ~ ~ ~
Mir fehlen die Worte!
Von den Bürgern unseres Landes ist hier noch nicht einmal die Rede . . .
Wie verblödet sind eigentlich Teile unserer Politiker?
Oder versteckt sich hinter solchen Politiker-Aussagen eine verdeckte Agitation der Massen?
Ick meen, ick meen, ick meen man bloß,
mi wunnert, dat de Koh up't Land
im Achterdeel het mehr Verstand
as de Politiker in sien Kopp.
Ick meen, da hört doch allens op!

Der passende Link zum Thema
taz.de vom 24.10.2015
   

Donnerstag, 22. Oktober 2015

Neugraben Demo: Sonntag, 25.10.2015 - 14 Uhr

 Letzte Aktualisierung/Ergänzung am 22.10.2015 - 11:07 h

Neugrabener Bürgerinitiative bereitet nächste Demonstration vor

Andreas Scharnberg schreibt in seinem Nachrichten-Blog Aktuelles aus Süderelbe, mitten in der Nacht am Sonntag um 01:59 (!) Uhr, daß die Bürgerinitiative aus Neugraben-Fischbek nicht nach läßt und für den kommenden Sonntag, den 25. Oktober 2015 zur nächsten Demonstration in Neugraben aufruft.

- Die Neugrabener Bürgerinitiative „Nein zur Politik, ja zur Hilfe!" -

Der Grund für diese neuerliche Demonstration (gegen die Überbelegung eines Stadtteiles mit Asylanten/Flüchtlingen)  ist die, nach außen hin scheinbar (oder doch wirkliche?) Untätigkeit seitens der Politik, die keine Regelungen aufzeigt, wie das derzeitige Flüchtlings-Problem sozialverträglich zu lösen ist. Also kündigt Uwe Schröer bereits die nächste Demo an.
Am Sonntag, den 25. Oktober um 14 Uhr wird auf dem Marktplatz kreativ demonstriert. Anschließend soll die Marschroute die Neugrabener Bahnhofstraße, den Süderelbebogen, der Neugrabener Allee und "Zum Wachtelkönig" führen.Am Johannisland zum Park Die  Schlusskundgebung CU-Arena statt finden wird.

Die endgültige Marschroute, und eventuelle spontane Abweichungen einiger Demo-Teilnehmer, wird sich dann vor Ort ergeben.

Anwohner protestieren (von SAT1-REGIONAL - 16:10:2015):
In Neugraben soll größtes Flüchtlingsquartier Hamburgs entstehen
Das in dem Artikel eingebettete Video verdeutlicht die Planung dieser größten Flüchtlings-Siedlung Hamburgs recht gut.

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Mein Apell an die Demonstranten ist (angelehnt an das Motto der Bürgerinitiative „Nein zur Politik, ja zur Hilfe!"):

Bitte bedenkt bei dieser Demonstration, daß der Adressat für diese Demo unsere, ach so heiß geliebten, Politiker und Politikerinnen sind, die uns diese Suppe eingebrockt haben.
Die im ehemaligen Obi-Markt beherbergten Asylanten sind ja teilweise auch durch unsere übertriebene "Willkommens- und Begrüßungspolitik" erst so richtig animiert worden, sich auf ihre gefährliche Reise zu begeben.
- Merkel sei Dank! -
 
Das Video zum Thema von Sat1 vom 16. Oktober 2015 von der vergangenen Fahrrad-Demo; mit einer ausführlichen Beschreibung der Problematik hier im Süderelbe-Gebiet (Neugraben-Fischbek, Neugraben und Neuwiedenthal).

Donnerstag, 8. Oktober 2015

Ist Deutschland eine Flüchtlings-Bananenrepublik?

Gestern Abend war unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel zu Gast bei Anne Will.
Mir fehlen die Worte ob ihrer Aussagen.
Henryk Broder konnte das schon vor vier Tagen viel deutlicher und gröber sagen.
Hier ein Auszug aus seinem Text vom 4. Oktober 2015 bei  achgut.com (Die Achse des Guten):

Das ist ja irre! (2) (Quelle)

"Ich fürchte, meine Kollegen von WO haben Recht. Die Bundesrepublik ist ein ostelbischer Gutshof, auf dem nur der Gutsherr etwas zu sagen hat. Er bestimmt, was die Kühe zu fressen bekommen und wann sie scheißen dürfen, wie lange das Gesinde arbeiten und welche Magd ihm nächtens zu Diensten sein muss. Die BRD ist eine One-Woman-Show. Es gibt keine Regierung, kein Parlament, keine Gewaltenteilung, keine 16 Ministerpräsidenten, keine Opposition. Die Kanzlerin kümmert sich um alles, persönlich und eigenhändig. Wie Fidel Castro, Hugo Chavez und Ferdinand Piech."

Ich frage mich, was Frau Merkel machen (oder anordnen) würde, wenn Putin die Daumenschrauben in Rußland noch weiter anzieht und uns alle seine Dissidenten und unliebsamen Tschetschenen auf den Hals schickt?

Da orakeln so etliche Politiker, daß die Stimmung im Lande kippen könnte?
Könnte?
Die Stimmung ist schon gekippt!
Ich habe schon etliche eingefleischte CDU-Wähler in meinem Bekanntenkreis gefragt, was sie von der "Offenen Tür Deutschland" und unserer Bundeskanzlerin halten; Oft kam die Gegenfrage "Wann dankt sie ab?"
Aber es kamen auch viele unverhohlene Antworten, daß sie der AfD und sogar der NPD gute Chancen bei der nächsten Wahl (2017) einräumten . . . auch mit Hilfe ihrer eigenen Stimme.

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DER Link zum Thema

Christian Bangel schreibt in der Zeit-Online am 8.10.2015 einen lesenswerten Kommentar zu der Sendung von gestern:

"Anne Will": Merkels harte Wahrheit

"Es liegt nicht in meiner Macht." Was die Kanzlerin bei "Anne Will" zu den Flüchtlingszahlen sagt, widerspricht der politischen Logik. Das macht es so wichtig."
   

Samstag, 19. September 2015

Die Flüchtlingskrise - Hart aber Fair (Plasberg)

Letzte Änderung/Ergänzung am 21.09.2015 - 18:42 h

Mehr Informationen zu dieser Sendung im TV finden Sie auf meinem speziellen "Wahl-Blog" unter > diesem Link < und natürlich auf den nachfolgenden Links direkt zu Herrn Plasberg.

Die aktuelle Sendung im TV zum brand-aktuellen Thema der Flüchtlingsproblematik
am Montag, den 21. September 2015 um 21:oo Uhr
im 1. Programm der ARD



Das Gästebuch von "Hart aber Fair" zum Thema:

Die Flüchtlingskrise im Bürgercheck:
Geht das gut mit Jobs, Wohnen, Integration?


Im Gästebuch finden sich schon vor der Sendung 1.046 Kommentare!
Das dürfte eine heiße Debatte geben . . .
   

Mittwoch, 9. September 2015

Die "Gender"-Attacke auf unsere Kinder

 
Danke Herr Plasberg!

Ihrem mutigen Vorstoß in Sachen "Gender-Ideologie" ist es zu verdanken,
daß breite Bevölkerungskreise so langsam aufwachen.
So hat wieder einmal der sogenannte "Streisand-Effekt" recht erfolgreich zugeschlagen.

Als Augenöffner möchte ich euch zunächst den Artikel der Frankfurter Allgemeine (Politik) vom 11.11.2014 zum Lesen empfehlen:

Das gute Recht der Eltern

oder, wie ich es ausdrücken würde:

Wie eine Minderheit von Fanatikern es fertig gebracht haben,
unsere Politiker für ihre dubiosen Zwecke zu mißbrauchen.


Die Gleichwertigkeit von Frau und Mann im Bewußtsein der Bevölkerung zu verankern, das ist ein berechtigtes Anliegen der Frauenbewegung und auch der Politik.

Aber in die Erziehung von Kindern einzugreifen, weil angeblich die geschlechtsspezifischen Unterschiede zwischen Mann und Frau lediglich anerzogen seien und nicht stark evolutionär und genetisch vorprogrammiert sind, das ist eine der miesesten Begründungen für dieses Tun, die ich je gehört und gelesen habe!



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Dieser Artikel ist noch "im Fluss" und wird in den nächsten Tagen und Wochen ergänzt.
   

Dienstag, 8. September 2015

Nachlese zu "Hart aber Fair - Die Gender-Debatte"

Letzte Aktualisierung am 9.09.2015 - 6:16 h
    . 
Bitte lesen Sie diesen Artikel aus dem Spiegel-Online zuerst:

Biologie als Kränkung: Unsere deutschen Kreationisten
oder
Was treibt uns an:
Gene, Hormone oder unsere Erziehung?


