Posts mit dem Label Strafanzeige werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Strafanzeige werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 17. Oktober 2016

Kamikaze-Autofahrer in Ehestorf


Tatort: Ortskern Ehestorf in der Gemeinde Rosengarten bei Hamburg
Auf der Straße „Emmetal“ in Ehestorf in Fahrtrichtung Hamburg-Marmstorf (Süden).
Tatzeit: Montag, 5. September 2016 um 10:03 h

Aufgrund der vielen Staus auf der Autobahn A7 wird der „Ehestorfer-Heuweg“ immer
stärker befahren und gereizte „Stau-Fahrer“ fahren auch hier und im Kreisel immer riskanter.

Ich fahre so gegen 10 Uhr an einem Montag-Morgen im September arglos gen Süden in den Ort Ehestorf hinein. Es herrscht reger Verkehr und ich werde kurz hinter dem Ortsschild von einem Fahrzeug der Straßenreinigung ausgebremst.
Nein, ein Überholen hier am Berg und in der Kurve ist unmöglich.
Der PKW-Fahrer hinter mir denkt wohl genauso und bleibt hinter mir.
Nur ein offensichtlich lebensmüder Wohnmobil-Fahrer schien anderer Meinung zu sein und taucht plötzlich links von mir auf der Gegenfahrbahn auf und zieht an uns zwei Pkw's und dem Lastwagen der Straßenreinigung vorbei.
So ein riskantes Überholmanöver habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht erlebt - und das sind schon einige Jährchen!


Bild 1: Start des Überholvorganges in Höhe der Abzweigung (links) 
der kleinen Straße „Unter den Eichen“



Bild-2: Ende in Höhe der Abzweigung zur Feuerwehr „Ehestorfer Dorfstraße“ (rechts).

Der Überholvorgang dauerte nur ca. 3 Sekunden.
Es wurden dabei mindestens 2 Pkw und der Lastwagen der Straßenreinigung überholt.




Bild 3 zeigt nur ca. 25 Sekunden später den schweren Lastwagen!


Keiner der hinter mir fahrenden Pkw-Fahrer hatte es je gewagt in diesem Bereich zu überholen. Auch heute nicht.

Nur 25 Sekunden lagen hier zwischen einem möglicherweise tödlichen Unfall und nur dem Erschrecken über das plötzliche Auftauchen dieses Wohnmobiles.
Dieser Unfall wäre dann eigentlich nicht als "Unfall" einzustufen  sondern wohl eher als Mord oder Selbstmord.
Aber auch den zuständigen Behörden ist ein Vorwurf zu machen:
Da ist zwar rund 75 Meter vorher ein Überholverbotsschild und der Beginn einer teilweise schlecht sichtbaren durchgezogenen weißen Linie in der Mitte der Fahrbahn, aber in einem Teilbereich weiter oben ist diese Linie klar unterbrochen und erlaubt scheinbar wieder das Überholen . . . und auch ein Ende-Schild für das Überholverbot ist im Zuge dieser Straße - bis zum Kreisel - nicht zu sehen.


Anmerkung:
Nein, eine Strafanzeige habe ich bisher nicht eingereicht.
Aber ein vollständiges Video dieses Überholmanövers ist natürlich in meinem Besitz.
Diese "Fotos" sind jeweils nur ein Frame aus dem Video.
Sollte sich da also jemand in der gezeigten Situation wieder erkennen oder aber immer noch am Fluchen über diesen gemeingefährlichen Wohnmobilfahrer sein, dann bin ich unter Umständen auch bereit, eine Kopie dieses Videos heraus zu rücken.

Dienstag, 13. Oktober 2009

Die Radarfalle am Cranzer Hauptdeich muß sein, aber nicht so!

.
Am Cranzer Hauptdeich wurde ein brandneuer Typ von "High-Tech Tempo-Blitzer" (im Volksmund auch Radarfalle oder Starenkasten genannt) installiert. Dieser Typ sieht nicht nur anders aus, sondern kann auch ein wenig mehr, als nur nach einer Seite blitzen und es sieht auch nicht mehr so aus wie ein Starenkasten, sondern zeigt sich als schmucke Säule mit drei schwarzen Ringen. Technische Details findet ihr hier.
Wer sich hier auf die Tempo-Anzeige in seinem Navi (ja, ich weiß, das Ding heißt Navigationsgerät) verläßt, der wird von der neuen Blitz-Säule eines Besseren belehrt und darf zahlen . . . denn hier galt bis zum Juni dieses Jahres ein Tempolimit von 60 km/h und dein Navi weiß vermutlich noch nichts von dieser Tempoänderung . . . und ein Tempo-50-Schild gibt es natürlich auch keines.

Anmerkung vom 19.06.2015: Die Straßenverkehrsbehörde hat seit damals schon längst reagiert und eine "weiße 50" auf die Straße malen lassen, die inzwischen allerdings schon wieder recht verblaßt ist.
Danke!
Die High-Tech Blitzfalle am Cranzer Hauptdeich
Blickrichtung gen Westen, von der Einmündung der Straße Estedeich her.
Zwischen Deich und Wiesen . . . nun "freie Fahrt"?
Nee, Unfallschwerpunkt = 50 km/h !
Gegen diese neue Blitzsäule ist eigentlich nichts zu sagen . . . wenn, ja wenn denn nur die Aktionen zur Verkehrsregelung vor und im Zuge dieser Installation fair vonstatten gegangen wären.

In den letzten 3 Jahren hat es an der Einmündung der Straße Estedeich in den Cranzer Hauptdeich 3 Tote und 12 Schwerverletzte bei 18 schweren Unfällen gegeben. Der Cranzer Hauptdeich war zu dieser Zeit von der Einmündung der Straße 'Cranzer Elbdeich' bis kurz vor der Klappbrücke vom Estesperrwerk mit 60 km/h ausgeschildert.
Diese Temposchilder wurden dann im Juni 2009 abmontiert und es erfolgte keinerlei Hinweis auf diese Änderung, die ja bedeutete, daß seit dem letzten Ortseingangsschild hier nun neu das Tempolimit von 50 km/h gilt.
Früher stellte man bei solch einer Änderung auch schon mal einen sogenannten "Pappkameraden" (das Bild eines Verkehrspolizisten) auf, um die noch von alten Zeiten träumenden Autofahrer auf diese neue VerkehrsRegelung aufmerksam zu machen.
Und wenn man denn auch noch den letzten träumenden Autofahrer, der sich auf sein (auch Heute noch!) Tempo 60 anzeigendes Navigationsgerät verlassen hatte, bremsen wollte, dann wäre es fair gewesen, am Anfang der neu geregelten Strecke ein 50-iger Schild an den selben Pfahl zu hängen, an dem vorher noch das 60-iger Schild gehangen hatte.

Und hier schnappt die Falle für den Autofahrer zu!
Wer die Strecke von Grünendeich bis hierher geschafft hatte, der hatte sich längst an die ständig zwischen 50 und 70 km/h wechselnden Geschwindigkeitsbegrenzungsschilder gewöhnt.
Kam er nun an die Stelle, wo vorher noch das 60-iger Schild gestanden hatte und dieses war nun nicht mehr da, dann konnte er versehentlich auf die Idee kommen, daß hier die Geschwindigkeitsbegrenzung ganz aufgehoben sei und er mit 100 Sachen weiter brausen könne.
Im milderen Falle würde er wieder, entsprechend dem vorhergehenden Rythmus, von 50 auf 70 km/h beschleunigen und die 'volksübliche Toleranz' von +10 km/h zugeben.
Ja, und dann ist er mit 80 Sachen unterwegs und jetzt kommt plötzlich die neue Blitz-Säule!
Toll gemacht!

Da ändert die Behörde die Geschwindigkeitsregeln auf dieser Strecke und gibt dem Autofahrer nicht den kleinsten helfenden Hinweis auf diese Änderung.
Wenn das man keine Radarfalle im wahrsten Sinne des Wortes ist!

Hier sind noch die Links zu den bisherigen Artikeln in unseren örtlichen Zeitungen:

MoPo vom 4. September 2009: Diese Säule ist ein neuer Hightech-Blitzer

Hamburger Abendblatt vom 17. September 2009: Aus dieser Säule blitzt es

Harburger Anzeigen und Nachrichten -HAN vom 16. September 2009:
Raser werden ausgebremst - und müssen blechen

Samstag, 18. Juli 2009

Unerwünschte Werbeanrufe von 0531-2349328

Update vom 14.08.2009
Aufgrund eines heute erhaltenen Anrufes ist mir jetzt der Firmenname bekannt, der zu dieser ominösen Telefonnummer gehört und ich konnte dort sogar kurz mit einer leibhaftigen menschlichen Person telefonieren!

~ ~ ~ ~ ~

Das neue Telekommunikationsgesetz ist ja schön und gut,
allerdings gibt es da so einige ganz oberschlaue CallCenter,
die meinen doch tatsächlich, daß sie dieses schöne Werk echter deutscher Politiker aushebeln oder umgehen können. Siehe auch im Finblog.de

Wie ich darauf komme?
Nun, ich erhielt am 10. Juli so gegen 15:3o h den unerbetenen Werbeanruf einer Callcenter-Mitarbeiterin.
Diese stellte sich nicht mit dem Firmennamen des Callcenters vor sondern nannte den Namen einer Hamburger Tageszeitung.
Komisch, ich wußte nicht, daß diese Zeitung auch eine Dependance in Braunschweig hat.
Also sagte ich dieses der Dame und kündigte ihr an, daß ich mich über diesen störenden Anruf beschweren würde.
Da ich vergessen hatte, mir die Adresse dieses CallCenters geben zu lassen, rief ich noch einmal diese mir angezeigte Telefonnummer an und erlebte eine kleine Überraschung. Es meldete sich lediglich ein Anrufbeantworter, identifizierte sich mit der Bezeichnung "Verlags-Service-Team" und bat mich nach der zweiten Durchsage des Textes um die Eingabe einer Pin-Nummer.
"Leider könne man meinen Anruf aus organisatorischen Gründen nicht persönlich entgegen nehmen."
Da ich nun immer noch nicht weiß, bei wem ich die Löschung meiner Telefonnummer in deren Werbeunterlage erbitten darf, gebe ich dem betroffenen Unternehmen hiermit die Möglichkeit, ihren gesetzlichen Verpflichtungen nachträglich nachzukommen und mir ersatzweise für diese Telefonnummer - 0531-2349328 (05312349328) - die korrekte Telefonnummer eines lebendigen Menschen zu übermitteln. Zu diesem Zweck kann hier die Kommentarfunktion benutzt werden. Eine freundliche eMail, mit dem Versprechen, mich künftig nicht mehr zu belästigen
ist natürlich auch ein guter Weg . . .

Sachdienliche Hinweise von anderen belästigten Bürgern sind natürlich auch willkommen.

Netzgärtner Kurt
.

Montag, 27. Oktober 2008

Google liefert Trojaner über AdWords-Werbung - III.

.
Da hat sich mein Freund doch glatt einen der brandneuen Trojaner eingefangen, als er bei Google nach dem Windows MedienPlayer-11 suchte und versehentlich einen Werbelink anklickte.
Versehentlich ist eigentlich nicht ganz richtig, denn Google packt diesen Link ja nicht, wie sonst üblich, in einen richtig gesonderten Werbeblock an den rechten Rand der Suchseite . . .

Der Trojan-Downloader.Win32.Agent.akfv wurde von Kaspersky am 19. Oktober 2008 um 23:43 h gesichtet.
Das ist also noch ein ganz brandneues Ding.
Dieser Trojaner wird über die sogenannten "Sponsored Links", wie z.B. AdWords von Google, an den Mann oder an die Frau gebracht.
Das tückische dabei ist, daß Google auf seinen Suchseiten neben der üblichen Werbung am rechten Rand der Seite auch so eine Werbung direkt über den Suchanzeigen anzeigt und das Wort "Anzeige" dabei recht weit nach rechts vom eigentlichen Werbetext abgerückt ist. Außerdem ist die Werbeanzeige in fast dem gleichen Stil wie die Suchergebnisse gehalten; lediglich der Hintergrund ist leicht gelblich eingefärbt.
Aber macht euch selbst ein Bild:

http://kurt-staudt.de/blog/Viren/Google-Trojaner-AdWord-2-gross.jpg
Google-Trojaner-AdWord-2-klein.jpg


Der Trojaner (oder ein Trittbrettfahrer) füllte so nach und nach die ganze Festplatte meines Freundes.
Waren von der 80 GB-Platte vorher noch rund 45 GB frei, so sah er sich plötzlich vor einer prall gefüllten Platte, auf der gerade mal so an die 500 MB frei waren . . .
Da er nun mit seinem PC nicht mehr arbeiten konnte, löschte er den ganzen Krempel und fuhr ein Restore-Programm (SnapShot) .
Schade eigentlich, denn ich hätte gern gewußt, was er sich da für Daten eingefangen hatte und ob er in ein sogenanntes illegales Bot-Netz eingebunden war.

Daß diese Seite von "mediaplayer-11.com" ein faules Ei sein könnte, ist schon aus dem Impressum ersichtlich: CONSUMER BENEFIT LTD. (in CZ)
Folgt man dann zusätzlich auch noch der aufgerufenen iP-Adresse des Servers, dann landet man doch glatt in der Karibik bei den Britisch Virgin Islands.

Als schmerzlich empfinde ich, daß ich am heutigen Sonntag nicht einmal Google dazu bewegen konnte, diese Werbung zu unterlassen oder aber an anderer Position unterzubringen.
Die Hamburger Telefonnummer lieferte mir nur ein freundliches "Sie rufen leider außerhalb unserer Geschäftszeiten an . . ."
Und mein Kontaktversuch per Formular brachte mir die Robot-Antwort:

Sehr geehrte AdWords-Kundin, sehr geehrter AdWords-Kunde,
vielen Dank für Ihre Anfrage. Sie erhalten diese automatische E-Mail, da
uns Ihre Nachricht außerhalb unserer Geschäftszeiten erreicht. Unsere
Geschäftszeiten sind von Montag bis Freitag zwischen 10:00 und 18:00 Uhr.

Tscha, das könnte ein lohnender Service von Google für die "Wochenend Trojaner- und Bot-Netz-Freunde" sein . . .
Ob sich da wohl noch eine Strafanzeige lohnt?

Netzgärtner Kurt

Mittwoch, 14. Mai 2008

Bronski - das FR-Blog: Kommentar-Funktion abgeschaltet

1. Update vom 14. Mai 2008 - 19:03 h

Was war geschehen?
Nun, Herr (?) Bronski machte Pfingst-Urlaub.
Und wie es nun mal so üblich ist, tanzten da gleich die Mäuse auf dem Tisch.

Zunächst einmal mußte der Thread Kritik an Berichterstattung zu Amstetten (vom 2. Mai 2008) dazu herhalten, daß sich einige Leser austobten. Als dieser dann vorsorglich am 9. Mai geschlossen wurde, zweckentfremdete das "Kaffekränzchen" flugs den neuen Thread Willkommen in der Bananenrepublik! und setzte seine Off-Topic Diskussion hier fleißig weiter fort.
(Die beiden Links zum Google-Cache findet ihr hier unten im Beitrag.)
Das ging soweit, daß sich einer der Kommentatoren nicht mehr zurückhalten konnte und am 12. Mai 2008 um 17:32 Uhr eine Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft zu Frankfurt recht konkret ankündigte.

Die traurige Folge war, daß sich der Moderator 'Bronski' bei seiner Rückkehr aus dem Urlaub noch zu nächtlicher Stunde an seinen PC setzen mußte, den verhunzten Thread erst einmal für weitere Kommentare sperrte und dann noch schnell seinen neuen Beitrag absetzte.
Am Dienstag, den 13. Mai 2008 um 2:26 Uhr schrieb er seinen denkwürdigen Artikel mit einem einzigen Wort als Überschrift: Entsetzt

Ja, so isses mit der falsch verstandenen Meinungsfreiheit . . . und natürlich vorzugsweise aus der Anonymität heraus.

Übrigens, im Cache bei Google sind die beiden oben genannten Startbeiträge noch zu finden:
Cache: Amstetten
Cache: Bananenrepublik

Inzwischen wurde zwar die Kommentarfunktion eingeschaltet, aber dafür wurde leider eine Moderationsschleife (wie hier bei mir) vorgeschaltet.
Jetzt müßte nur noch der unsägliche 'Hamburger-Disclaimer' (Haftungshinweis) aus dem Impressum des FR-Blogs verschwinden oder radikal umgearbeitet werden, denn das unsägliche 'Hamburger'-Ding könnte ein Richter durchaus auch gegen die FR verwenden.

Netzgärtner Kurt

Samstag, 12. April 2008

Teil II. Herzog und Miegel - Volksverhetzung ?

.
Auf den NachDenkSeiten vom 11. April 2008 ist ein lesenswerter Beitrag zum aktuellen Thema der RentenProblematik nachzulesen.
Der Titel ist bezeichnend:
"Ein Alt-Bundespräsident als Volksverhetzer – der Sittenverfall beschleunigt sich"
Ich erlaube mir, aus diesem Artikel den letzten Absatz zu zitieren:

"Wenn man dies so und damit aus meiner Sicht richtiger betrachtet, dann muss man zu einem scharfen Urteil über die Betreiber der jetzigen Kampagne gegen die Älteren kommen:
Diese Herrschaften betreiben ein gewissenloses, übles Geschäft.
Im Falle des Alt-Bundespräsident Herzog ist die Hetze gegen die leichte Rentenerhöhung, die noch nicht einmal die Preissteigerung wettmacht, besonders übel. Denn er sitzt dick im Fett einer sicherlich üppigen Pension. Da ich selbst Nutznießer einer noch guten Altersversorgung bin, kann ich diese Attitüde und Aggression des Herrn Herzog gegenüber Menschen mit teilweise sehr kleinen Renten nicht verstehen.
Irgendwas fehlt da. Irgend etwas tickt da falsch."

Ist es nicht Fakt, daß
1. seitens der Arbeitgeberseite zuerst die 'Alten' als 'unproduktiv' aus den Jobs gedrängt wurden?
2. den Jüngeren Arbeitnehmern (und teilweise auch den verbliebenen älteren Arbeitnehmern) eine längere Arbeitszeit (manchmal auch noch zu weniger Lohn) aufgedrückt wurde?
3. das Rentenvermögen vergeigt wurde, indem Leistungen aus dem RentenTopf bezahlt wurden, für die nie etwas eingezahlt wurde?
4. das Rentensystem an die Wand gefahren und in Richtung der Privaten Versicherungswirtschaft geschoben wurde?

Töchter und Mütter, Söhne und Väter, setzt euch zusammen und fegt diese Arroganz von Politiker-Kaste aus ihren Ämtern!
Laßt euch nicht von diesen satten - und anscheinend nur noch der Wirtschaft verpflichteten - Politikern manipulieren und ausnehmen!
Gebt ehrliche und saubere Arbeit für einen angemessenen Lohn, aber verkauft eure Ideale nicht.

Die CDU hat ihr "C" - das Christentum - längst an den Nagel gehängt.
Die SPD hat ihr "S" - das Soziale-Miteinander - auch längst an die CDU und an die Wirtschaft verkauft.
Und selbst die 'Grünen' kungeln inzwischen teilweise mit der CDU (Hamburg!) und tuten einseitig in das Horn der Wirtschaft.

Töchter und Mütter, Söhne und Väter, haltet als Großfamilie zusammen gegen die arrogante Macht, die euch seitens des Politik-Filzes und der Massenmedien droht!

Nun habe ich nur noch eine einzige Frage:
Wer hat den Mut, der Logik im oben verlinkten Artikel zu folgen und den Herrn Herzog wegen Volksverhetzung anzuzeigen?

Netzgärtner Kurt

Dienstag, 19. Februar 2008

Der etwas andere Bankenskandal - Liechtenstein

Ich habe gestern um 16:30 Uhr eine eMail bekommen.
Darin wurde der Wunsch ausgesprochen, daß ich den Text doch bitte bei mir im Blog posten möge . . .
Sollte der Text nicht vom Urheber direkt stammen und sollte dieser nicht mit der Veröffentlichung einverstanden sein, so werde ich diesen Beitrag natürlich unverzüglich löschen.

So, der Urheber wurde mir soeben auch genannt.
Es ist das Werk von Lasse, aka Lars Jane Dahn vom Schreibnetz und ist unter dem Titel Liechtensteinbrückbeckereien in seinem Blog erschienen.



Mein Liechtenstein-Traum
Montag 18.Feb.2008 in Delirien geschrieben

Ich bekam ihn fast nicht mehr aus dem Kopfe.
Immer wieder überfiel mich dieser seltsame Traum von meinem Einmarsch in Liechtenstein.
Als Bannerführer, einer mehr oder minder großen Horde, sah ich mich in das seltsame Fürstentum Liechtenstein einrücken. Manchmal da hatte ich wochenlang Ruhe. Nichtsahnend schlage ich dann eine Zeitung auf. Ich lese. Vielleicht 'Batinter'. Vielleicht 'Fürst' oder 'Vaduz', und schon ist es passiert: Ich starre unzurechnungsfähig auf einen Punkt und die Wahnbilder meines begehrlichsten Fehlverhaltens gewinnen Gewalt. Einrücken in Liechtenstein. Alle Akten kopieren. Und zurück ins Reich.

Wie aber muß man sich die wahrhaftigen Gegebenheiten vorstellen, die mich nun hoffentlich von meinen Gelüsten befreien werden: Einmarsch, Raubzug und Rückmarsch haben bereits statt gefunden.
Ein Dieb hat eine DVD, vollgepackt mit Internas, in Liechtenstein gestohlen. Der Dieb will das natürlich zu Geld machen. Er kann die Steuerhinterzieher erpressen. Er würde nicht mehr lange leben. Das wäre also dumm. Er wählt die klügere Lösung. Der Dieb verkauft an den BND. Die fünf Millionen Euro schießt der Bundesnachrichtendienst für die Steuerbehörde vor. Es dreht sich um Milliardenbeträge die hinterzogen wurden. Der Dieb kann sich beruhigt auf die Fidschie-Inseln zurückziehen. Er bekommt auch eine neue Identität. Wenn der allergrößte Rummel vorbei ist, kann er als alter Mann dann nochmals das mehrfache aus der Story herausholen. Das verschwiemelt alles unter dem Begriff 'Zeugenschutz'. In juristischen Seminaren wird man sich nun, über jahrzehnte, den Kopf zerbrechen dürfen ob dies dem gültigen Recht entsprochen!

Die rachesüchtige Republik hat sich als erstes Wild, unter tausenden, den Zumwinkel, Klaus herausgesucht. Das ist der Großkopta von der Post, der im letzten Dezember seine Aktienoptionen radikal zu Bargeld machte. Das öffentlich rechtliche Fernsehen war bei der Verhaftung dabei. Er bot Geld an. Das lehnte die Staatsanwaltschaft ab. Er legte ein umfassendes Geständnis ab und gab Sicherheiten in Millionenhöhe. Nun wartet er auf seinen Prozess. Das Volk erwartet die Höchststrafe für dieses Verbrechen: Zehn Jahre! Zumwinkel erwartet eine Bewärungsstrafe.

Während ich hier diese Zeilen tippe, läuft im Info-Band von n-tv:
+ Hunderte von Selbstanzeigen bei den Staatsanwaltschaften + Erneute Hausdurchsuchungen quer durch die Republik + usw.

Das große Zittern geht um.
Jeden Tag soll es nun 25 bis 30 neue Durchsuchungen geben.
Eine weitere Bank in diesem Verbrechernest Vaduz hat ebenfalls Datenverluste gemeldet. Rundschreiben haben die Kunden und die Börse erreicht. 20% Verlust meldet n-tv mit sardonischem Lächeln. Es werden die zwei schrecklichsten Monate für eine spezielle Gruppe im Bürgertum. Alles Nachkommen des Hauses 'von Raffke und Igebnix'. Schiebervolk in allen Schichten.

Mein Einmarsch ist überflüssig geworden. Liechtenstein sprengt sich selbst in die Luft. Wer seinen Kunden totale Geheimhaltung der Daten garantiert, begeht einen arglistigen Dummenfang. Ich erinnere: In Großbritannien sind gerade noch größere Sprengungen gemeldet worden. Daten von Millionen werden im besten Überwachungsstaat Europas als vermißt gemeldet. Je besser überwacht wird, um so mehr zieht es den Datenklau an.

n-tv-Ticker (14:02) meldet:
+ 57 Steuerfahnder, 8 Staatsanwaltschaften und hunderte von Polizeibeamten . . . + Bochum, Frankfurt, Stuttgart . . .+

Dann kommt endlich der Kurt. Wo war er denn. Es geht nicht, sagt der Kurt, dass eine Gruppe meint dass die Grenzziehungen für sie nicht gelten. Sagt der Kurt. Er sagt mehrfach 'Grenzverletzungen'. Er sagt auch: und ein 'Schwamm drüber' darf es auch nicht geben . . .

Doch!, sag ich! - Da sagt er schon wieder mehrfach 'Grenzverletzungen' aber jetzt meint er den Schill der durch die CDU-Hamburg hoffähig gemacht wurde. Agentur-Reuter hält ihm ein Mikro hin und Kurt sagt 'Grenzverletzung'!

n-tv-Ticker (14:24) meldet:
+ 'Es rappelt jetzt nur so von Selbstanzeigen . . .' zitiert das Handelsblatt einen Juristen . . . +

Per Steinbrück ist jetzt vor die Kamera gejagt worden. Steinbrück sagt mehrmals 'Exzess' bzw. 'Exzesse' und schließt großzügig die globalisierte Welt mit ein. Dann redet er wieder wie ein viriler Hochschulprofessor der die Mädels in der ersten Reihe beeindrucken will. Er steinbrückt. Und, nach einem Stutzer, wortwörtlich: ". . . und ich scheue mich nicht hier zu sagen Gier!" Folgt: 'Zumwinkel' und Er. Schilderung einer Groteske am Glastisch. Reinigungsversuche bei der leidigen Optionsgeschichte (s.o.). Dann sagt er das was er zum Ablauf der Geschichte besser bei mir oder im SPIEGEL gelesen hätte. Steinbrück redet nicht von einem Dieb. Bei Steinbrück ist es ein 'Informant'. Ob nun der BND die Staatsanwaltschaft unter Druck setzte, oder ob die Staatsanwaltschaft beim BND um Amtshilfe gebeten habe das ist im wahren Sinne des Wortes gleichgültig!

n-tv-Ticker (14:40) meldet:
+ . . . KIENBAUM: 'Vorstandsgehälter im Deutschen Managment im letzten Jahr um 17,5% gestiegen +

Und ich gehe ans Fenster, öffne es weit und lausche; - lege mein Ohr an die Münder meiner Mitbürger um mir auch nicht das leiseste Wimmern entgehen zu lassen. - Nichts! -

Es wäre an der Zeit, als löbliches Exempel der Menschlichkeit, eine Amnestie zu veranstalten. Wer dieser Amnestie teilhaftig werden will, soll aber öffentlich befragt werden. Die Filmaufnahmen werden einer Stiftung zum Wohle der Moral übereignet und müssen allen deutschen Bürgern geöffnet sein. Es wäre nur die Steuernachzahlung fällig. Dafür würde ich sogar auf eine Strafzahlung verzichten und diesen Betrag, der an die Entstraften ginge, als ausgegebenes Honorar verbuchen! Niemand gilt als 'vorbestraft'!

"Vorabdruck"

~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~

Nun, habt ihr den Verfasser erkannt?
Oder soll euch Google ein wenig helfen?

Netzgärtner Kurt

Dienstag, 18. September 2007

Taz gibt zu Denken! - Bau für 'Günni'? - Teil II.

Dieser Artikel ist meiner Bundesjustizministerin - Brigitte Zypries - gewidmet.

Die Wellen schlagen hoch.
In Klein Bloggersdorf und besonders in Forenhausen steht der Lynchmob bereit und wünscht einem Symbol fast die Pest an den Hals.

Wer oder was ist dieses Symbol, wo steht es und warum soll es gestürzt werden?
Das 'Wo' läßt sich leicht beantworten - der Ort heißt Abmahnistan.
Aber auch dieses Wort steht nur symbolisch da für die Namen verschiedener Städte im Lande Abmahnistan.
Die wohl berüchtigsten Städte sind Hamburg, München und Berlin.

Wer aber ist nun die zu stürzende Symbolfigur?
Nun, die Fangeminde hat sich GFvG, aka 'Günni' auserkoren.
Er ist (oder war) in fast allen Foren vertreten, wenn es um Abmahnungen in der Internet-Szene geht. Aus einem Forum wurde er gar herausgeklagt und in ein anderes Forum drängelte er sich wieder - im Zuge eines Gerichtsverfahrens - hinein.
Selbst die Wikipedia.de widmet ihm einen langen Eintrag, um dessen Inhalt es einigen Streit gegeben hatte; man beachte den roten Button mit Ausrufezeichen gleich am Anfang des Wikipedia-Eintrags.

Warum soll diese Symbolfigur gestürzt werden?
Das Symbol steht - imho - für den Begriff
"Abmahnungen im Internet zum Zwecke der Unterdrückung der Meinungsfreiheit mittels hoher Streitwerte (=Anwalts- und Gerichts-Kosten)"
Ergänzend wäre vielleicht noch hinzuzufügen:
Die Einführung des Fliegenden Gerichtsstandes ist dabei ein probates Mittel, die Kostenschraube fester anzuziehen und dem 'Delinquenten' die Unbequemlichkeit einer langen Anreise aufzubürden.

