Samstag, 14. April 2018

Neubau einer Seniorenwohnanlage in Ehestorf - II.

Ich war zu Gast auf der Sitzung unseres Rosengarten-Bauausschusses.
Die zwei Reihen für das Publikum (oder für Betroffene) war recht dünn gesät.
Das ist meistens ein gutes Zeichen für den Bauträger.

Der Geschäftsführer des Bauträgers VivaPlan trug seine Anliegen zur Änderung des Bebauungsplanes ausführlich und glaubwürdig vor; er machte einen recht bodenständigen Eindruck.
Am meisten hat mich seine Aussage überzeugt, daß er mit seinem Team dieses Projekt auch nach der Fertigstellung selbst betreuen werde, da man dieses besondere Projekt nicht gut in fremde Hände geben könne.

Auch die Redaktion unserer Kreiszeitung (Nordheide Wochenblatt) scheint von diesem Projekt recht angetan zu sein.
Lest selbst, was dort in der heutigen Ausgabe zu lesen ist:

Neues Mega-Seniorenresort in Ehestorf

Meine Meinung:
Die bei uns im Dorf geplante Senioren-Siedlung paßt gut in das Gelände.
Auch, wenn der Blick auf die Dächer der neuen Seniorenwohnanlage für einige Anwohner nicht gerade erfreulich sein mag, so ist die geplante Anlage doch besser, als wenn dort ein fabrikartiger Klotz stehen würde.
Betroffene Neubürger sollten bedenken, daß dort einmal die Strache-Apparatebau GmbH mit ihrer Gasgeräte-Fabrikation zu Hause war . . .
Hinsichtlich einer optischen Abmilderung scheint der Geschäftsführer Thomas Weidlich auch glaubwürdig verhandlungs- und kompromißbereit zu sein.

Schon jetzt zeigt sich, daß sich hier im Speckgürtel von Hamburg, gerne betuchte Bürger ansiedeln. Da wird es wohl kaum an künftigen Mietern, in dieser neuen Seniorenwohnanlage der gehobenen Klasse, fehlen.
Eine mögliche Alternative zum Hamburger Augustinum für naturverbundene Senioren?

Lediglich die Zufahrt von der Kreisstraße Emmetal in die Professor-Strache-Allee wird auf dem "Ehestorfer Heuweg" in Fahrtrichtung Hausbruch (B73) eine Linksabbieger-Spur bekommen müssen. Denn schon heute ist dort das Linksabbiegen auf der abschüssigen Strecke, die ja auch noch am Ende einer lang gestreckten Kurve liegt, zeitweilig recht abenteuerlich.

Samstag, 31. März 2018

Neubau einer Seniorenwohnanlage in Ehestorf - I.

 
Es tut sich etwas in unserem kleinen Örtchen Ehestorf.
Auf dem Gelände unserer ehemaligen Kies-Abbaufläche, die vor Jahren noch von der Strache Gasapparatebau GmbH und später auch noch einmal im Jahr für das traditionelle Osterfeuer in Ehestorf genutzt wurde, soll eine größere Senioren-Wohnanlage gebaut werden.

Hierzu erfolgt eine erste öffentliche Sitzung des Bauausschusses der Gemeinde Rosengarten in Nenndorf am 9. April 2018 um 19°° Uhr.
In dieser Sitzung haben wir Bürger normalerweise kein Rede- oder Fragerecht. Ob vereinzelte (berechtigte) Ausnahmen für uns Bürger gemacht werden, wird sich vor Ort noch zeigen; unter unserem früheren Bürgermeister Dietmar Stadie war das durchaus mal möglich.
Die öffentliche Bürger-Information/-Beteiligung soll im Mai oder Juni dieses Jahres, vermutlich in einem unserer Gasthäuser im Ortsteil Ehestorf, erfolgen.

Es geht um die für Ehestorf geplante Senioren-Wohnanlage der VivaPlan Gmbh aus Regensburg.
Mir ist noch unklar, ob die VivaPlan Gmbh hier nur als reiner Bauträger und Investor oder auch als Betreiber auftritt  und plant, oder ob die gesamte Anlage nach Fertigstellung an einen noch nicht genannten Betreiber verpachtet werden soll.

