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Dienstag, 19. März 2019

Neue Berufe: Der "Bohrloch-Beauftragte"

Als ich den Artikel in unserer Kreiszeitung las, da schaute ich erst einmal auf dem Kalender nach, ob wir schon den 1. April hatten . . .
Den neuen Beruf des Boingzischers kannte ich ja schon lange, aber der Bohrloch-Beauftragte ist mir neu.  
  
Lest die Geschichte, wenn ihr mal wieder etwas zur Aufheiterung braucht! 😂 😂 😂

Montag, 7. September 2015

TV-Realsatire, ARD-1 um 21 Uhr

  
Heute Abend um 21:oo Uhr im Ersten Programm bei der ARD
(Hart aber Fair - Die Gender-Debatte):

Real-Satire von und mit Herrn Frank Plasberg;
mit tatkräftiger Unterstützung grüner Komiker und anderen
Märchenfiguren.

Die "Gender"-Debatte - kurz und bündig:

Gleichmacherei = Nein.
oder Gleichwertigkeit = Ja!

Gleiche Chancen, gleiche Rechte, gleicher Lohn etc. für beide Geschlechter
bedingen auch

1. gleiche Pflichten,
2. gleiche Leistungs-Bereitschaft,
3. gleiche Leistungs-Fähigkeit,
4. gleiche "Ausfallsicherheit"

Zur Diskussion gestellt:
Die Damenwelt soll angeblich öfter als ihr männliches Pendant
"links" und "rechts" verwechseln
(nicht nur die Fahrschullehrer können ein Lied davon singen),
die männlichen Wesen verwechseln dagegen wohl eher "Mein" und "Dein"
(schaut einmal in die Haftanstalten hinein).

Und bitte, nicht noch so eine Argumentation, daß die bei Frauen
stärker ausgeprägte Rechts-Links-Schwäche erziehungsbedingt
sei oder daher rühre, daß sie als Kleinkind nicht "richtig" Krabbeln gelernt haben.

~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~

Diesen Text mochte der WDR nicht als Kommentar zur aktuellen Sendung aufnehmen.
Habe ich etwa mit den "märchenhaften Komikern" einen Gender-Nerv getroffen?
Oder hat Herr Plasberg etwa vor, sich heute bei den Gender-innen für seine Sendung aus dem März 2015 zu entschuldigen?
Nun, das vorübergehende Verschwinden der März-Sendung aus der ARD-Mediathek hatte ja zwischenzeitlich ganz schön Furore gemacht . . . 316 Kommentare bis um 19:o5 Uhr sprechen da eine klare Sprache:

http://www1.wdr.de/daserste/hartaberfair/gaestebuch/hartaberfairgaestebuch190.html

Die Welt.de - So wird Plasbergs zweiter Gender-Talk laufen

Samstag, 23. Mai 2015

Telekom Umstellung von Analog- auf VoiP-Telefonie

Letzte Aktualisierung am 26.05.2015 - 11:55 h
Ob wir es nun wollen oder nicht, die Telekom ist fest entschlossen, das bisherige Analoge Telefon-System weitgehend abzuschaffen und uns statt dessen das schon bei anderen Anbietern (wie Kabel-Deutschland) erprobte iP-basierte VoiP-System mit mehr oder weniger sanfter Gewalt den Hals runter zu würgen.

- Siehe auch in diesem Blog-Beitrag vom Januar 2015 -

Aggressives vorgehen der Telekom:
Kunden sollen auf IP-Telefonie umstellen


Die erste Stufe
ist dabei der Anruf eines (angeblichen?) technischen Mitarbeiters der Telekom.
Dieser freundliche Herr dürfte aber vermutlich nur einer der vielen Mitarbeiter eines (externen ?)  Callcenters  sein und von Technik nicht unbedingt viel verstehen.
Als technische Hintergrundinformation verbrämt wird da am Telefon oft versucht, euch an Ort und Stelle in einen neuen Vertrag mit der Telekom hinein-zu-schwatzen, bevor ihr so recht bemerkt, was da eigentlich läuft.

Folgende Gesprächsabwicklung könnte hilfreich sein
(auch bei Anrufen von Betrügern!):


1. Melde dich am Telefon immer nur mit "Hallo", aber nie mit deinem Namen, es sei denn Du erkennst den Anrufenden im Display deines Telefones als eine dir vertraute Person.
- Für Fremde bist Du halt nur der Hausmeister, der Gärtner oder die Putzfrau. - 

2. Bleibe auch höflich und sachlich, wenn Du erkennst,
daß der Anrufer ein Mitarbeiter eines Call-Centers ist.

3. Bestätige weder deinen Namen noch irgendwelche anderen persönlichen Daten,
die dir der Anrufer nennt (Geburtsdatum, Kontonummer etc.).

4. Lasse dich nicht auf eine Diskussion ein, sondern frage den Anrufer nach seinem Namen,
seiner Dienststellung und nach dem Namen seines Vorgesetzten und notiere dir diese Daten
und die Uhrzeit des Anrufes.

5. Fordere deinen Gesprächspartner (Gegner?) auf, dir sein Ansinnen oder Angebot doch schriftlich zuzusenden, aber nenne weder deinen Namen, Anschrift oder eMail-Adresse, denn deine Adressdaten müßten ihm ja vorliegen (!).
Hinweis: Wenn behauptet wird, daß deine Adressdaten nicht vorliegen,
dann könnte es sich um den Versuch einer illegalen Kaltaquise handeln oder Du hast gar einen Betrüger am Telefon.

6. Je nach Spaßfaktor laß deinen Anrufer reden und höre wortlos zu oder beende das Gespräch höflich aber bestimmt und lege auf.

Da das Anliegen der Telekom im Grunde genommen legal ist und diese die neue Technik - auch um den Preis eines Kundenschwundes - durchsetzen will, mußt Du irgendwann mit einem entsprechenden Briefwechsel und auch mit einer Kündigung deines Anschlusses rechnen. 
Siehe auch bei Golem.de vom Januar 2015:
VoIP-Verweigerern droht die Telekom weiterhin mit Kündigung

Also bereite dich vor.
Schau in deinen Vertragsunterlagen nach und rufe deine Kundendaten im Kundencenter der Telekom auf. Dort gehe auf die Suche nach den nächsten Kündigungszeitpunkten und nach den Kündigungsfristen, die für deinen Vertrag gelten.

Dann mache dir eine Liste mit allen Geräten, die bei dir an der Telefon-Leitung (ANALOG-Telefon, ISDN-Telefon, Fax-Gerät etc.) und an der Internet-Leitung (DSL/VDSL = Computer, Fernsehen etc.) hängen.
Und vergiß dabei deinen Fernseher nicht, wenn dieser an einem Kabel-Anschluß hängt!

Falls Du eine Notruf-Anlage besitzt, frage bei diesem Dienstleister nach (DRK, Malteser, Johanniter etc.), denn diese Anlagen werden möglicherweise von dem neuen VoiP-System nicht mehr einwandfrei unterstützt!

Dann schaue dich bei Freunden und auch im Internet um, was für Angebote die verschiedenen Telefonanbieter haben und wie ihre Pakete aussehen. Und prüfe auch bei Nachbarn nach, ob das angebotene Paket mit den gewünschten Geschwindigkeiten oder Gesprächsgüte überhaupt in deinem Bereich geliefert werden kann.

