Samstag, 23. Mai 2015

Anrufe von der Telekom - Teil I.

In letzter Zeit häufen sich Anrufe von "Mitarbeitern" der Telekom, deren Worte mich fatal an die Drückerkolonnen (Zeitschriften!) aus alten Zeiten erinnern.
Der Grund dieser Anrufe ist in letzter Zeit oft die Umstellung der Telefontechnik auf ein anderes System, auf die sogenannte ip-Telefonie.

Die in neueren Telefonen sichtbare Telefonnummer des Anrufers stammt auch wirklich aus dem Hause der Telekom.
Dahinter versteckt sich allerdings vermutlich oft nur eines der externen Callcenter, die für die Telekom vermutlich auf Provisionsbasis arbeiten.

Vom Grundsatz her sind solche Anrufe, seitens der von der Telekom beauftragten Mitarbeiter oder externen Callcenter, legal . . . nur deren Überumpelungs- und Totquatsch-Taktik ist oft miesester Stil!
Siehe auch: Die Deutsche Telekom wird richtig sauer (Frankfurter Allgemeine, August 2014)

Wer sich solche Drücker vom Halse halten möchte, ohne dabei unhöflich werden zu müssen, der sollte sich an folgende Regeln halten:

1. Melde dich am Telefon nicht mit deinem Namen, sondern nur mit "Hallo", es sei denn Du erkennst an der Telefonnummer, daß da etwa deine Tante Lisa am Telefon ist; aber die erkennt dich vermutlich auch ohne Namensnennung an deiner Stimme.

2. Fragt dich der Anrufer dann, wer Du bist, ohne sich vorher klar zu erkennen zu geben, oder erkennst Du, daß es sich vermutlich um einen Werbe-Anruf handelt, dann sage ihm nicht wer Du bist, sondern bitte ihn, sein Anliegen doch per Brief-Post vorzutragen.

3. Bleibt der Anrufer hartnäckig und fragt nach, ob Du Herr oder Frau Meyer/Müller/Schulze bist, dann kannst Du dich mit einer Antwort wie "Nein, ich bin nur der Hausmeister . . . (oder die Putzfrau)" freundlich verabschieden und auflegen.

Bei Frau Dr. Birgit Lutzer findet ihr einen guten Leitfaden in Sachen Callcenter:

Telefonverkäufer freundlich und bestimmt abwimmeln
 
Auch unter Google.de findet ihr eine Fülle von Informationen, wenn ihr den folgenden Suchbegriff eingebt oder diesen Link anklickt:

anruf telekom umstellung digital
  

Montag, 11. Mai 2015

Todesanzeige für ein Volkslied-II ?


Nun, ganz tot sind unsere Volkslieder nun wohl doch noch nicht.


Ich hatte einen Auszug meines Blogkommentares zu diesem Thema natürlich auch an den NDR-1 in Hannover geschickt, denn was hilft mein Lamentieren, wenn derjenige, der da etwas an der Sache drehen könnte, nichts von meinem Kummer weiß?

Und ich habe tatsächlich prompt eine Antwort erhalten.
Doch, da hätte es am 1. Mai-Wochenende das von mir angesprochene Volkslied in einer Abendsendung ab 20 Uhr gegeben . . .

Ob dieser Anregung machte ich mich jetzt auf die Suche nach dem verschwundenen Heimatgefühl. Dabei hilft mir mein Festplatten-Recorder ein wenig, denn so gegen Abend höre ich nur selten einem Radiosender zu, sondern sehe eher die Tagesschau und danach kommt dann oft ein guter abendfüllender Film oder auch einmal ein Abendspaziergang.

Am vergangenen Wochenende war es mir abends leider nicht vergönnt die Sendung mit "den schönsten Balladen aus 50 Jahren Popmusik" einzufangen; da kam mir der Film "Die Lady von Shanghai" in die Quere.
Also habe ich mein Aufnahmegerät jetzt erst einmal für das kommende Wochenende programmiert . . .

Nur, ob eine gelegentliche Abendsendung mit deutschsprachigem Liedgut das morgendliche Gedudel englisch-amerikanischer "Lieder" erträglicher machen wird?

- Was ist das eigentlich, dieses "Heimatgefühl"?
- Was bedeutet für euch das Wort "Heimat"?

Freitag, 1. Mai 2015

Todesanzeige für ein Volkslied ?

   

"Komm, lieber Mai, und mache die Bäume wieder grün . . ."

