Montag, 24. April 2006

Spendenaufruf: Bannerkampagne für Mario A.

3. Update vom 24.04.2006 - 12:39 h

Hier stelle ich immer wieder einmal einen aktuellen Link zum Thema vor.
Marcel Bartels hat gestern in seinem Blog den folgenden Artikel geschrieben:
Free Desktop Wallpapers in der Wikipedia

Selbst Hamburg.Org, das Publikationsorgan des Vereines Netzrat-Hamburg e.V. hatte in seinen Newsfeeds auf seiner Startseite den Spendanaufruf zugunsten des Jugendlichen Mario Alka aufgenommen (15. April 2006):

Spendenaufruf: Bannerkampagne für Mario
Mario ist 17 Jahre alt und hat ein paar kleinere Webseiten erstellt.
Dafür, dass er neun als frei gekennzeichnete und wahrlich nicht besonders wertvoll aussehende Bilder von einer britischen Freewallpapers-Seite auf seiner Webseite verwendet hat, wurde er nun vom Amtsgericht Hamburg verdonnert, 3.363,65 Euro zuzüglich Zinsen ...

Der Spendenstand per 17.04.2006 beträgt 446,48 € - ein hoffnungsvoller Anfang

Mehr findet ihr, neben den Daten auf der Site von Marcel Bartels, auch hier bei mir im Blog.
Einen der besten Kommentare findet ihr bei Robert Basic.

Netzgärtner Kurt

Kommentare:

schreibnetz hat gesagt…

Lieber Kurt

Die Strafe (etwa Siebentausend Deutsche Mark) für einen 17 Jahre jungen Menschen ist entschieden zu hoch. Auch die "Vergleichssumme" ist zu hoch gewesen. Nun soll ein Spendenaufruf die Schadensregulation bewerkstelligen. - Ist das richtig?

In den USA (so sehr ich auch gegen sie anstänkere) wäre folgendes Urteil möglich: "Der Beschuldigte Mario wird dazu verurteilt: Drei Wochen Gemeindedienst; Pflichtbesuch eines (kostenlosen) Kurses zur Entwicklung und Gestaltung eigener graphischer Produktionen."

Folgerung: Die Richter in den USA sind frei, in Deutschland sind sie den recht unsicheren EU-Regularien unterworfen!

Dedidl Lasse

schreibnetz.de

Netzgarten hat gesagt…

"Nun soll ein Spendenaufruf die Schadensregulation bewerkstelligen. - Ist das richtig?"

Nein, Lasse, das ist bisher nicht vorgesehen.
Der Spendenaufruf dient zur Finanzierung des Verfahrens in der nächsten Instanz.

Es ist doch ein schlechter Witz, daß der Richter den Jungen auf die gewerbliche Schiene schiebt, nur weil der da eine billige Bannerwerbung auf seiner Homepage hat.

Kurt

schreibnetz hat gesagt…

Lieber Metatagister

mir ist das schon klar, - Ziel ist: Durch alle Instanzen bis zum Freispruch! Wenn dies gelingen sollte, dann wäre es gerecht von einer 'Lex Staudt' zu reden. Die internationale Juristenloge des Ordens der urheberrechtlichen Zeichensetzung unveräußerlicher Geisteseigentumstätigkeiten wird dies zu verhindern wissen! Das hier etwas stinkt* ist mir schon einige Zeit klar. Was mich anbelangt: Alles was ich ins Netz setze - kannn -, darf -, muß geklaut werden! Ich b i n eine offene Quelle! - Manche gerieren sich als solche. Trinkt ein Kind davon, dann bekommt es Magenkrämpfe. Ich wünsche dem Mario eine fröhliche Gesundung!

Dein Lasse
Patridiot**


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* stinkt - auch in den 'uneigennützigen' Veranstaltungen wie etwa bei den Universitäten und Wiki, den Landesarchiven und Musentempeln in Germanien;

**Patridiot habe ich mir neu ausgedacht. Dazu: Siehe auch: Das Edisum als Medelinking in der Internetistik (in allen Universitäten Argentiniens)

C O R E O L A N hat gesagt…

Ich schließe mich an !

Gewinnt der Mario in Karlsruhe, dann
bekommt er von mir meine ROLEX nebst
Gütezertifikat (Palermo 1982)!

Nepomuk