Und bitte, lasse dich nicht von solchen Lockangeboten täuschen, wie ich sie gerade auf einem aktuellen Prospekt (Stand 05/2015) der Telekom entdeckt habe:
Da wird auf der Rückseite des Prospektes (mit der beachtlichen Größe von 23 cm x 30 cm und 12 Seiten) ein Super Paket mit Namen "Telekom Magenta Zuhause Hybrid" zum Preise von 29,95 €15 angeboten.
Die hochgestellte Zahl 15 hinter dem €-Zeichen ist zwar noch gut zu lesen aber auf der Seite befindet sich keine Fußnote 15!
Nach längerem Suchen fand ich auf der Seite 9 ganz unten mit einer Mini-Schrift den Hinweis, daß dieser Preis nach 12 Monaten  auf  34,95 € angehoben wird. Außerdem wird noch ein spezieller Router dafür benötigt, der schon ab dem 1. Monat mit 9,95 € zu Buche schlägt.

Die Verschleierung des Endpreises von 44,9o € scheint nicht nur bei der Telekom Mode zu sein.
Meine Meinung: Die Verschleierung des Endpreises nach einem Jahr, mittels der Preisangaben, die man sich erst auf verschiedenen Seiten zusammensuchen muß und die sich haarscharf an den Grenzwerten dieses Urteiles des OLG. Köln anlehnen, halte ich schlichtweg für einen "Versuch den künftigen Kunden übers Ohr zu hauen" oder besser ausgedrückt, für eine arglistige Täuschung.

Wenn Du deine Kündigungsfristen kennst und deinen Bedarf detailliert notiert hast, dann lauere auf ein Angebots-Schnäppchen der verschiedenen Anbieter, das wirklich zu dir paßt.
Und denke dran: Die Mitbewerber der Telekom schlafen nicht, aber sie kochen auch nur mit Wasser und lieben auch oft das Kleingedruckte.

Und . . . Außer Kabel-Anbieter (z.B. Kabel-Deutschland) und regionale Anbieter wie Wilhelm-tel.de sind fast alle anderen Anbieter nur so etwas wie Untermieter auf den Leitungen der Telekom . . . und da bist Du dann bei dem Eigentümer der Leitung meist in sichereren Händen . . .

Und da gibt es noch einen Haken, wenn Du in einem Wohnblock zur Miete wohnst.
Je nach Haus-Verkabelung kann es dir passieren, daß Du seitens deines Vermieters an einen bestimmten Telefon- und Internet-Anbieter gebunden bist.
So ist in Norderstedt bei Hamburgs Norden möglicherweise nur ein Anschluß über Wilhelm-tel als Alternative zur Telekom zugelassen.

Wenn Du fachkundige Nachbarn, Freunde oder gar so einen Händler wie diesen in Bremen in deinem Umfeld hast, dann bist Du möglicherweise in guten Händen.

Eine erste Übersicht kann auch dieser Tarifrechner bieten:
http://www.telefonanbieter-preisvergleich.de/dsl-preisvergleich/

Aber auch hier gilt: Augen auf!
Denn der ganz rechts ausgewiesene "Komplettpreis pro Monat" stimmt so im 3. Vertragsjahr nicht mehr, da die Subvention des ersten Jahres ja fortgefallen ist, die den Durchschnittspreis für die ersten 2 Jahre natürlich drückt.
Außerdem fehlen auch die Angaben für solche Nebenkosten wie spezielle Router, die für eine sinnvolle Nutzung erforderlich sein können.
Die monatlichen Extra-Kosten für die Miete eines Wunsch-Routers betragen monatlich zwischen 5 und 10,-- T€uro!
 

Anrufe von der Telekom - Teil II. (Hintergurnd)

Die Telekom hatte vor langer Zeit nur das analoge Telefonsystem mit den Dreh-Wählscheiben am Telefon im Angebot.
Dann kam das ISDN-System auf digitaler Basis dazu, aber von einer ip-Telefonie wußte man immer noch nichts.

Ja, und dann kam das Kabel-Fernsehen der deutschen Telekom in den frühen
80-iger Jahren auf gänzlich neuen Coax-Leitungen daher.
Diese Aufrüstung kostete uns damals ganze 650,-- D-Mark und wir hatten damit 2 völlig von einander unabhängige Anschlüsse in unserem Haus.

Mit der Privatisierung der Telekom begann dann deren Leidensweg in das Digitale Zeitalter.
Sie mußte ab dem Jahr 2000 ihr Kabelnetz verkaufen . . .
In unserer Region war Kabel-Deutschland der Glückliche und landete bald darauf seinen Coup:
Kabel-Deutschland brach in die ureigenste Domäne der Telekom ein uns startete die ip-basierte Telefonie (auch VOIP = Voice over iP genannt).
Denn das Kabelnetz war mit seinen Kabeln gut für diese neueste Technologie gerüstet.

Hatte das "2-Draht-Netz" der Telekom, neben der analogen Telefonie, noch die digitale ISDN-Telefonie (meist von Geschäftsleuten benutzt) und die DSL-Computerei unterstützt, so mußte sie bei der iP-Telefonie mit traurigen Augen zusehen, wie ihr viele Kunden weg liefen und zu den Kabelnetzbetreibern abwanderten.

Nun holt die Telekom das Versäumte nach und will auch ihre Kunden in das neue Voll-Digitale Zeitalter der Telefonie führen . . . egal ob sie wollen oder nicht.
Dabei wird bei so manchem Kunden mit üblen Tricks, Halbwahrheiten und Drücker-Methoden gearbeitet, die einem seriösen Kaufmann nicht gerade zur Ehre gereichen.

Im meinem Bekanntenkreis gab es bisher nur 2 solcher unseriösen Ereignisse.
Aber da sich die Telekom das Jahr 2018 zum Aus der Analogen Telefonie ausgewählt zu haben scheint, dürfte sich der Druck auf ihre "Kunden" noch merklich erhöhen.
 

Anrufe von der Telekom - Teil I.

In letzter Zeit häufen sich Anrufe von "Mitarbeitern" der Telekom, deren Worte mich fatal an die Drückerkolonnen (Zeitschriften!) aus alten Zeiten erinnern.
Der Grund dieser Anrufe ist in letzter Zeit oft die Umstellung der Telefontechnik auf ein anderes System, auf die sogenannte ip-Telefonie.

Die in neueren Telefonen sichtbare Telefonnummer des Anrufers stammt auch wirklich aus dem Hause der Telekom.
Dahinter versteckt sich allerdings vermutlich oft nur eines der externen Callcenter, die für die Telekom vermutlich auf Provisionsbasis arbeiten.

Vom Grundsatz her sind solche Anrufe, seitens der von der Telekom beauftragten Mitarbeiter oder externen Callcenter, legal . . . nur deren Überumpelungs- und Totquatsch-Taktik ist oft miesester Stil!
Siehe auch: Die Deutsche Telekom wird richtig sauer (Frankfurter Allgemeine, August 2014)

Wer sich solche Drücker vom Halse halten möchte, ohne dabei unhöflich werden zu müssen, der sollte sich an folgende Regeln halten:

1. Melde dich am Telefon nicht mit deinem Namen, sondern nur mit "Hallo", es sei denn Du erkennst an der Telefonnummer, daß da etwa deine Tante Lisa am Telefon ist; aber die erkennt dich vermutlich auch ohne Namensnennung an deiner Stimme.

2. Fragt dich der Anrufer dann, wer Du bist, ohne sich vorher klar zu erkennen zu geben, oder erkennst Du, daß es sich vermutlich um einen Werbe-Anruf handelt, dann sage ihm nicht wer Du bist, sondern bitte ihn, sein Anliegen doch per Brief-Post vorzutragen.