Text von Christian Adolph Overbeck und Musik von Wolfgang Amadeus Mozart

Ja, dieses alte Volkslied ist verschollen.
Es ist wohl einsam verstorben und keiner hat es so recht bemerkt.

Als Niedersachse höre ich natürlich auch unseren "Heimatsender" Radio-Niedersachsen im NDR-1 auf 103,20 MHz . . . aber auch hier habe ich heute noch nicht ein einziges Frühlingslied gehört.

Da werde ich doch mit solchen unverständlichen Texten aus fernen, unbekannten Ländern zugedröhnt wie Kung Fu Fighting (von Carl Douglas) und dann, etwas milder, mit Nine Million Bicycles (von Katie Melua) eingeschläfert.
Und das am 1. Mai um 9:58 Uhr am Vormittag!

Mein Heimatsender Radio Niedersachsen?
Nein, mein "Heimatsender" ist dieses Radio Niedersachsen auch nicht mehr!

Da wünscht uns doch der Moderator aus Hannover gerade einen schönen 1. Mai-Feiertag und was serviert er uns für Texte und Töne?
"I Never Can Say Goodbye" von Gloria Gaynor!

Nun frage ich mich allen Ernstes:
Werden demnächst auch neben dem Sterben der alten Volkslieder
auch solche Begriffe wie Heimat aus unserem Sprachschatz getilgt?
 

Montag, 27. April 2015

Hamburg-Cyclassics-2015:
Streckenführung und Straßen-Sperrungen

 Letzte Aktualisierung am 16. August 2017 - 23:18 h

Für 2017 findest Du die Infos - - > hier

Cyclassics 2015 kur(t)z und bündig   
Umfrage zu der Cyclassic-Profi-Route

Diese Daten sind mir bisher bekannt
Siehe auch bei http://www.vattenfall-cyclassics.de/


 Am 8. August 2015: 
Interaktive Streckenkarte mit Anzeige der Straßensperrungen
Aber bitte klickt in das kleine Kästchen links neben der Uhrzeit!

Start des Jedermann-Rennens am Sonntag 23. August 2015 ca. 8:25 Uhr in der Hafencity.
Aus diesem Rennen dürften die ersten schnellen Fahrer so ab 8:45 Uhr auf dem Ehestorfer-Heuweg eintreffen. 
Mit viel Glück sind dann die letzten Radrennfahrer um 10:30 Uhr bei uns durch und wir haben in Ehestorf wieder Freie Fahrt . . . denn die Profis kommen (zum Glück für uns Ehestorfer und Rosengartener) nicht mehr über die Elbe herüber . . . 
                    Inline-Bild 1 Insider dürften mein Smilie gut verstehen.

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 NEU  Auf der Seite der Samtgemeinde Jesteburg findet sich immerhin dieser Hinweis:
Die Durchfahrtzeiten im Landkreis Harburg im Überblick:
Landesgrenze Hamburg/Niedersachsen
erster Fahrer:             08:55 Uhr
letzter Fahrer:            10:39 Uhr
~ ~ ~
Anmerkung:
Demnach dürfte der Ehestorfer Heuweg an der Kreuzung zur B73
so zwischen 8:oo und 8:3o Uhr gesperrt werden . . .

Und noch etwas:
Aus der Zeittabelle (PDF-Format) läßt sich auch ableiten, daß der Ehestorfer-Heuweg nur in einer Fahrtrichtung, und zwar von Hausbruch (B73) nach Ehestorf, gesperrt wird. Achtet einmal auf den kleingedruckten Hinweis in der Zeittabelle "Ehestorfer-Heuweg (zwingend Richtungsfahrbahn)"
Diese "zwingende" Anweisung scheint aber nur bis zur Landesgrenze von Hamburg zu gelten . . .
Da bin ich mal gespannt, wie sich das nun mit den Straßensperrungen, und dem "Gefängnis Ehestorf"  entwickelt!

~ ~ ~

Alle Anderen mögen bei Google unter "Gefängnis Ehestorf" nachsehen . . .
Schaut auch einmal auf dieser Seite unter dem Suchwort "Cyclassics" nach:
http://schierhorn-nordheide.de/aktuelles.htm
Da heißt es am 9. Januar 2015 so schön:
"Hoffen wir mal, dass der geplante Ausbau der Schierhorner Allee dem nicht entgegen steht. Es wird gemunkelt, dass Samtgemeindedirektor Olaf Muus schon mitgeteilt haben soll, dass für die Schierhorner Etappe ein kurzer Wechsel auf Mountainbikes erforderlich wird... Abstimmungsprozess läuft noch."