Auf den Internet-Seiten der VivaPlan GmbH könnt ihr euch schon einmal ein wenig vorab über die VivaPlan GmbH und deren Baupläne für Ehestorf informieren.

WOHNEN IM WALDVIERTEL - ein Großprojekt in Rosengarten-Ehestorf
    
Siehe auch den früheren Artikel vom 12.09.2017 im Nordheide-Wochenblatt
Ein Dorf im Dorf: Seniorenwohnanlage für Ehestorf geplant

Donnerstag, 1. März 2018

Wie messe ich den Erfolg eines Künstlers?


Ist es nur ein Zufall, daß ein bestimmter Artikel in einer
Nachrichten-Community für Arnsberg-Neheim
zu einem Ansturm von Klicks im Internet führte
oder ist dieses eher der Skandalträchtigkeit und den eigenen Bemühungen eines vermutlichen Stalkers und Mobbers geschuldet, daß da ein scheinbar großes Interesse an diesem "Ausnahme-Künstler" besteht?
Das sind die Top Ten der meistgelesenen Artikel im Lokalkompass 2017 (Arnsberg-Neheim)

Oder ging es hier frei nach dem Motto:
"Traue nur einer Statistik, die Du (lieber Styron111) selbst gefälscht hast!"

Nun, dieses Anzeigenblatt wird, wie der Name das ja schon sagt, zwar Deutschlandweit vertrieben aber jeweils in den einzelnen Regionen mit den lokalen Nachrichten gefüttert:
Willkommen auf lokalkompass.de:
Die Nachrichten-Community Ihres Anzeigenblatts
http://www.lokalkompass.de/
Berücksichtigt man nun diese Tatsachen, dann ist die Aussagekraft einer Statistik nur zu ermessen, wenn diese Statistik auch ein wenig aufgebröselt wird.
Mich würde da sehr interessieren, aus welchen Gebieten der Bundesrepublik diese vielen Seiten-Aufrufe gekommen sind und wie viele dieser Klicks dabei von dem in dem Artikel so interessant dargestellten Künstler selbst stammen.
Ich denke dabei an die fast 900 Klicks in der Nacht vom 7. Februar 2018 die eindeutig von diesem "Ausnahme-Künstler" höchstpersönlich auf seiner neuen Hate-Seite fabriziert wurden:

Quelle: https://no-hate-speech.de/de/kontern/

Abgesehen von der wohlwollenden Darstellung im Lokalkompass-Arnsberg, seitens Hanni Borzel aus dem Jahre 2016, wäre ich mir da nicht so sicher, ob der Rest der Arnsberg-Neheimer Bürger wirklich begeistert waren, nachdem diese sich Stuarts Werke in der Meyerschen Buchhandlung und in der Stadtbücherei ausgeliehen und wirklich angehört hatten.
Hohe Ausleih-Zahlen und hohe Internet-Klickraten sind noch lange kein Indiz für die Qualität seiner Werke.
Besonders dann nicht, wenn ich mir so das persönliche Internet-Klickverhalten von Herrn Styron im Internet ansehe und dabei seine Stalking- und Mobbing-Seiten genauer betrachte und beobachte.
Möglicherweise war er es ja auch, der auf einer meiner Seiten in einer Nacht fast 900 Klicks produzierte (siehe oben)?

Links zum Thema:

Wikipedia.de - Global Ban - Benutzer:Schmitty(Sockenpuppen etc.)

Wikipedia - Benutzer:Agathenon

Amazon.de Rezensionen - von Stuart selbst verfasst?

Amazon.de Rezension - Mobbing

Mein eigener Styron111 Watschblog

Mein eigenes Forum mit der Rubrik "Styron111"

Das Muster einer versuchten Nötigung durch Stuart Styron

Der interessanteste Link scheint inzwischen verschwunden zu sein.
Die Startseite für diesen Link ist:
Stuart Styron - Visaplanet (CD) 10/2016 | "Mayersche Buchhandlung" und "Stadtbücherei Arnsberg-Neheim"
Der erste Link dort im Artikel führt allerdings ins Leere . . .