3. Bleibt der Anrufer hartnäckig und fragt nach, ob Du Herr oder Frau Meyer/Müller/Schulze bist, dann kannst Du dich mit einer Antwort wie "Nein, ich bin nur der Hausmeister . . . (oder die Putzfrau)" freundlich verabschieden und auflegen.

Bei Frau Dr. Birgit Lutzer findet ihr einen guten Leitfaden in Sachen Callcenter:

Telefonverkäufer freundlich und bestimmt abwimmeln
 
Auch unter Google.de findet ihr eine Fülle von Informationen, wenn ihr den folgenden Suchbegriff eingebt oder diesen Link anklickt:

anruf telekom umstellung digital
  

Sonntag, 26. April 2015

Hamburg-Cyclassics 2015: Verwirrung um Streckenführung


 Letzte Aktualisierung am 26.04.2015 - 23:10 h  
Vorsicht Falschmeldungen?
Auf der Seite von http://www.hamburg.de/cyclassics/
findet sich heute immer noch folgende Überschrift:

Cyclassics 2015 in Hamburg und Kiel
Der Start ist dieses Mal in Kiel


"Erstmals erfolgt der Start des Profirennens in Kiel und nicht in Hamburg. Aufgrund der Streckenänderung fallen die Südschleife des Rennens und die Überquerung der Köhlbrandbrücke weg."

Wer weiß . . . vielleicht stimmt diese Meldung doch?

Oder ist diese Darstellung eines Hamburger Hoteliers richtig?

Da nicht nur die Mannen von Hamburg.de - auch seit der Übernahme dieser Domain durch ein Konsortium unter Führung des Hamburger-Abendblattes - noch immer nicht so recht zu wissen scheinen wie man im Internet korrekt und vor allem verständlich publiziert, ist hier am Ehestorfer-Heuweg einige Verwirrung entstanden.
Hier hieß die Mundpropaganda, daß uns das - bei uns nicht immer so ganz beliebte -  Radrennen in diesem Jahr gänzlich erspart bleibt . . .

Üblicherweise findet sich zu einer Publikation ein Name (oder Namenskürzel) des Verfassers und ein Datum, wann diese Seite ins Netz gestellt wurde.
Wird dieser Artikel dann später ergänzt oder geändert oder gar genüßlich als gelungener Aprilscherz geouted, so wird wiederum ein Datum dieser Änderung hinzugefügt.
Ist dieses Datum nun so rein zufällig der 1. April eines Jahres, so kann schon mal gerätselt werden, ob es sich bei dem dargestellten Sachverhalt um einen April-Scherz handelt oder nicht.

Während man beim Hamburger Abendblatt diese Namenskürzel und Datums-Angaben fast immer findet, so sucht man auf den Seiten von Hamburg.de meist vergeblich danach. Ob man da nun einem alten Hut hinterher läuft oder ob die betreffende Meldung nun tagesaktuell ist . . . nun, wer will das denn schon wissen?

Der aktuelle - und vermutlichwirklich gültige - Streckenverlauf, wird hier auf der offizielen interaktiven Landkarte sehr schön dargestellt:


Von einem Start der Profis von einer Fähre in Kiel ist darauf nichts zu sehen . . .
Und auch nichts davon, daß für die Profis die südliche Schleife über die Köhlbrandbrücke wegfällt.

Ein Aprilscherz oder ???

Möglicherweise fehlt in der Streckenkarte auch nur ganz einfach die Strecke für das Profi-Radrennen?

Also, meine lieben Freunde und Nachbarn aus Ehestorf und Umgebung:
Ihr werdet an diesem Tag schon am frühen Morgen wieder (so wie bisher üblich) eingesperrt und könnt erst zur späten Mittagszeit wieder als Freier Bürger dahin fahren wo immer es euch gefällt.
- Und die Profis bleiben euch möglicherweise erspart . . . Ja! Inline-Bild 1 (19.06.2015)
- Dann könnt ihr zum Mittagessen endlich einmal wieder zum Griechen oder ins Chinarestaurant mit dem Auto fahren. 

Das Gefängnis Ehestorf wird also wieder, wie üblich, zugunsten der Cyclassics in Hamburg, am 23. August 2015 von ca. 6:3o bis ca. 11:3o oder 13:oo Uhr, eingerichtet.
Siehe hier für Änderungen vom 18. Juni 2015: Cyclassics kur(t)z und bündig

Die Straßensperren werden dann vermutlich erst kurzfristig vorher auf der Strecken-Karte angezeigt und so aktiviert, daß diese interaktiv von dem Leser der Karte abgefragt werden können.
   

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Wikileaks: Wie viel Wahrheit verträgt das Volk ?

Die Hatz auf Wikileaks hat begonnen . . . 
<-- Siehe auch hier die linke Spalte "Aktuelle Nachrichten"

Die Macher von Wikileaks haben es wieder einmal geschafft!
Sie haben uns die (fast) ungeschminkte Wahrheit präsentiert.
- Das Internet machts möglich. :-)

Mit gemischten Gefühlen habe ich in den vergangenen Tagen die Entwicklung rund um Wikileaks verfolgt.
Recht aufschlußreich war auch vor ein paar Tagen die TalkShow von Anne Will
. . . Sascha Lobo war natürlich auch dabei; ihm wurde von der FAZ sogar ein eigener Zwischentitel gewidmet:
Die Kapitulation des Sascha Lobo

Jetzt stellt sich die philosophische (und moralische) Frage:
Wie viel Wahrheit oder Ehrlichkeit verträgt jeder einzelne von uns?
Wären wir wirklich glücklicher, wenn wir immer (und sofort!) wüßten, wie und was unser Gegenüber von uns denkt?

Das, was wie ein Befreiungsschlag wirkt - unsere Politiker haben uns ja schon so oft belogen und betrogen - kann auch das Gegenteil von dem bewirken, was eigentlich gewollt ist.
Wir wollen einfach nicht mehr von unseren Politikern belogen werden . . .
Aber vertragen wir auch die ungeschminkte "Wahrheit" aus dem Munde des Anderen?

Frägt Netzgärtner Kurt
.

Donnerstag, 2. September 2010

Sarrazin - Ein Mann auf verlorenem Posten?

1. Update vom 2.09.2010 - 18:45h -
FAZ: Bundeskanzlerin Merkel soll am Stuhl von Sarrazin sägen!

Ein Mann auf verlorenem Posten titelte heute am Morgen die sonst recht moderate und seriöse FAZ.
Das, was folgte, war ein einziger bösartiger und unfairer Verriß des Buches „Deutschland schafft sich ab“ und der Person Sarrazin.
Die Kommentare der Leser dagegen waren fast ausnahmslos positiv gegenüber Herrn Sarrazin und negativ bei der Beurteilung des Artikelschreibers.
Meinen ersten Kommentar mochten die FAZ-Redakteure nicht in ihrem Online-Blatt veröffentlichen.
Mal sehen, ob mein zweiter Kommentar durch kommt.

Inzwischen titeln etliche Zeitungen: "Bundesbank feuert Sarrazin!"

Was geschieht denn hier nun eigentlich?
In der Sache - daß die Integrationspolitik gescheitert ist und Parallelgesellschaften entstanden sind - hatte man Dr. Sarrazin wenig entgegen zu setzen. Stattdessen klammerte man sich an einem anderen Thema fest:
Es ist das sogenannte "Juden-Gen".

Das kuriose daran ist, daß auch Dr. Sarrazin nicht klar auf die Herkunft dieser 'wissenschaftlichen' Erkenntnis verwies, sondern auch um den Brei herum redete.
Warum?
So ganz verstehe ich das noch nicht, denn dieses Thema "Juden-Gen" stammt ja ganz offensichtlich nicht aus irgendwelchen rechten Publikationen sondern aus ureigensten jüdischen Veröffentlichungen und sogar aus der Wikipedia!
Und die Ausführungen dazu sind in keiner Weise diskriminerend gegenüber Juden, wohl aber gegen Ur-Deutsche . . .

Wenn einer meiner nachfolgenden Links nicht korrekt ist oder gar zu "rechten" Publikation führt (ja, auch bei den Juden gibt es "Ultra-Rechte") der möge mir das bitte mitteilen; ich berichtige meinen Artikel dann unverzüglich.

Das Thema mit dem "Juden-Gen" ("Abrahams Kinder") stammt aus seriösen jüdisch orientierten Quellen wie:

Auch in unserem 'Volks-Lexikon' ist dieser Punkt dokumentiert:

Warum also diese Aufregung über diesen Punkt, obwohl Dr. Sarrazin im Gespräch aus seinen Erkenntnissen den Juden sogar einen gegenüber Deutschen um ca. 15 % erhöten durchschnittlichen Intelligenzqoutienten attestiert?

Nein, diesen Punkt verstehe ich wirklich noch nicht so recht.

FAZ vom 2. September 2010 von Stefan Ruhkamp: Bundesbank: Abhängig

Ich zitiere:
Bundeskanzlerin Angela Merkel gab mit ihrer kaum verklausulierten Dienstanweisung an Bundesbank-Präsident Axel Weber, die Affäre Sarrazin zu beenden, den Startschuss für eine beispiellose Kampagne.
Aaaah, daher weht der Wind!
Unsere Kanzlerin zeigt ihre Krallen, die sie sich in ihrer Ost-Vergangenheit erworben hat?

Netzgärtner Kurt
.

Montag, 9. August 2010

Polizisten brachten ihn um (?)

.
.
Der Blog Nachrichtendienst von Harburg-aktuell.de brachte gestern eine Meldung über einen in der Harburger Gegend einquartierten 'Sex-Gangster'.
Auf der Startseite werden dabei nur die Anreißer gezeigt und über den "Weiterlesen"-Button bekommt man dann den gesamten Text zu lesen.

Als letzter Satz stand da im Anreißer wörtlich "Polizisten brachten ihn um"
Da war kein Punkt am Ende des Satzes.
Diese Kuriose Meldung ist dadurch entstanden, daß der Redakteur als Markierung zum Ende des Anreißers eine größere Lücke in den Text einfügte.
Auf der Startseite könnt ihr den Artikel immer noch finden (links-unten).
Der volle Text steht hier, unter Einquartierter Sex-Gangster
In der dritten Textzeile steht der besondere Text.

Netzgärtner Kurt
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Dienstag, 1. Dezember 2009

Schweinegrippen-Verschwoerung aus Holland?

6. Update am 12.12.2009 - 19:21 h - "Wikipedia zum Thema Schweinegrippe"

Nein, das will ich nicht glauben!
oder
Die Hexenjagd hat begonnen . . .

Ein Mann in Holland soll die Schweinegrippe erfunden haben?
Gut, Die Zeit ist bekannt für ihre Seriosität, Helmut Schmidt bürgt dafür, aber er hat diesen Artikel ja nicht selbst geschrieben . . . und außerdem steht das Ganze ja auch nur im 'Leserartikel-Blog'.

Der Artikel in der Zeit-Online könnte glatter Rufmord sein.
Schaut also ein wenig genauer hin, wem ihr was glauben wollt!
Wer bei Google den Suchbegriff
"Albert Osterhaus" Schweinegrippe Betrüger
eingibt, der findet dort überwiegend recht obskure Seiten.

Im Leserartikel-Blog der 'Zeit-Online' heißt es:

Einen ähnlich lautenden Artikel hatte ich schon gestern in einem anderen Internet-Blatt aus Berlin gelesen und dann gleich, als völlig aus der Luft gegriffen, in die Tonne getreten.
Sollte ich mich geirrt haben?

In beiden Artikeln wird behauptet, daß es da bereits seit dem Jahre 2005 ein Patent auf den Schweinegrippen-Virus (oder so etwas Ähnliches) gibt.
Ja, da gibt es tatsächlich so ein Patent unter der Bezeichnung
US Patent 20090010962 / Deutsches Patent- und Markenamt: US020090010962A1

Obwohl ich der englischen Sprache mächtig bin, habe ich dennoch nicht alle Details des Patentes verstanden . . . aber das Anmeldedatum des Patentes gibt mir sehr zu denken: 1.06.2005
Dieses Patent bezieht sich offensichtlich nur auf die Herstellung eines Impf-Grundstoffes mittels Züchtung eines abgeschwächten A/H1N1-Virus-Stammes; ob die da im selben Zuge (oder etwas später) auch mit dem aktuellen A/H1N1-Virus herumgespielt und den dann auch unters Volk verteilt haben, das ist nicht bekannt.

Wenn dieser Artikel in der Zeit-Online aus der Luft gegriffen ist, dann ist das eine riesige Sauerei und glatter Rufmord.
Sollte sich aber herausstellen, daß die dort beschuldigten Personen tatsächlich den Dreck am Stecken haben, der ihnen nachgesagt wird, dann sind wir gerade noch einmal an einem Staatskomplott vorbei gekommen.

Ja, so isses: Die eine Pandemie geht und dafür kommt die nächste und Andere:

Bye bye, Schweinegrippen-Pandemie.
Willkommen bei der neuen Verschwörungs-Pandemie!

Ja, und da hab ich noch ein Bonbon für alle Freunde von Verschwörungen,
immerhin von Reuters (!) vom 21. September 2009:

- George Orwell läßt grüßen! -

Wer noch immer noch nicht verwirrt genug ist, der möge bitte auch diesen Bericht vom 9. November 2009 lesen.
Die Augsburger Allgemeine titelt da:
KRUDE VERSCHWÖRUNGSTHEORIEN

Oh, ich habe gerade eben noch einen interessanten Artikel im Tagesspiegel.de gefunden:
Die Angst vor der Schweinegrippe geht um – und beschert Pharmakonzernen Milliardenprofite. Viele Experten macht das skeptisch: Die Pandemiegefahr halten sie für eine Inszenierung der Industrie – und das Virus sogar für nützlich.
Wer eher Wert auf seriöse Informationen legt,
der sollte einmal diesen Links zur Wikipedia folgen:

Pandemie H1N1 2009

Diskussion zu:Pandemie H1N1 2009

Leider blenden die Wikipedianer in ihrer Diskussion unter der Überschrift Jahrhundertlüge die Tatsache aus, daß die WHO ihre Kriterien zur Ausrufung einer Pandemie im Mai 2009 [u]herabgesetzt[/u] hatte, obwohl schon absehbar war, daß die Schweinegrippe nicht mit der zunächst erwarteten hohen Zahl von Toten (Letalität) einher geht.
Hier ist der Punkt Pandemie Definition in der Diskussion der Wikipedianer besonders interessant . . .

Netzgärtner Kurt
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Donnerstag, 19. November 2009

Disclaimer in Sachen Verlinkung

.
Wer kennt nicht den unsäglichen Disclaimer mit dem Text "Das Landgericht Hamburg hat entschieden . . ."?
Aber das Ding ist nicht auszurotten - sucht mal bei Google nach diesem Text.
- Die Erde ist halt noch eine Scheibe . . . -

Nun, hier ist das passende Pendant von Sheng Fui:

Senioren-Logo

Mit Urteil vom 13. Juli 2003 – AZ 512 O 85/98 – “Haftung für Links” hat das Landgericht Offenbach entschieden, dass man durch einen Verweis auf ein anderes Dokument innerhalb eines Hypertextes die betroffene Seite linkt. Dies Linken kann – so das Landgericht – nur dadurch verhindert werden, indem man hinsichtlich der Inhalte der gelinkten Seiten ausdrücklich seine Betroffenheit äußert.

Hiermit äußern wir im Hinblick auf die Inhalte wie auch auf die Macher der von www.sheng-fui.de gelinkten Inhalte unsere äußerste Betroffenheit.

(Dieser Disclaimer kann von anderen Webseiten mit dem Hinweis “Disclaimer by www.sheng-fui.de” übernommen werden)

~ ~ ~ ~ ~

Hinsichtlich der Inhalte der hier von mir verlinkten Seite von sheng-fui.de möchte ich daher meine besondere Betroffenheit kundtun.

Netzgärtner Kurt
.

Montag, 19. Oktober 2009

Die ''besten'' Artikel zum Thema Schweinegrippe

.Diese Linkliste wird laufend ergänzt (Listen-Stand: 21.10.2009 - 4:47 h).

Gestern Abend um 21:oo Uhr bei Arte:
Profiteure der Angst - Das Geschäft mit der Schweinegrippe
Kommentatoren auf der Seite Esowatch.com halten anscheinend nicht gerade viel von dieser Arte-Sendung . . . und noch weniger von Impfskeptikern . . .

~ ~ ~

Zur Klarstellung: Impfungen sind sinnvoll und notwendig.
Da aber eine Impfung auch Nebenwirkungen haben kann,
ist immer auch der Nutzen gegen das Risiko abzuwägen.
So etwas tun wir ja auch beim Autofahren . . . oder etwa nicht?
An die 5.000 Toten im Straßenverkehr haben wir uns ja leider schon gewöhnt . . .

Hier beim Schweinegrippen-Thema scheint allerdings so einiges aus dem Ruder zu laufen, aber lest selbst:

Telepolis (Heise.de), Jens Berger - 20.10.2009

Dr. Wolfgang Wodarg, MdB (SPD) - 3.08.2009

TAZ.de - 20.10.2009

Readers Edition -20.10.2009

TAZ.de - 19.10.2009

Ärztezeitung.de - 19.10.2009

Süddeutsche.de - 19.10.2009
"Die Gesundheitsbehörden sind auf eine Kampagne der Pharmakonzerne hereingefallen, die mit einer vermeintlichen Bedrohung schlichtweg Geld verdienen wollen", sagte Wolf-Dieter Ludwig, Vorsitzender der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, dem Spiegel. Er könne den Impfstoff derzeit nicht "aktiv empfehlen".

Newsbattery-Blog - 19.10.2009

Dieses Thema wird auch in einigen Foren recht ernsthaft diskutiert.
Eines der ernster zu nehmenden Foren ist vermutlich das EsoWatch-Forum
Der weiterführende Teil wurde inzwischen abgetrennt . . . hier ist der zweite Teil:

Spiegel.de - 19.10.2009


Donnerstag, 6. August 2009

Neuer Kleinkrieg in der Wikipedia?

.
Zwischen dem Berliner Rechtsanwalt Carsten R. Hoenig
und dem Betreiber des Anwalt-Portals ArenoNet GmbH (Dipl.-Kfm. Christian Schebitz) bahnt sich Ungemach an.
Beschränkte sich deren Techtelmächtel zunächst noch auf den Blog von Carsten Hoenig - Übelste Beschimpfung, ganz ganz übel - so griff dieser Streit um Kaltaquise (Cold Call) jetzt auch auf die Wikipedia über. Dort wurde ein alternativer Schauplatz eröffnet, der in einen Änderungskrieg münden könnte.

Bezeichnend ist, daß der Wikipedia Artikel über Christian Schebnitz wohl am 25. September 2007 von einem anonymen Benutzer angelegt wurde und zunächst auch frei von Werbung war - aber nur für 3 Minuten . . .
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Mit den im oberen Bereich der Seite stehenden Links "Zum vorherigen Versionsunterschied" und "Zum nächsten Versionsunterschied" kann man diese Änderungen sehr schön nachverfolgen und auch sehen, ob da nur eine iP-Nummer oder der Name eines registrierten Wikipedianers steht.
Ich gehe mal so ganz naiv davon aus, daß der ursprüngliche Beitrag in der Wikipedia zu Werbezwecken angelegt wurde - die schnell nachgelegten Links sprechen dafür.
Nun gut, wenn die Wikipedianer das absegnen . . . was solls.

Ab hier wird es bei den Änderungen interessant: Version vom 6. August 2009, 14:22 Uhr
Achtet einmal genau auf die beteiligten Akteure und schaut euch die iP-Nummern einmal genauer an . . .
Naa?
Wenn das mal nicht der Herr Hoenig war . . .

Der eigentliche Stein des Anstoßes dürfte in der Fußnote 2. gaaanz am Ende des Wikipedia-Artikels liegen - eine nicht ganz ungeschickte Werbung.
Aber in der Wikipedia? Werbung?

2. ↑ Mit einem Klick den richtigen Rechtsanwalt finden (oder auch nicht?)

Mal sehen, wie der ganze Spaß weiter geht.
Bis jetzt ist das Ganze bei der Wikipedia ja noch im Stadium eines Entwurfes . . .
Aber der Kommentar im Blog der Kanzlei Hoenig vom 5. August 2009 um 11:16 ist ein klares Ultimatum . . .

Euer Netzgärtner Kurt


Freitag, 31. Juli 2009

Aktuelles: Ulla Schmidt, Minister und Andere

.
Immer mehr Leute durchschauen, wie das Herrschaftssystem funktioniert, nämlich frei nach dem Motto:

"Gesetze sind nur für die diejenigen da,
die keine Macht haben, sie zu umgehen."
.

Sonntag, 22. März 2009

Mein Nachrichten-Ticker aus dem Google Feedreader

.
Heute fand ich zunächst einen Artikel von Heise.de in meinem Feedreader, der mir doch den Glauben an ein wenig Gerechtigkeit wieder gegeben hat.
Aber wer kann sich denn schon den Gang zum Oberlandesgericht leisten, wenn er sich in der ersten oder zweiten Instanz abgebügelt fühlt?

Heise.de - 22.03.2009 - 11:06

In diesem Artikel schreibt der Autor Ra. Joerg Heidrich recht deutlich von einer "rigiden Rechtsprechung des Landgerichts Hamburg" und begrüßt das neue Urteil des Hanseatischen Oberlandesgerichts vom 4. Februar 2009 (Az. 5 U 180/07).
Daß es da ausgerechnet auch um Marions Kochbuch ging, das wird wohl schon ein wenig für  Furore in der Foren- und Bloggerszene sorgen.
Ob das nunmehr vorliegende Urteil auch Rolf Schälike dazu bewogen hat, heute seinen Artikel über eine Sitzung des Landgerichtes zu Hamburg vom 3.03.2009 als Feed zu offerieren, weiß ich nicht. Ich bin mir aber fast sicher, daß er sich darüber gefreut hat, daß die untere Instanz - wenn auch in anderer Sache - endlich einmal zurückgepfiffen wurde.

habe ich deshalb aus gegebenem Anlaß auch - schweren Herzens - mit einem zusätzlichen Kommentar von mir freigeschaltet.
Mein Kommentar erscheint aber nur, wenn der vollständige Feed aus meinem Blog aufgerufen wird. Deshalb stelle ich sowohl meinen Kommetar und die wichtigen Hinweise von Herrn Schälike hier noch einmal gesondert dar:

Vorsicht,
Satire, Wahres oder Unwahres sind nicht klar zu trennen!
Bitte deshalb zuerst den Absatz ''Wichtiger Hinweis'' in dem verlinkten Artikel lesen.
Der Artikel von Herrn Schälike erscheint möglicherweise auch in einem anderen Licht, wenn man diesen im Zusammenhang mit dem heute bei Heise.de erschienenden Artikel sieht:
OLG Hamburg: Gute Nachrichten für Forenbetreiber
Und hier ist der Leitsatz von Herrn Schälike.
Dieser Leitsatz begleitet fast alle seine Artikel:

Wichtiger Hinweis
Für diesen Bericht gilt, was für alle Berichte gilt: Alles, was in den Berichten steht, entspricht nicht unbedingt der Wahrheit. Beweisen können die Berichterstatter nichts; geurteilt nach den strengen Regeln der Zensurkammern, sind die Recherchen der Berichterstatter erbärmlich. Was in den Berichten in Anführungszeichen steht, ist nicht unbedingt ein Zitat. Oft wird eine falsche Zeichensetzung verwendet. Dafür haben schon mehrere Berichterstatter in Deutschland Heute gesessen. Die Berichterstatter möchten für ihre mangelnde Kenntnis der Grammatik und Syntax bzw. deren nicht exakte Anwendung nicht noch ein weiteres Mal ins Gefängnis. Was als Zitat erscheinen kann, beruht lediglich auf den während der Verhandlung geführten handschriftlichen Notizen. Auch wenn andere Texte, welche nicht in Anführungszeichen stehen, als Zitate erscheinen, sind es keine, denn beweisen können die Berichterstatter als Pseudoöffentlichkeit nichts. Auch Zeugen gibt es keine. Sowohl Anwälte als auch Richter werden sich an nichts erinnern - sie haben Besseres zu tun. Was merkwürdig erscheint, muss von Ihnen nicht unbedingt geglaubt werden. Eine Meinung besitzen die Berichterstatter von der Pseudoöffentlichkeit nicht. Es handelt sich lediglich um Verschwörungstheorien.
Ja, es geschehen recht seltsame Dinge an unseren Hamburger Gerichten . . .

Netzgärtner Kurt

Montag, 2. März 2009

Teil-2: Blockiert EON-Hanse den GAS-Anbieter Wechsel?

Letztes Update am 27.03.2009 - 10:42 h
Ein Engpaß im Leitungsnetz der Gasunie wurde jetzt erst einmal als virtueller "Störenfried" ausgemacht.
Siehe auch die detaillierte Betrachtung in der SHZ.de vom 27.02.2009

~ ~ ~

2. Runde zum Thema: Blockiert EON-Hanse den GAS-Anbieter Wechsel?
Das Ergebnis meiner Telefonkontakte mit den 3 Mitspielern in dem jetzt erneut eskalierenden Konflikt Hamburger Bürger (und natürlich auch mit Eon-Hanse Kunden in anderen Gebieten) möchte ich euch nicht vorenthalten:

2. März 2009
11:58 h - E.on-Hanse. 
Wenn ich den Mitarbeiter an der kostenpflichtigen Hotline richtig verstanden habe, dann murmelte er zu meiner Frage nach den Wechsel-Problemen etwas von "einer Gasruine" *) und sehr deutlich verstand ich die Worte, daß es durch zu viele Wechsler eine Netzüberlastung gegeben hätte und daher ein Versorgerwechsel zu EWE nicht möglich gewesen sei. 
Die Firma Wingas, mit deren noch freien Durchleitungs-Kapazitäten, wurde in diesem Telefonat mit keinem Wort erwähnt. Diese Alternative wurde dann allerdings im nachfolgenden Schriftwechsel dargelegt. 

Ich bat diesen Mitarbeiter, sich schon einmal meinen Anruf zu notieren und in seinen Unterlagen zu vermerken, daß ich den von E.on-Hanse vorgenommenen Vertragsänderungen widerspreche.
*) Das Wort "Gasruine" war offensichtlich ein Hörfehler von mir, denn der vermutlich gemeinte Netzbetreiber Gasunie war mir bisher noch nicht bekannt.

Zur Erinnerung: E.on-Hanse hat das Vertragsende zum 31. Januar 2009 bestätigt, mich den Gaszähler ablesen lassen und auch eine Schlußabrechnung geschickt.
3 Wochen später wurde mir dann mitgeteilt, daß sie mich in die Ersatzversorgung aufgenommen hätten und teilten mir den teuerern Tarif mit. Das war am 16. Februar 2009.

12:07 h - Bundesnetzagentur in Berlin
Hier erhielt ich eine kurze und präzise Antwort auf meine Fragen:
Das von mir geschilderte Problem wäre bekannt und man habe E.on-Hanse bereits aufgefordert zu den zahlreich eingegangenen Beschwerden Stellung zu nehmen.
Bevor E.on-Hanse sich zu der Anfrage der Bundesnetzagentur geäußert habe, könne man mir keine weiteren Informationen geben.

12:09 h - EWE in Oldenburg
Die Stellungnahme deckt sich mit der gestern von E.on Hanse erhaltenen Auskunft und wurde näher erläutert.
E.on-Hanse betreibt mehrere verschiedene Netzgebiete, in denen unterschiedliche Gasqualitäten angeboten würden. 
Leider bekäme die EWE nicht so ohne Weiteres heraus, an welchem der 2 in meinem Gebiet befindlichen Versorgungsnetzte ich angeschlossen bin. Nun sei von der EWE deshalb versehentlich mein Vertrag für das falsche Netzgebiet (genauer: Marktgebiet) gekündigt worden und diese Kündigung habe E.on-Hanse zurückgewiesen.
Oder genauer: E.on-Hanse hat die Kündigung zwar angenommen, aber die Durchleitung der Gaslieferung seitens EWE nicht gestattet, weil diese Durchleitung für das falschen Marktgebiet beantragt habe.
Die im späteren Schriftwechsel genannten beteiligten Netzbetreiber Gasunie und Wingas wurden in dem Telefonat allerdings nicht erwähnt.

Fazit

Ich werte das Verhalten von E.on-Hanse subjektiv folgendermaßen:

1. Man verschleiere - unter Ausnutzung seiner Monopolstellung - die erforderlichen Daten und Verfahrensweisen, die zu einen erfolgreichen (und problemlosen) Wechsel des Gasversorgers erforderlich sind.
Ergo: Das festigt die Kundenbindung.

2. Da man den wechselwilligen Kunden leider langfristig von einer Kündigung abhalten kann, nimmt man diesen gerne wieder an und er darf den teureren Tarif der Erstzversorgung zahlen.
Ergo: Das sichert kurzfristig noch ein wenig den Gewinn des Unternehmens (wir haben ja noch die umsatzstarke Wintersaison) und der in meinen Augen höhere "Strafpreis" für das Gas könnte ja auch andere wechselwillige Gaskunden von ihren Gedanken an einen Wechsel zu einem anderen Gas-Versorger abhalten.

3. Jetzt bleibt mir noch die Arbeit, ein schön formuliertes Brieflein zu verfassen und dieses dann per Einschreiben mit Rückschein an meine beiden 'Partner' im E.on-Hanse Konzern zu senden.
Darin stehen dann so Sachen wie: Ich widerspreche der tariflichen Einstufung in die Ersatzversorgung, Abschlagszahlungen werde ich nur unter Vorbehalt der vollständigen Rückforderung leisten (und wenn ich nicht bald eine vernünftige Antwort bekomme, dann werde ich die Zahlung ersatzweise an die EWE vornehmen oder ganz einstellen). Natürlich wird auch jeweils eine Kopie an die EWE und eine Kopie - zusammen mit einer Beschwerde - an die Bundesnetzagentur in Berlin gehen.

4. Sofern jemand nicht mit meinem vorstehnden Text einverstanden ist, so möge dieser bitte eine Gegendarstellung direkt in meinem Blog posten oder mir diese Gegendarstellung per eMail zusenden. Aber auch auf telefonischem Zuruf bin ich bereit, meinen Text den rechtlichen Gegebenheiten entsprechend zu korrigieren, sollte ich mich da in meiner Meinung ein wenig mißverständlich ausgedrückt haben oder gar irrtümlich ein wenig von den nachweisbaren Tatsachen entfernt haben . . . 

Hier ist noch ein interessanter Artikel aus dem Hamburger Abendblatt, natürlich auch vom 26.02.2009:

und vom 31. Dezember 2008: Wettbewerb versagt

Netzgärtner Kurt

Sonntag, 1. März 2009

Blockiert EON-Hanse GAS-Anbieter Wechsel?

Letzte Aktualisierung am 24.03.2009 - 19:42 h

Vorsicht, es sind von mir noch nicht alle Daten überprüft worden.
Betroffene können meine Meinung durchaus noch beeinflussen und ich werde dann möglicherweise diesen Text hier korrigieren . . . 
Meine eMail-Adresse ist ja hier leicht zu finden und die Kommentar-Funktion ist selbstverständlich auch freigeschaltet und wird von mir moderiert.

- - - 

Auch mich hats jetzt erwischt!
In meinen Augen mißbraucht E.on-Hanse seine Monopolstellung als Gaslieferant im Hamburger Umfeld.
Die hier weiter unten stehenden Links sprechen da auch Bände!
Aber vorsichtig, es gibt sicherlich auch Links zur Entlastung von E.on-Hanse. Wer einen solchen Link gefunden hat, den bitte ich herzlichst um eine umgehende Mitteilung an mich, damit ich meinen Text entsprechend anpassen oder berichtigen kann.

Im vergangenen Herbst bekam ich von von meinem Strom-Anbieter EWE auch ein Angebot für den Bezug von Erdgas.
Aufgrund der im Internet gut dokumentierten Preis- und Kundenpolitik von E.on-Hanse war ich nur allzugern zu einem Wechsel bereit, zumal mir der alternative Anbieter EWE den Wechsel leicht machen wollte.

Aber Pustekuchen . . . wenn ich mich nicht täusche, dann hintertreibt E.on-Hanse den Wechsel zu einem anderen Anbieter in meinen Augen recht hinterlistig und mißbräuchlich unter Ausnutzung seiner Monopolstellung als Netzbetreiber.
Und wenn dann auch nur ein paar lukrative Wintermonate herausgeschunden werden und das Geld in der Kasse klingelt, dann freut es sicherlich auch die Aktionäre.

Werdegang

14. November 2008
Das Angebot von EWE, mir neben den Strom auch noch das Ergas für meine Zentralheizung zu liefern, erschien mir relativ preisgünstig.
Vorsichtshalber fragte ich bei der für mich zuständigen Geschäftsstelle in Hittfeld telefonisch an, ob denn auch hier im Hamburger Grenzgebiet (Ehestorf, 500 Meter von der Landesgrenze entfernt) das aktuelle Angebot gültig wäre.
Die Antwort war ein klares "Ja" und ich gab mündlich den Auftrag zur Übernahme der Gaslieferung und zur Kündigung meines Vertrages mit E.on-Hanse.
Diese telefonische Absprache bestätigte ich dann noch am selben Tage mit einer eMail.

18. November 2008
Die Vertragsunterlagen von EWE sind bei mir eingegangen und ich habe diese noch am selben Tag unterschrieben zurück geschickt.
Der gewünschte Lieferbeginn - 01.02.2009 - war schon von EWE in dem Vertragsformularen eingetragen worden.

9. Dezember 2008
EWE bestätigt den Eingang der von mir unterschriebenen Vertragsunterlagen und gibt mir in dem Schreiben unter Anderem den Hinweis:
"Mit der von Ihnen ausgestellten Vollmacht werden wir unverzüglich die Kündigung des Erdgasliefervertrages bei Ihrem derzeitigen Erdgaslieferanten unter Einhaltung der vereinbarten Frist vornehmen."
und
"Nach Klärung der notwendigen Voraussetzungen mit Ihrem örtlichen Netzbetreiber und Ihrem bisherigen Lieferanten werden wir Ihnen umgehend den Vertragsbeginn mitteilen."

28. Januar 2009
Der Versorgerwechsel scheint reibungslos zum vereinbarten Termin zu klappen, denn E.on-Hanse schickt mir ein Formular zum Ablesen meines Gas-Zählerstandes per 31.01.2009

5. Februar 2009
Ich erhalte die Schlußabrechnung von E.on-Hanse.
Diesen Versorger bin ich also termingemäß los . . . dachte ich . . .

16. Februar 2009
Ich falle aus allen Wolken.
E.on-Hanse teilt mir mit, daß ich zwar keinen Liefervertrag mit ihnen habe, sie aber die sogenannte Ersatzversorgung aufgenommen hätten.
Natürlich zu den teureren Tarifbedingungen . . .
Ich zitiere:
"Die Ersatzversorgung endet zum 30. April 2009. bis spätestens nach dem Ende der Ersatzversorgung haben Sie Gelegenheit, einen Liefervertrag mit einem (?anderen?) Energielieferanten abzuschließen."

18. Februar 2009
Jetzt bestätigt mir auch die EWE die Blockade seitens E.on-Hanse mit folgenden Worten (Auszug):
"Fristgerecht zum 31.12.2008 hat EWE für Sie die Erdgaslieferung bei Ihrem bisherigen Versorger E.ON Hanse gekündigt. Nach Eingang der bestätigten Kündigung haben wir Sie fristgemäß zur Durchleitung bei Ihrem Netzbetreiber angemeldet.
Aufgrund von Marktgebietsüberschreitungen kam es in Ihrem Fall leider zu einer Ablehnung, so dass eine Belieferung zum 1.02.2009 nicht erfolgen konnte.
Wir haben Sie erneut angemeldet, so dass eine Belieferung mit EWE Erdgas direkt voraussichtlich zum 1. Mai erfolgt"

23. Februar 2009
E.on-Hanse schickt mir eine "Bestätigung des Anschlussverhältnisses" und teilt mir darin erstmals die teureren "Grundversorgungspreise" mit . . . natürlich verbunden mit der Aufforderung, monatlich eine Abschlagszahlung in Höhe von € 100,- zu zahlen.

Aha, die nehmen erstmal die Kündigung an, rechnen zu den bisherigen Preisen ab und steigen dann neu in das Geschäft ein und bestrafen mich mit höheren Preisen.
- Auf solche krausen Gedanken kann man da dann schon recht schnell kommen. -

26. Februar 2009
Das (in meinen Augen) recht dem Kommerz zugeneigte Hamburger Abendblatt berichtet ausführlich über das Geschäftsgebaren von E.on-Hanse und verweist in dem Artikel auch auf die BundesNetzAgentur . . .