 NEU   Start des Profi-Rennens (Elite) von einer Fähre der Stena-Line im Kieler Hafen um ca. 10:50 Uhr.

So gegen 14 Uhr werden sie dann die Stadtgrenze zu Hamburg erreicht haben
und bleiben dann auf der nördlichen Seite der Elbe.

Die (noch nicht interaktiven) Streckenkarten sind hier zu finden:

Jedermann-Streckenkarte

Jedermann Übersichtsseite

Profi-Rennen (Elite) - Übersichtsseite     NEU 

Profi-Rennen (Elite) Streckenkarte         NEU   Start um ca. 10:50 Uhr in Kiel

 NEU   Inzwischen liegen auch Zeittabellen für das Elite-Rennen in Form von PDF-Dateien vor:

Zeittabelle ab Kiel bis Wedel für das Elite-Rennen als PDF-Datei

Zeittabelle ab Wedel als PDF-Datei  
Etwas verwirrend: Diese PDF-Datei scheint nur das Jedermann Rennen zu betreffen.

Die genaueren Zeiten der Straßensperrungen sind allerdings noch nicht bekannt.

Die Streckenkarten werden zwar als "interaktive Streckenkarten" bezeichnet,
aber die Uhrzeiten der Straßen-Sperrungen sind noch nicht abrufbar.
Siehe oben!
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Die genaue Streckenkarte für die Profis (Eliterennen) liegt noch nicht vor.  Siehe oben!
Auch die genaue Uhrzeit des Starts in Kiel ist bisher unbekannt.

Laut Hamburg.de und anderer Publikationen soll der Start um _??_:_??_ Uhr von einer Autofähre im Kieler Hafen aus erfolgen und dann über Plön, Bad Segeberg, Kaltenkirchen und Pinneberg nach Hamburg führen.
Danach folgt dann der übliche Weg über den Waseberg in Blankenese

Ausführliche Informationen sind auch hier bei Rad-Net.de zu finden.

Aufgrund des Fortfalls des Profirennens im südlichen Bereich jenseits der Elbe, werden wir in Ehestorf vermutlich schon um 11:3o Uhr aus unserm Gefängnis befreit und können uns wieder als Freie Bürger ganz frei auch mit dem Auto fortbewegen.

Siehe auch Vattenfall-Cyclassics.de vom 17.12.2014: Zahlreiche Neuerungen
   

Sonntag, 26. April 2015

Hamburg-Cyclassics 2015: Verwirrung um Streckenführung


 Letzte Aktualisierung am 26.04.2015 - 23:10 h  
Vorsicht Falschmeldungen?
Auf der Seite von http://www.hamburg.de/cyclassics/
findet sich heute immer noch folgende Überschrift:

Cyclassics 2015 in Hamburg und Kiel
Der Start ist dieses Mal in Kiel


"Erstmals erfolgt der Start des Profirennens in Kiel und nicht in Hamburg. Aufgrund der Streckenänderung fallen die Südschleife des Rennens und die Überquerung der Köhlbrandbrücke weg."

Wer weiß . . . vielleicht stimmt diese Meldung doch?

Oder ist diese Darstellung eines Hamburger Hoteliers richtig?

Da nicht nur die Mannen von Hamburg.de - auch seit der Übernahme dieser Domain durch ein Konsortium unter Führung des Hamburger-Abendblattes - noch immer nicht so recht zu wissen scheinen wie man im Internet korrekt und vor allem verständlich publiziert, ist hier am Ehestorfer-Heuweg einige Verwirrung entstanden.
Hier hieß die Mundpropaganda, daß uns das - bei uns nicht immer so ganz beliebte -  Radrennen in diesem Jahr gänzlich erspart bleibt . . .

Üblicherweise findet sich zu einer Publikation ein Name (oder Namenskürzel) des Verfassers und ein Datum, wann diese Seite ins Netz gestellt wurde.
Wird dieser Artikel dann später ergänzt oder geändert oder gar genüßlich als gelungener Aprilscherz geouted, so wird wiederum ein Datum dieser Änderung hinzugefügt.
Ist dieses Datum nun so rein zufällig der 1. April eines Jahres, so kann schon mal gerätselt werden, ob es sich bei dem dargestellten Sachverhalt um einen April-Scherz handelt oder nicht.

Während man beim Hamburger Abendblatt diese Namenskürzel und Datums-Angaben fast immer findet, so sucht man auf den Seiten von Hamburg.de meist vergeblich danach. Ob man da nun einem alten Hut hinterher läuft oder ob die betreffende Meldung nun tagesaktuell ist . . . nun, wer will das denn schon wissen?