Wieso wurde dieser Rechtsanwalt zur Symbolfigur für das Abmahnunwesen?
Nun, Günni, wie er sich mit seinem selbstgewählten Nick bei den ig-foren.de nannte, ist das, was man einen "Bunten Hund in allen Foren" nennen könnte.
Manchmal wird er in den Foren nur geduldet, machmal hinausgeworfen und manchmal auch hofiert.
Die Anzahl seiner Foren-Kommentare ist beachtlich.
Der Stil seiner eigenen Publikationen erscheint mir dabei aber manchmal recht bedenklich.

Gefestigt wurde sein Ruf durch die teils erfolgreichen Angriffe auf das Werk der Netzrose, sein Streit mit dem Heise-Verlag und seine Sperrung bei den forenabmahnungen.de/ig-foren.de die er nach einem teilweise gewonnenen Prozeß wieder besuchte, bis diese geschlossen wurden.

Wer hat den Stein ins Rollen gebracht?
Es war die TAZ mit ihrem Berliner Rechtsanwalt (heute in der Telepolis vom Heise-Verlag recht sachlich präsentiert).

Leider habe ich noch kein Pendant zu dem Artikel in der Telepolis gefunden, der die Seite des betroffenen Rechtsanwaltes sachlich klar darstelt; wenn ich ein solches finde, so werde ich den Link dorthin hier - und im Gulli-Forum - publizieren.

Meine Meinung:
Der Freiherrliche Rechtsanwalt ist in meinen Augen nicht schlimmer als andere abmahnende Anwälte - ich denke dabei so an das Thema Parkplatzdieb - aber er ist wohl der im Netz bekannteste Anwalt in Sachen Abmahnwahn.
Die eigentlich Schuldigen, die ihm sein Treiben erst ermöglicht haben, sind - imho - jene dilletantisch agierenden 'Gesetzesformulierer' (dank unserer findigen Lobbyisten sind das ja nicht immer die Bundestagsabgeordneten selbst) und Richter, die unfähig sind, das Maß der Dinge zu erkennen.

Netzgärtner Kurt
-

Sonntag, 16. September 2007

TAZ - Gravenreuth (Günni) - Internet-Mob - 6 Monate Knast ohne Bewährung ?

-
Taz gibt zu Denken!

. . . oder heißt das immer noch "Das gibt zu Denken"?

Günni, wie er sich selbst liebevoll in den immer noch vom Netz geschossenenem ig-foren.de nannte, hat gerade einen kräftigen Schuß vor den Bug erhalten.
Er soll für 6 Monate in den Knast (ohne Bewährung!) . . . kann aber natürlich auch noch in die Zweite Instanz gehen und sich mehr oder weniger an Strafe einfangen.

Der Mob johlt und die eigentlich für das Desaster Verantwortlichen . . . Richter, Gesetzgeber und . . . und . . . und . . . kommen ungeschoren davon?

Einstweilen mag für euch die Google-Suche mit folgenden Wortkombinationen hilfreich sein

TAZ Gravenreuth Knast

und obige Suchworte in Verbindung mit den gängigen Tageszeitungen und Magazinen
wie heise.de - Spiegel - Focus - Welt - Abendblatt - FAZ . . . und . . . und . . . und . . . (bester Wortverbund: TAZ Spiegel Gravenreuth )

Mehr folgt hier später, wenn sich der Mob wieder ein wenig beruhigt hat.

Netzgärtner Kurt
-

Donnerstag, 26. Januar 2006

Ist das nun zum Lachen oder zum Weinen?

Da legt sich doch ein Internet-Dienstleister recht rüde mit einem unzufriedenen Kunden an und lehnt sich recht weit aus dem Fenster? Ich bin immer noch am Grübeln, ob das Ganze nun ein Märchen ist oder traurige PISA-Wahrheit.
Die Firma mag ich hier nicht nennen, den Traffic vertrage ich nicht, der sich dadurch aufbauen könnte . . . *GGG*
Hier, bei dem betroffenen Kunden, findet ihr die ganze Geschichte:
http://www.thomas-hoelscher.de/?p=58