Artikel vom 26.02.2009: Gasversorger wechseln unmöglich  
und schrieb bereits am 26.11.2008 Dreiste Gasanbieter

28. Februar 2009
Mein Telefonat mit der EWE-Zentrale bestätigt indirekt den Artikel im Hamburger Abendblatt und erklärt  mir auch ansatzweise die Raffinesse mit der "Marktgebietsüberschreitung". Allerdings wurden die Namen der anderen Beteiligten an diesen Marktgebieten nicht deutlich und ich nahm an, daß es nur um einen Zwist zwischen der EWE und E.on-Hanse ginge.

1. März 2009
Heute ist Sonntag. Aber Morgen werde ich erst einmal mit E.on-Hanse telefonieren.
Danach erfolgt dann ein Telefonat mit der Bundesnetzagentur (Tel. 030-22480-500)
Und danach wird dann wohl das eine oder andere Einschreiben mit Rückschein folgen, denn ich lasse mich nicht verschaukeln.

Eines wundert mich: Klein Blogggersdorf scheint der E.on-Hanse als Kunde schon weggelaufen zu sein . . . oder warum finde ich da bei Google fast nur das Hamburger Abendblatt mit seinen recht deutlichen Artikeln?

5. März 2009
Die Bundesnetzagentur in Bonn bestätigt meine Anfrage vom 3. des Monats und schreibt sinngemäß, daß sie, aufgrund der Vielzahl der Verbraucheranfragen und -beschwerden, den Vorgang an das zuständige Fachreferat abgegeben haben.

12. März 2009
Die EWE antwortet sehr detailliert und auch für Laien recht verständlich, wo der Hase im Pfeffer liegt:
Das Netz der E.ON Hanse läge sowohl im Marktgebiet der WINGAS als auch im Marktgebiet der Gasunie. Somit bestünde für alle Lieferanten im Netzgebiet prinzipiell die Wahlmöglichkeit, den Kunden über einen dieser beiden Beteiligten zu beliefern. Leider seien die Kapazitäten aus dem Marktgebiet der Gasunie aber kurz nach der Bestellung komplett ausgebucht gewesen, E.ON Hanse habe eine Ablehnung der Belieferung durch die Gasunie erteilt und die EWE mußte eine Neubestellung für das Marktgebiet der WINGAS vornehmen.

17. März 2009
Die E.ON Hanse Vertrieb GmbH hat nun auch - recht ausführlich - geantwortet.
Kern der Aussage ist, daß der Kapazitätsengpass für Lieferungen aus dem Marktgebiet der Gasunie nicht im Leitungsnetz der E.ON Hanse AG liegt, sondern im Leitungsnetz der Gasunie begründet sei. Außerdem wird in dem Schreiben ausdrücklich betont, daß E.ON der freien Wahl eines Gaslieferanten nicht im Wege stehe. E.ON sei lediglich gezwungen technische Restriktionen zu beachten.
Meine Beschwerde sei an die falsche Adresse gerichtet . . . und verweist dabei auf die Möglichkeit, doch bei dem zuständigen Verteilnetzbetreiber - der E.On Hanse AG - nachzufragen . . .
Letzteres hatte ich zwar schon gemacht, aber bisher noch keine Antwort erhalten.

- Nun, blickt ihr lieben Leser da noch alle durch? - 
Wer hat denn da nun wen ins Messer laufen lassen?
Oder ist das alles nur eine bedauerliche "technische" Trottelei?

Netzgärtner Kurt
.

Mittwoch, 4. Februar 2009

Sonntag, 16. November 2008

Oskar Lafontaine, Lutz Heilmann und die Wikipedia.de

1. Update am 18.11.2008 - 17:32 h

Dem Leser, der nicht nur einfach draufhauen, sondern eher verstehen will, dem kann ich einen recht moderaten Artikel der Lübecker Nachrichten von vor genau 3 Jahren empfehlen:
Aus dem Leben eines Ex-Stasi-Mitarbeiter: Wer ist Lutz Heilmann?

~ ~ ~ ~ ~

Bei all dem Jubel um die Einstweilige Verfügung vom 13.11.2008 des Abgeordneten Lutz Heilmann gegen die Wikipedia.de vermisse ich den Dank an die Lübecker Richter, die diese Einstweilige Verfügung durchgewunken haben.
Diese Richter haben echte Weitsicht bewiesen und wußten, wie sie dem Recht auf die freie Berichterstattung Genüge tun konnten:
Sie machten der Wikipedia.de-Gemeinde den Weg frei zu einer einzigartigen Werbekampagne und führten damit den Verfügungskläger dem Volke vor.
Wow!, die Lübecker Richter stellten damit diesen unglücklichen Abgeordneten an den von diesem selbst ausgewählten Pranger.

Ein offenes Wort an den Genossen Oskar Lafontaine kann ich mir leider auch nicht verkneifen:
Bitte lieber Oskar, sorge für Klarheit und gebe den Wikipedianern den korrekten Text, den sie in ihrem "Lutz-Heilmann-Artikel" übernehmen können ohne dabei die Wahrheit noch weiter zu verfälschen.
Dabei wäre eine Trennung der Daten (mit genauem von-bis) wünschenswert:
a) Grundwehrdienst, b) Verlängerung auf freiwilliger Basis und c) Vollberuflicher Einsatz als (Dienstbezeichnung) bei der StaSi der DDR.

Und paß auf Oskar, wenn Du noch solche Eier im Nest hast, sorge dafür, daß diese nicht mehr ausgebrütet werden, sondern lege diese auf Eis!
Oder willst Du demnächst wieder in der Versenkung verschwinden?

In diesem Sinne,
Netzgärtner Kurt

Donnerstag, 29. Mai 2008

Ich glaubte immer an Google . . .

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Ich glaubte ja immer an Google . . . aber seit einiger Zeit fange ich an zu zweifeln.

Da gibt es doch diese schöne Funktion mit den Google-Alerts.
Was Du kennst diese Google-Alerts nicht?

Na, macht nix, ich erklär's dir:

Bei Google kannst Du dir die neuesten Nachrichten per eMail zuschicken lassen.
Du brauchst dazu nur diesen Link anzuklicken und das Stichwort eingeben, das dich besonders interessiert . . . und zack, wenn da irgendwer in der Google-Welt etwas über dieses Wort verloren hat, wumms, dann erhältst Du 'ne eMail mit 'nem Link zu dieser neuen Nachricht im großen und weitem WWW.

Toll, nicht wahr?

Ja, aber gestern erhielt ich wieder einmal so etwas, was man im Volksmund
eine 'alte Kamelle' nennt:
von Google Alerts googlealerts-noreply@google.com
an - (natürlich meine Adresse)
Datum 28. Mai 2008 16:44

Betreff Google Alert - Telekom Gebührenerhöhung
16:44 (Vor 9 Stunden) Antworten
Google Web-Alert für: Telekom Gebührenerhöhung

Telekom: Kabel wird teurer, Telefonanschluss auch - Netzwelt

... Durch die Gebührenerhöhung wolle die Telekom kurzfristig die Einnahmen steigern - und mittelfristig die Chancen für einen bisher immer wieder gescheiterten ...
Dieses bei Veröffentlichung Google Alert wurde Ihnen von Google zur Verfügung gestellt.

Naja, so weit so gut, aber von wann stammt denn nun diese "Neuigkeit"?
Na, was glaubt ihr?
Vom 25. September 2002 (sic!)

Jawoll, diese "Neuingkeit" ist mal wieder schon 6 Jahre alt.
Irgendwie scheint Google da doch recht spät aufgewacht zu sein!

Netzgärtner Kurt