Der aktuelle - und vermutlichwirklich gültige - Streckenverlauf, wird hier auf der offizielen interaktiven Landkarte sehr schön dargestellt:


Von einem Start der Profis von einer Fähre in Kiel ist darauf nichts zu sehen . . .
Und auch nichts davon, daß für die Profis die südliche Schleife über die Köhlbrandbrücke wegfällt.

Ein Aprilscherz oder ???

Möglicherweise fehlt in der Streckenkarte auch nur ganz einfach die Strecke für das Profi-Radrennen?

Also, meine lieben Freunde und Nachbarn aus Ehestorf und Umgebung:
Ihr werdet an diesem Tag schon am frühen Morgen wieder (so wie bisher üblich) eingesperrt und könnt erst zur späten Mittagszeit wieder als Freier Bürger dahin fahren wo immer es euch gefällt.
- Und die Profis bleiben euch möglicherweise erspart . . . Ja! Inline-Bild 1 (19.06.2015)
- Dann könnt ihr zum Mittagessen endlich einmal wieder zum Griechen oder ins Chinarestaurant mit dem Auto fahren. 

Das Gefängnis Ehestorf wird also wieder, wie üblich, zugunsten der Cyclassics in Hamburg, am 23. August 2015 von ca. 6:3o bis ca. 11:3o oder 13:oo Uhr, eingerichtet.
Siehe hier für Änderungen vom 18. Juni 2015: Cyclassics kur(t)z und bündig

Die Straßensperren werden dann vermutlich erst kurzfristig vorher auf der Strecken-Karte angezeigt und so aktiviert, daß diese interaktiv von dem Leser der Karte abgefragt werden können.
   

Donnerstag, 16. April 2015

Fracking im Bereich Landkreis Harburg, Niedersachsen

Aktualisiert am 18. April 2015 - 16:37 h
Gestern gab es im Museum am Kiekeberg in Ehestorf
(Gemeinde Rosengarten, Landkreis Harburg, Niedersachsen)
eine Podiumsdiskussion zum Thema Fracking.

Und es ging insbesondere um das wohl etwas undurchsichtige Verhalten und Vorhaben des Nachfolgers, der ebenfalls etwas undurchsichtig erscheinenden Firma "Blue Mountains", der Firma Kimmeridge Energy.

Zur Klarstellung: Fracking wird nur zur Gasförderung eingesetzt aber nicht zur Erdölförderung. Allerdings wird das zum Frecken benutzte Wasser, und damit auch das später wieder in den Boden gepressete Rückflusswasser, zusätzlich mit Chemikalien versetzt, die umweltschädlich sein können und damit das Trinkwasser gefährden.

Siehe auch
  Das putzige Firmenverstecken im Erdgasgeschäft  
und
  Kein Fracking in der Heide ?

Worum geht es?
Nun, auch im Bereich des Landkreises Harburg könnte diese Risiko-Technologie mit Namen Fracking in absehbarer Zeit eingesetzt werden.

Teile der verlinkten Seiten mögen sich recht spassig lesen . . . sie sind dennoch bitterer Ernst!

Nachfolgend gebe ich das wieder, was ich glaube auf dieser Podiumsdiskussion gehört zu haben.
"Was ich glaube gehört zu haben" schreibe ich, weil die akustischen Gegebenheiten in dem Saal des Museums nicht gerade diesem wichtigen Thema gerecht wurden.
Nein, es gab keine Mikrophone und das Gesagte war auch schon in der 7. Reihe oft nicht klar zu verstehen.
Sollte ich mich deshalb kräftig verhört haben oder hier etwas unklar ausgedrückt haben, so bitte ich um Milde. Schickt mir einfach eine Berichtigung mit den Worten, die wirklich gesagt sein sollen und ich prüfe das dann und ergänze oder berichtige hier meine Zeilen.

Aber nun der Reihe nach.

Auf dem Parkplatz des Museums mit meinem "Recycled Ferrary" angekommen, schaute ich erstmal nach, ob da irgendwelche Demonstrationen drohen könnten, die mein heißgeliebtes Altertum beschädigen könnten.
Nein, da gab es weder irgendwelche Absperrungen noch war auch nur ein einziges Polizeifahrzeug zu sehen. Also parkte ich mein Autochen auf dem Parkplatz direkt vor dem Museum.

Als Nächstes suchte ich einen Info-Stand der Firma Kimmeridge Energy und der Bürgerinitiative gegen das Fracking
Aber da war nichts. Ich sah auch keinen Ansprechpartner vor dem Museum.
Also hinein in den Saal im oberen Stock.
Das war so gegen 17:40 Uhr.
Oh . . . da war in der Mitte des Saales, zwischen den Ausstellungsstücken, eine Tischreihe mit 5 Plätzen für die Podiumsdiskutanten aufgebaut und davor standen so um die 40 Stühle für uns Bürger.
Nun, das sah etwas mickerig aus. Man erwartete offensichtlich nur wenig Interesse seitens unserer Mitbürger . . . oder hatte man den Informationsball absichtlich sehr flach gehalten, damit es hier keinen Bürgeraufstand gibt?

Aber das Bild änderte sich - zur Überraschung der Diskussionsleiterin - bis zum Beginn der Dsikussion.
Die rund 40 Plätze waren schnell belegt.
Und dann begann das Stühletragen.
So gegen 18:10 Uhr zählte ich so um die 120 Stühle und auch noch einige stehende Herren hinter den letzten Stühlen.
Aber auch diese kleine Schaar von nur rund 130 Bürgern empfand ich als ein wenig beschämend für uns Bürger.

Bis auf wenige Highlights, wie solche Sprüche seitens des Kimmeridge-Vertreters, ich zitiere:
"Die eingesetze Technologie ist vergleichbar (Anm.: das Risiko) mit dem Autofahren"  (Anm.: Ohne Worte)
und, als Antwort auf eine besorgte Frage eines Bürgers:
"Für die Alt-Bohrungen ist doch nicht Kimmeridge verantwortlich"
war wenig Neues zu hören.
Aber der Gesamteindruck, den ich von dem Gesagten bekommen habe, war deprimierend:

1. Da werden offenbar auf die Schnelle kleine Firmen als "Limeted" oder "GmbH" gegründet, die nicht mal so eben greifbar sind, die sich die ersten Erlaubnissse für ihr Tun bei den zuständigen Behörden holen und danach werden diese "Konzessionen" dann an andere Firmen weiter gereicht?
Da riecht mir der Erste im Bunde fast nach einem Strohmann für den zweiten (Strohmann ?) im Laufe einer weiteren Kette. Geht dann später einmal etwas schief, dann ist es kaum noch nachvollziehbar, wer da für etwaige Umweltschäden haftet.

2. Der an der Podiumsdiskussion beteiligte Behördenvertreter war nur ein Ersatzmann für den eigentlich zuständigen Beamten . . . Na ja, diese Podiumsdiskussion war ja nur eine ungeliebte und lästige untergeordnete Sache, da schickt mann halt jemanden, der nicht alle Fragen beantworten kann, wenn er es nicht möchte . . . oder tue ich dem Herrn Vertreter da etwa unrecht? Dann bitte ich um Verzeihung; es ist ja nur mein subjektiver Eindruck.

3. Ich meine auch gehört zu haben, daß der Behördenvertreter mit seinen Worten ausdrücklich das derzeitige (und also wohl auch zukünftige Verfahren) des Zurückpressens des anfallenden Rückflusswassers stützt und für risokoarm hält.

Fazit
Stellt euch vor, es wird "gefrackt" und keiner geht hin und verhindert das,
solange die Risiken für unser Trinkwasser nicht einwandfrei geklärt sind?

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Aktuelle Links:

15.05.2015 - Kimmeridge kündigt Schallwellenuntersuchungen an
 
18.04.2015 - Thema Fracking beim BUND

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Termine (Vorträge etc.)

Sonntag, 26. April, um 15 Uhr in Neu Wulmstorf
Thema Fracking beim BUND
"Kein Fracking in der Heide" - unter diesem Motto hält Dr. Ingo Engelmann von der gleichnamigen Bürgerinitiative einen Lichtbildvortrag am Sonntag, 26. April, um 15 Uhr im Gemeindehaus bei der Lutherkirche, Neu Wulmstorf. Der Eintritt ist frei. Kaffee und Kuchen gibt es frei Haus.
Quelle: www.kreiszeitung-wochenblatt.de

Freitag, 13. Februar 2015

Test: Windows-10 Preview Build 9926


Windows-10 könnte ein Großer Wurf der Windows Mannschaft werden.
Die nachfolgend aufgeführten Fehler oder Eigenheiten sind ja noch nicht das Ende vom Lied, da ist ja noch ein gutes halbes Jahr Zeit bis zum Erscheinen auf dem deutschen Markt.