Hier geht es noch einmal zurück zu dem 3. Platz beim Lokalkompass:

Das sind die Top Ten der meistgelesenen Artikel im Lokalkompass 2017 (Arnsberg-Neheim)

3. Stuart Styron - vielseitiger Künstler aus Arnsberg
Mit seiner ersten CD „Visaplanet“ erzielt der Arnsberger Künstler Stuart Styron viel Aufmerksamkeit. Auch der Bericht von BürgerReporterin Hanni Borzel wird in 2017 mehr als 30.000 Mal gelesen.
Kommentar: 59.871 -  Hanni Borzel aus Arnsberg | 02.01.2018 | 00:57
Meine Güte, ich könnte eigentlich nur lachen, warum diese Liste nun auch wieder ein Grund für eigenartige Diskussionen ist......
Wer's mag, der lese bitte unter den Kommentaren auf dieser Seite weiter.
Allerdings ist es nicht ganz eindeutig, ob der liebe Stuart da einen Schutzengel gefunden hat oder nur eine genervte Reporterin?

Dienstag, 30. Januar 2018

Deshalb kracht mal ein Kamikaze-Bus in eine Hauswand !


Es war im Januar 2018

Ich hielt den Atem an.
Mir blieb die Sprache weg.
Dann habe ich langsam mein Handy aus der Jackentasche gezogen
und die Situation auf der Autobahn gefilmt.
Denn ich wagte es nicht, meinen Busfahrer anzusprechen . . .
. . . er könnte sich dann ja zu mir umdrehen und es wäre AUS mit uns allen,
wenn er dabei das Lenkrad verreißt  . . .

Es war Nacht.
Der voll besetzte Bus fuhr auf der Autobahn-A1 in Richtung Hamburg.
Gerade sind wir in Oststeinbek bei Hamburg vorbei gekommen
und unser nächstes Ziel war die Raststätte Stillhorn.

Der Busfahrer machte sein Innenlicht an, um den Text auf einem Zettel
besser lesen zu können und nahm dann sein Handy in die Hände und wählte
eine Nummer.
Wen er da gerade während der Fahrt angerufen hatte ist mir nicht bekannt.

Wie gesagt, das Ganze in der Dunkelheit und bei voller Fahrt auf der Autobahn.
Und natürlich auch mit einem vollbesetzten Autobus!

Ich habe dann ein paar Tage später das Reisebüro angeschrieben,
bei dem wir diese Busfahrt gebucht hatten,  und von dem Vorfall berichtet.

Die beschönigenden Ausreden, daß der Autobus ja mit den modernsten
technischen Fahrer-Assistenz-Systemen ausgerüstet sei (Fahrspur-Erkennung,
Abstandswarner mit automatischem Bremssystem etc.) hinterließen einen
faden Nachgeschmack bei mir.
Getoppt wurde aber die ganze Antwort mit diesem Schlußsatz (das Schreiben - und das Video - liegt mir vor!):

"Wir bedauern den Vorfall – der sich betriebsbedingt nicht vermeiden ließ."

Auf gut Deutsch heißt das:
Wir machen so weiter, wenn es die momentane Lage "erfordert".
Was scheren uns Gesetze und Vorschriften.

Wen wundert es da dann noch, wenn es demnächst wieder heißt:
"Bus kracht in Hauswand?"
.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.

Soweit zum Verantwortungsgefühl eines Busfahrers und dem Busunternehmer.

Donnerstag, 11. Januar 2018

Das NetzDG trennt Journalismus von der Journaille


Was ist der Unterschied zwischen seriösen Journalisten und der Journaille?

In den letzten Tagen war es recht deutlich zu sehen, daß wir Menschen doch ganz offensichtlich zu den "Rudelviechern" gehören.
Twitter, Facebook & Co. nutzen Ihre Chance, um ein, für sie unliebsames und  kostenträchtiges Gesetz, los zu werden und löschten "werbewirksame" Prominenten-Posts und selbst die seriöse Presse (gerne als Journaille bezeichnet) rannte hinter diese Leckerbissen her und servierte ihre daraus gewonnenen Erkenntnisse als größte Weisheit des Tages.