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Nein, auch diese Sendung hatte gestern Abend nicht gerade die recht schräge Bedeutung des Wortes "Gender" erhellt.
Aber die Protagonisten hatten mich nicht enttäuscht; der Unterhaltungswert der Sendung war recht hoch.

Herr Schönenborn stand seinen Mann und gab schuldbewußt zu, daß er (und seine WDR- Mannschaft) die Brisanz dieses Themas "Gender" unterschätzt hatte und daß es ein Fehler gewesen sei, die Sendung vom März dieses Jahres zeitweilig aus der Videothek zu verbannen.
Herr Plasberg war auch nicht ganz faul und heizte ihm auch noch unnötigerweise zusätzlich ein . . . ein wenig angepisst war er wohl noch . . . (wer läßt sich auch schon gerne öffentlich kritisieren).
Ansonsten meisterte Herr Plasberg die Sendung souverän, verfehlte aber das Ziel, den Begriff "Gender" wirklich für alle Zuschauer verständlich zu machen.

Wenn ich noch einen weiteren Informationsbedarf hätte, dann würde ich  die Publizistin Birgit Kelle fragen. Sie erschien mir als die Einzige wirklich rundum sachkundige Diskutantin in diesem Kreis, die auch den Grünen-Fraktionschef Anton Hofreitner auf den Pott setzte, als dieser die neuere "weibliche Knieprothese" mit dem Begriff "Gender" verband, obwohl diese speziell den biologischen Gegebenheiten der weiblichen Anatomie angepaßt wurde, was eher dem Begriff "Sex" (oder Geschlecht) zuzuordnen ist.

Die Buchautorin Anne Wizoreck ist seit ihrem letzten Auftreten bei Herrn Plasberg offensichtlich auch nicht schlauer geworden und die Rechtsanwältin Sybille Mattfeldt-Kloth, immerhin die stellvertretende Landesvorsitzende Niedersachsen des Frauenrats. Allerdings animierte sie mich eher dazu, den Fernsehton abzuschalten als ihr zuzuhören.
Wenn eine Volljuristin unser Grundgesetz an einer ganz bestimmten Stelle falsch zitiert, dann frage ich mich, ob das in der Eile des Gefechts geschah oder ob es mit Absicht falsch zitiert wurde. Im vorliegenden Falle hatte ich das Gefühl, daß Frau Mattfeldt-Kloth einem sogenannten "Freud'schen Versprecher" erlegen war. Sie zitierte den Absatz (2) des Artikels 3 GG in der 27. Minute wörtlich "Männer und Frauen sind gleich."
Das ist allerdings nur die Lesart der "Gender-innen".
Der Biologe würde möglicherweise eher zu dem Versprecher "Männer und Frauen sind gleichwertig." neigen.
In dem besagten Absatz des Grundgesetzes steht aber am Ende des ersten Satzes das Wort ". . . gleichberechtigt." (siehe unten!).
Herr Plasberg stieg genau auf diesen Punkt in das Gespräch ein, walzte das aber nicht allzu genüßlich aus.

Die Schauspielerin Sophia Thomalla wußte zwar auch nichts so recht etwas zum Thema beizutragen, gefällt sich aber offensichtlich in Ihrer Rolle als echtes Weiblein und fühlt sich offensichtlich in der Männerwelt wohl und keineswegs unterprivilegiert oder gar unterdrückt.

Der stellvertretende FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki hielt sich dieses mal recht artig zurück und unterließ seine damalige sexistische Gender-Anspielung hinsichtlich der Haarpracht des Grünen-Fraktionschefs Anton Hofreitner.
Leider gelang es auch Herrn Hofreitner nicht so recht, den Begriff  "Gender" von dem biologischen Begriff "Geschlecht" oder "Sex" abzugrenzen.
Da mußte die Erfindung der "weiblichen Knieprothese" als Rechtfertigung für die Gender-Forschung herhalten, deren Gebiet prompt mit dem "Gender-Mainstreaming" verquirlt wurde.
Nein, so ganz sattelfest erschien mir der Herr Hofreitner auch nicht in dieser Runde.

Dieser Artikel der Zeit-Online aus dem Jahre 2013 mag die Begriffsverwirrung (und Aufregung) um das Wort "Gender" vermutlich ein wenig aufzulösen:

Schlecht, schlechter, Geschlecht - von Harald Martenstein

Wer es noch genauer wissen möchte, der kann sich auch diese PDF-Datei herunterladen und ein wenig studieren:

GenderKompetenzZentrum

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Anhang:

Das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
Artikel 3

(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. 
Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von
Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.
(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse,
seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens,
seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder
bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.