Zwar versucht man uns PC-Desktop Benutzer immer noch das Kachel-System aus der Android-Welt (mit ihren Tablets und Smartfones) schmackhaft zu machen, kommt uns Benutzern aber doch weitgehend entgegen mit der neuen Gestaltung dieser "Errungenschaft".
Allerdings wirkt es ein wenig lächerlich, wie man uns das neue Startmenü mit Gewalt herunter würgen will, indem versucht wird, die Installation des "Classic-Shell Startmenüs" durch findige Benutzer zu verhindern:
Versucht man das heruntergeladene Menü mit dem Datei-Namen: ClassicShellSetup_4_1_0-de.exe - zu installieren, so wird diese Installation verweigert.
Benennt man diese Datei nun einfach um und nennt diese nach dem Herunterladen einfach um in  "DieterSetup_4_1_0-de.exe" - voila! die Installation schnurrt geschwind zum Erfolg.
Man merke an: Die Installation wird nicht aufgrund des Quellcodes blockiert, sondern lediglich aufgrund des unliebsamen Datei-Namens.   - LOL - oder in Hochdeutsch: Ha ha ha!

Mein Fazit:
Alle mir wichtigen alten Programme (teilweise aus der Anfangszeit des Internets aus 1999!) ließen sich installieren und laufen einwandfrei. Nur ganz selten mußte ich dafür einmal den abgesicherten Modus zur Nachilfe benutzen . . .

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Nun zu den Eigenheiten und noch bestehenden Einschränkungen oder Fehlern:

1. Sowohl auf einem Intel-PC als auch auf meinem PC mit AMD-Chipsatz ist ein Update von Windows-7 auf Windows-10 Preview nicht möglich gewesen.
Die nachfolgende Parallel-Installation lief aber absolut einwandfrei.
Es wurden auch alle Treiber für meinen PC gefunden.
Drucker, Scanner, Skype-Camera etc. wurden allesamt erkannt und funktionierten ohne jegliche Einschränkungen.
Eine Parallel-Installation auf mein AMD-System neben Windows-8.1 verlief auch einwandfrei; ein Update von Windows-8.1 auf Windwws-10 habe ich allerdings noch nicht selbst versucht, bei einem meiner Freunde lief dieses Update auf einem Intel-System allerdings einwandfrei . . . sagte man mir.

1b. Ein Systemstart von Windows-10 Preview im abgesicherten Modus erfolgt zwar, aber wenn der Desktop angezeigt wird, bleibt dieser schwarz.
In den vier Ecken wird allerdings der Schriftzug "Abgesicherter Modus" angezeigt.
In der Mitte des Desktops prangt ein Warn-Fenster mit dem Text

       Explorer.exe  -  Systemwarnung

           ! Unknown Hard Error

Bei einem Klick auf den Doppel-Pfeil in der Fußleiste ">>" erscheinen alle Desktop-Icons mit ihrer Text-Bezeichnung als Menue und sind auch fast alle aufrufbar; auch vorher (im Normal-Modus) geschickt platzierte Verknüpfungen erwiesen sich als recht hilfreich.   ;-) 

Ein Herunterfahren des PC-s war allerdings nur über den Affengriff (mit dem Taskmanager) möglich.

2. Das aktive Programm "Hardcopy" wurde zeitweilig nicht im Systemtray angezeigt.

3. Die Infobereichs-Anzeige (Systemsteuerung) war zeitweilig nicht einstellbar -> siehe Hardcopy-Problem.

4. Dem Browser "iron" wird keine Synchronisierung mit dem Google-Hauptkonto erlaubt (lästig, die eigenen Favoriten fehlen dann!).

5. Der "Ruhezustand" funktioniert fast immer nicht korrekt.
Aus unerklärlichen Gründen schaltet sich der PC von selbst wieder ein, ohne daß z.B. eine neue eMail oder ein anderes - für mich erkennbares - Ereignis eingetreten ist.

6. Das unter Windows-8 und 8.1 unbedingt erforderliche Classic Shell Startmenue ist nicht mehr zwingend nötig, aber es hilft ein wenig bei der ersten Installation von Windows-10 Preview.
Ich habe dieses kleine Progrämmchen inzwischen bei mir wieder deinstalliert . . . und komme jetzt auch mit dem hier im Startmenü vorhandenem "Kachel- und Standard-Icon Gemisch" zurecht.
Auch im Anwendungs-Betrieb lassen sich die Kachel-Apps jetzt besser handhaben als in der unseligen Windows-8 Version.

Mittwoch, 28. Januar 2015

Mein Facebook-Konto ist Vergangenheit


So, ich hab gerade meinen Account bei Facebook gelöscht.
Die werden mir mit ihren neuen Vertragsbedingungen zu dienstbeflissen.

Hier ist die Anleitung zum Löschen des Kontos bei Facebook:

https://www.facebook.com/help/224562897555674

 

Montag, 19. Januar 2015

PEGIDA und unsere Multi-Kulti-Regierung


Nein, ich bin nicht gerade ein Freund der PEGIDA.
Auch ein Freund des Satire-Magazins "Charlie Hebdo" bin ich nicht gerade.
Aber ein Freund unserer nur allzuoft verlogenen Politiker bin ich erst recht
nicht mehr!

Da wundert sich nun unsere Regierung, daß da so ein gräßliches Massaker in Paris passiert ist.
Und noch mehr wundert sich unsere obere Herrschaft, daß da so viele Mitbürger bei den "Rattenfängern" der PEGIDA mitmarschieren.

Nun, unsere Politiker erzählen uns viele Märchen . . .
Vielleicht sollten sie sich an ihre Kindheit zurück erinnern oder, falls sie alle Märchen vergessen haben, noch einmal bei den Brüdern Grimm nachschauen, was diese ihnen mit ihrer Parabel vom Rattenfänger denn nun eigentlich in ihre Kinderherzen einpflanzen wollten.
Nein, der Rattenfänger war ursprünglich nicht der Böse, man hat ihn dazu gemacht:

Die Wikipedia: Die Sage vom Rattenfänger von Hameln

Wir kleinen Bürger leisten ehrliche Arbeit für unsere Regierung und wir zahlen auch brav unsere Steuern.
Der "Große Bürger" ist da nicht immer so ganz staatstreu.

Wenn uns dieses, unser Verhalten,
seitens unserer Regierung soo gedankt wird, 


° indem uns Herr Riester seine neue Rente schenkt (und Anderen die Gewinne) . . .

° Indem wir mit der neuen bayerischen-Maut geschröpft werden sollen . . .

° Indem uns das Turbo-Abitur aufgedrückt wird, weil es ja um jedes Jahr schade ist,
° welches unsere Kinder unproduktiv fern der Industrieanlagen verbringen . . .

° Indem mit unserer industrie-freundlichen Asylanten-Politik
° Parallel-Gesellschaften und neue Ghettos geschaffen werden
° und damit noch der Neid gestärkt und unser angeborenes
° Revierverhalten aufgestachelt wird . . .

° Indem sich die Wirtschaftsbosse mit Hilfe unserer Regierung
° mit Rüstungsgütern dumm und dämlich verdienen und letztendlich
° damit auch den uns nun bedrohenden Terroristen die Waffen gegen uns
° in die Hand geben und uns kleine Bürger so auch gern auf die Sprünge helfen . . .
(Nein, mehr von dieser endlosen Latte der Verfehlungen unserer Regierung möchte ich hier nicht aufzählen.)

* Nun, dann wundert sich da Jemand im Dunstkreise von Merkel und Freunden, daß das liebe Volk nicht mehr gewillt ist, sich dieses Dumme Zeug weiterhin mit anzuhören und anzusehen und von seinem demokratischen Recht zur Demonstration Gebrauch macht und auf die Straße geht?

* Dann wundert sich unsere Regierungsmannschaft, daß das ihnen doch untertan zu scheinende Volk plötzlich anderen Rattenfängern hinterher läuft?

Wo sind denn unsere Regierungsvertreter, denen wir  noch guten Gewissens folgen könnten?

Und wenn dann die Böse Saat aufgeht und sich das Volk mit ihrem realen oder vermeintlichen Feind in die Haare gerät, dann schlägt man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe:

Man schürt die Angst, anstatt diese durch geeignete Taten abzumildern
und man schränkt schon mal gleich vorsorglich die Demokratie ein wenig ein und untersagt unliebsame Demonstrationen jeglicher Art, weil das ja jetzt zu gefährlich geworden ist!
Siehe auch: Dresden fällt aus - woanders wird demonstriert

Mammamia, für wie blöd haltet ihr da oben auf dem Hohen Roß der Regierungsbank uns kleine Bürger eigentlich?

"Liebe uns Regierende und Mitläufer" auf den Parlamentsbänken!
Fast die Hälfte unseres Volkes glaubt euch schon längst nichts mehr und geht nicht mehr zur Wahl.
Herrn Sarrazin habt ihr nicht hören wollen und habt mitgeholfen, daß er so gut wie mundtot gemacht wurde.
In euren Köpfen scheint nur noch das Wort Wirtschaftswachstum und DAX herum zu schwirren.
Das menschliche Miteinander scheint euch schietegal zu sein.

Ihr habt weder von dem Hitler-Desaster noch vom Warschauer Ghetto gelernt.
Und auch im Irak und in Afghanistan wart ihr wohl blind.
Guantanamo scheint auch nicht wirklich ein Thema zu sein, obwohl dieses Aushängeschild des Westens auch heute noch jedem Moslem vor der Nase baumelt.

- Nun gut, gehen wir auf die Straße! -
- Zusammen mit dem friedlichen und integrierten Teil
-                      unserer moslemischen Mitbürger. (Das dürfte die Mehrheit sein.) -

~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~

Links zum Thema

Soviel Dresden steckt in Deutschland (die Süddeutsche Zeitung)

Radikaler Schritt (Demo-Verbot, die Süddeutsche Zeitung)

Pegida geht in Dresden nicht auf die Straße (Die Welt.de)  
 

Samstag, 17. Januar 2015

Terror gegen Schmuddelblatt "Charlie Hebdo"

Letzte Aktualisierung: 18.01.2015 - 10:54 h

 Es gilt eine unverbrüchliche Sitte in Deutschland, daß beim Andenken an einen Toten alles ausgeblendet wird, welches dieses Andenken nicht rechtfertigen könnte.

Diese Sitte gilt auch für mich.
Auch in Bezug auf Charlie Hebdo.
Allerdings gilt das nicht für eines seiner Werke, sein Satire-Magazin;
ein Mensch darf ja auch mal Fehler machen.

Dieser Fehler rechtfertigt jedoch weder Mord noch andere erpresserische Taten der Gegenseite.
Dafür haben wir unser zivilisiertes Gebaren in einem, zwar nicht perfekten, aber immerhin in einem Rechtssystem, welches von zivilisierten Menschen allgemein akzeptiert wird.

Mit anderen Worten:
Das Unrecht eines Menschen rechtfertigt nicht das Unrecht eines Anderen.
- Und das haben verblendete Fanatiker nicht erkannt. -
Denn sie mordeten im Namen eines Mannes (Prophet Mohammed) , der dieses vermutlich nie gut geheißen hätte, wenn man ihn denn aufrichtig gefragt hätte.

Nein, weder Allah noch Jesus oder ein anderer Prophet, oder wie immer man diesen Gott oder seine Helfer auf Erden nennt, stützt den Mord an einem Anderen.

Was mich aber um-so-mehr erschüttert, ist die Tatsache, daß ausgerechnet ein Großteil unseres angeblich christliches Europäischen Volkes (die Presse) jetzt noch Öl in das Feuer gießt.

Auch wenn die Karikaturen und Kommentare in dem Blatt von Charlie Hebdo - in den Augen der Französischen Justiz - legal gewesen sein mögen, so verstehe ich meine Glaubensgenossen nicht, daß sie diesen Schund (siehe unten stehenden Link) noch hofieren und nachdrucken müssen.

Das ist Öl ins Feuer gießen!

Bisher sind mir nur wenige objektive Nachrichten bekannt geworden.
Beide male war es die Zeit.de, die auch darüber berichtete, was der Mainstream nicht hören und sehen will.
Und selbst der Papst hat ein sehr deutliches Wort gesprochen, lest selbst einmal nach!

Ja, vor den Verantwortlichen dieser Zeitung und deren Autoren ziehe ich den Hut!

Mohammed-Karikaturen sind keine Mutprobe
"In seiner militanten Religionsfeindlichkeit hat das Blatt alle provoziert, Muslime, Christen, Juden, Buddhisten. Nichts war ihm heilig. Es war frech, respektlos, unehrerbietig, oft geschmacklos, krude, vulgär, obszön. Die Absicht, auf die Schippe zu nehmen, Tabus zu brechen, zu kränken, zu verunglimpfen, kannte keine Grenzen des Anstands."

Papst Franziskus zum Faustschlag bereit
"Deutliche Worte: Wenn jemand seine Mutter beleidige, müsse er damit rechnen, von der päpstlichen Faust getroffen zu werden. Meinungsfreiheit habe Grenzen, so Franziskus."

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Die Bilanz des erneut ins Feuer gegossene Oil durch die publizistischen Aktivitäten um das Charlie-Magazin:

10 Tote in Niger - 16.-18.1.2015, (Christliche Menschen und deren Kirchen)

Muss ich noch weiter zählen?