Da wird das neue NetzDG (Netzdurchsetzungsgesetz) in allen Details wirksam und so manch ein Journalist wandelt sich zur Journaille und rennt wie in einer Hammelhorde (Mainstream-Journalismus) los, um den Urheber dieses "schnöden, die Meinungsfreiheit beerdigenden Gesetzes" soo madig zu machen, damit der dieses Gesetz schleunigst zurück nimmt.
Selbst einer meiner Lieblings-Blogger, Henryk M. Broder, konnte sich da mit seiner Blogger-Mannschaft zeitweilig nicht mehr so recht zurückhalten.
Und die Hamburger Zeitung, Die Zeit folgte ihm auf dem Fuße, ist aber recht schnell wieder zurück gerudert.

Aber Heiko Maas zeigte sich besonnen.
Und so gaaanz laaaangsam kehren einige der Journalisten aus dem Ecke der Journaille zurück zu dem, was sie einmal gelernt hatten:
Gut recherchierte, sachkundige, objektive und faire Berichterstattung.

Zeigt sich Die Freie Welt heute noch etwas bockig und gibt den Grünen, "mit ihrer Sauferei", die Schuld, daß es dieses Gesetz überhaupt gibt, sind von der FAZ doch schon recht mildere Töne zu hören:

Eine bessere Lösung gibt es (noch) nicht

Ich zitiere:
"Je mehr Menschen eine neue Technik nutzen, desto schwieriger ist es, sie zu kontrollieren. Als das Auto zum individuellen Fortbewegungsmittel für die Massen wurde, war das ein ungeheurer Zugewinn an Lebensqualität. Aber es starben jährlich in Deutschland weit über zehntausend Menschen im Straßenverkehr. Durch bessere Sicherheitstechnik und ebenso durch strafbewehrte Eingriffe des Staates in die Freiheit des Einzelnen wie Tempolimits, Anschnallpflicht oder Alkoholverbot sank die Zahl der Toten auf heute etwa 3000. Das ist immer noch zu hoch – aber es wird etwas dagegen getan."
Den vollständigen und nunmehr lesenswerten Text findet ihr  hier in der FAZ . . . 

Ich weiß, wovon ich rede, wenn es um anonym agierende Hetzer geht.
Ich war ein Forenmoderator im ersten Forum der Hansestadt Hamburg; man betitelte uns damals  gern als "Forenhansel".
Das Wort Hateposting gab es zwar damals noch nicht, doch wir kannten alle Nuancen der Hetze, des Mobbings und des Stalkings.
Schon zu Zeiten des ersten Online-Gästebuches der Freien und Hansestadt Hamburg war ich mit dabei. Schon damals wurde der, für die Überwachung zuständige Pressesprecher des Senats, nicht so recht mit der darin stehenden Hetze fertig.
Als dann seinerzeit, nach dem Anschlag auf das World Trade Center, im Online-Gästebuch eine Moslem-Hetze losging und jemand meinte, daß man nicht nur einen Moslem, sondern gleich zwei an einen Galgen hängen sollte, weil das wirtschaftlicher wäre, ist mir der Kragen geplatzt.
Ich rief den Pressesprecher unter seiner privaten Telefonnummer an, aber er meldete sich nicht . . .
Mittels eines kleinen, zugegebener maßen hinterhältigen, Vorwandes hatte ich ihn dann damals mit Hilfe einer Peterwagen-Besatzung so gegen 6 Uhr in der Frühe aus dem Bett holen lassen.
So gegen 9 Uhr hatte ich ihn dann fairerweise angerufen und mich bei ihm in voller Unschuld entschuldigt.
Er hatte meine Entschuldigung (wohl zähneknirschend) angenommen und den betreffenden Post im Online-Gästebuch gelöscht.

Meine damalige Betrachtungen sind noch im Archiv meiner Homepage unter diesem Link zu finden:

http://www.kurt-staudt.de/~archiv/2_HomepageWerkstatt/MoHa/index-MoHa.html
Mobbing in Foren und deren Folgen
Mangelhafte Moderation führt zum Mobbing
und zu Hacker-Angriffen auf den eigenen PC
Also Ruhig Blut, meine lieben Journalisten, kehrt in den Stall zurück,
und zerreißt den Herrn Maas nicht zu Unrecht:
Die Meinungsfreiheit wird uns nicht genommen,
nur "Scheiße schreiben" ist out!

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Siehe auch diesen Post in meinem Blog über Hater: