Samstag, 31. März 2018

Neubau einer Seniorenwohnanlage in Ehestorf - I.

 
Es tut sich etwas in unserem kleinen Örtchen Ehestorf.
Auf dem Gelände unserer ehemaligen Kies-Abbaufläche, die vor Jahren noch von der Strache Gasapparatebau GmbH und später auch noch einmal im Jahr für das traditionelle Osterfeuer in Ehestorf genutzt wurde, soll eine größere Senioren-Wohnanlage gebaut werden.

Hierzu erfolgt eine erste öffentliche Sitzung des Bauausschusses der Gemeinde Rosengarten in Nenndorf am 9. April 2018 um 19°° Uhr.
In dieser Sitzung haben wir Bürger normalerweise kein Rede- oder Fragerecht. Ob vereinzelte (berechtigte) Ausnahmen für uns Bürger gemacht werden, wird sich vor Ort noch zeigen; unter unserem früheren Bürgermeister Dietmar Stadie war das durchaus mal möglich.
Die öffentliche Bürger-Information/-Beteiligung soll im Mai oder Juni dieses Jahres, vermutlich in einem unserer Gasthäuser im Ortsteil Ehestorf, erfolgen.

Es geht um die für Ehestorf geplante Senioren-Wohnanlage der VivaPlan Gmbh aus Regensburg.
Mir ist noch unklar, ob die VivaPlan Gmbh hier nur als reiner Bauträger und Investor oder auch als Betreiber auftritt  und plant, oder ob die gesamte Anlage nach Fertigstellung an einen noch nicht genannten Betreiber verpachtet werden soll.

Auf den Internet-Seiten der VivaPlan GmbH könnt ihr euch schon einmal ein wenig vorab über die VivaPlan GmbH und deren Baupläne für Ehestorf informieren.

WOHNEN IM WALDVIERTEL - ein Großprojekt in Rosengarten-Ehestorf
    
Siehe auch den früheren Artikel vom 12.09.2017 im Nordheide-Wochenblatt
Ein Dorf im Dorf: Seniorenwohnanlage für Ehestorf geplant

Donnerstag, 1. März 2018

Wie messe ich den Erfolg eines Künstlers?


Ist es nur ein Zufall, daß ein bestimmter Artikel in einer
Nachrichten-Community für Arnsberg-Neheim
zu einem Ansturm von Klicks im Internet führte
oder ist dieses eher der Skandalträchtigkeit und den eigenen Bemühungen eines vermutlichen Stalkers und Mobbers geschuldet, daß da ein scheinbar großes Interesse an diesem "Ausnahme-Künstler" besteht?
Das sind die Top Ten der meistgelesenen Artikel im Lokalkompass 2017 (Arnsberg-Neheim)

Oder ging es hier frei nach dem Motto:
"Traue nur einer Statistik, die Du (lieber Styron111) selbst gefälscht hast!"

Nun, dieses Anzeigenblatt wird, wie der Name das ja schon sagt, zwar Deutschlandweit vertrieben aber jeweils in den einzelnen Regionen mit den lokalen Nachrichten gefüttert:
Willkommen auf lokalkompass.de:
Die Nachrichten-Community Ihres Anzeigenblatts
http://www.lokalkompass.de/
Berücksichtigt man nun diese Tatsachen, dann ist die Aussagekraft einer Statistik nur zu ermessen, wenn diese Statistik auch ein wenig aufgebröselt wird.
Mich würde da sehr interessieren, aus welchen Gebieten der Bundesrepublik diese vielen Seiten-Aufrufe gekommen sind und wie viele dieser Klicks dabei von dem in dem Artikel so interessant dargestellten Künstler selbst stammen.
Ich denke dabei an die fast 900 Klicks in der Nacht vom 7. Februar 2018 die eindeutig von diesem "Ausnahme-Künstler" höchstpersönlich auf seiner neuen Hate-Seite fabriziert wurden:

Quelle: https://no-hate-speech.de/de/kontern/

Abgesehen von der wohlwollenden Darstellung im Lokalkompass-Arnsberg, seitens Hanni Borzel aus dem Jahre 2016, wäre ich mir da nicht so sicher, ob der Rest der Arnsberg-Neheimer Bürger wirklich begeistert waren, nachdem diese sich Stuarts Werke in der Meyerschen Buchhandlung und in der Stadtbücherei ausgeliehen und wirklich angehört hatten.
Hohe Ausleih-Zahlen und hohe Internet-Klickraten sind noch lange kein Indiz für die Qualität seiner Werke.
Besonders dann nicht, wenn ich mir so das persönliche Internet-Klickverhalten von Herrn Styron im Internet ansehe und dabei seine Stalking- und Mobbing-Seiten genauer betrachte und beobachte.
Möglicherweise war er es ja auch, der auf einer meiner Seiten in einer Nacht fast 900 Klicks produzierte (siehe oben)?

Links zum Thema:

Wikipedia.de - Global Ban - Benutzer:Schmitty(Sockenpuppen etc.)

Wikipedia - Benutzer:Agathenon

Amazon.de Rezensionen - von Stuart selbst verfasst?

Amazon.de Rezension - Mobbing

Mein eigener Styron111 Watschblog

Mein eigenes Forum mit der Rubrik "Styron111"

Das Muster einer versuchten Nötigung durch Stuart Styron

Der interessanteste Link scheint inzwischen verschwunden zu sein.
Die Startseite für diesen Link ist:
Stuart Styron - Visaplanet (CD) 10/2016 | "Mayersche Buchhandlung" und "Stadtbücherei Arnsberg-Neheim"
Der erste Link dort im Artikel führt allerdings ins Leere . . .

Hier geht es noch einmal zurück zu dem 3. Platz beim Lokalkompass:

Das sind die Top Ten der meistgelesenen Artikel im Lokalkompass 2017 (Arnsberg-Neheim)

3. Stuart Styron - vielseitiger Künstler aus Arnsberg
Mit seiner ersten CD „Visaplanet“ erzielt der Arnsberger Künstler Stuart Styron viel Aufmerksamkeit. Auch der Bericht von BürgerReporterin Hanni Borzel wird in 2017 mehr als 30.000 Mal gelesen.
Kommentar: 59.871 -  Hanni Borzel aus Arnsberg | 02.01.2018 | 00:57
Meine Güte, ich könnte eigentlich nur lachen, warum diese Liste nun auch wieder ein Grund für eigenartige Diskussionen ist......
Wer's mag, der lese bitte unter den Kommentaren auf dieser Seite weiter.
Allerdings ist es nicht ganz eindeutig, ob der liebe Stuart da einen Schutzengel gefunden hat oder nur eine genervte Reporterin?

Dienstag, 30. Januar 2018

Deshalb kracht mal ein Kamikaze-Bus in eine Hauswand !


Es war im Januar 2018

Ich hielt den Atem an.
Mir blieb die Sprache weg.
Dann habe ich langsam mein Handy aus der Jackentasche gezogen
und die Situation auf der Autobahn gefilmt.
Denn ich wagte es nicht, meinen Busfahrer anzusprechen . . .
. . . er könnte sich dann ja zu mir umdrehen und es wäre AUS mit uns allen,
wenn er dabei das Lenkrad verreißt  . . .

Es war Nacht.
Der voll besetzte Bus fuhr auf der Autobahn-A1 in Richtung Hamburg.
Gerade sind wir in Oststeinbek bei Hamburg vorbei gekommen
und unser nächstes Ziel war die Raststätte Stillhorn.

Der Busfahrer machte sein Innenlicht an, um den Text auf einem Zettel
besser lesen zu können und nahm dann sein Handy in die Hände und wählte
eine Nummer.
Wen er da gerade während der Fahrt angerufen hatte ist mir nicht bekannt.

Wie gesagt, das Ganze in der Dunkelheit und bei voller Fahrt auf der Autobahn.
Und natürlich auch mit einem vollbesetzten Autobus!

Ich habe dann ein paar Tage später das Reisebüro angeschrieben,
bei dem wir diese Busfahrt gebucht hatten,  und von dem Vorfall berichtet.

Die beschönigenden Ausreden, daß der Autobus ja mit den modernsten
technischen Fahrer-Assistenz-Systemen ausgerüstet sei (Fahrspur-Erkennung,
Abstandswarner mit automatischem Bremssystem etc.) hinterließen einen
faden Nachgeschmack bei mir.
Getoppt wurde aber die ganze Antwort mit diesem Schlußsatz (das Schreiben - und das Video - liegt mir vor!):

"Wir bedauern den Vorfall – der sich betriebsbedingt nicht vermeiden ließ."

Auf gut Deutsch heißt das:
Wir machen so weiter, wenn es die momentane Lage "erfordert".
Was scheren uns Gesetze und Vorschriften.

Wen wundert es da dann noch, wenn es demnächst wieder heißt:
"Bus kracht in Hauswand?"
.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.

Soweit zum Verantwortungsgefühl eines Busfahrers und dem Busunternehmer.

Donnerstag, 11. Januar 2018

Das NetzDG trennt Journalismus von der Journaille


Was ist der Unterschied zwischen seriösen Journalisten und der Journaille?

In den letzten Tagen war es recht deutlich zu sehen, daß wir Menschen doch ganz offensichtlich zu den "Rudelviechern" gehören.
Twitter, Facebook & Co. nutzen Ihre Chance, um ein, für sie unliebsames und  kostenträchtiges Gesetz, los zu werden und löschten "werbewirksame" Prominenten-Posts und selbst die seriöse Presse (gerne als Journaille bezeichnet) rannte hinter diese Leckerbissen her und servierte ihre daraus gewonnenen Erkenntnisse als größte Weisheit des Tages.

Da wird das neue NetzDG (Netzdurchsetzungsgesetz) in allen Details wirksam und so manch ein Journalist wandelt sich zur Journaille und rennt wie in einer Hammelhorde (Mainstream-Journalismus) los, um den Urheber dieses "schnöden, die Meinungsfreiheit beerdigenden Gesetzes" soo madig zu machen, damit der dieses Gesetz schleunigst zurück nimmt.
Selbst einer meiner Lieblings-Blogger, Henryk M. Broder, konnte sich da mit seiner Blogger-Mannschaft zeitweilig nicht mehr so recht zurückhalten.
Und die Hamburger Zeitung, Die Zeit folgte ihm auf dem Fuße, ist aber recht schnell wieder zurück gerudert.

Aber Heiko Maas zeigte sich besonnen.
Und so gaaanz laaaangsam kehren einige der Journalisten aus dem Ecke der Journaille zurück zu dem, was sie einmal gelernt hatten:
Gut recherchierte, sachkundige, objektive und faire Berichterstattung.

Zeigt sich Die Freie Welt heute noch etwas bockig und gibt den Grünen, "mit ihrer Sauferei", die Schuld, daß es dieses Gesetz überhaupt gibt, sind von der FAZ doch schon recht mildere Töne zu hören:

Eine bessere Lösung gibt es (noch) nicht

Ich zitiere:
"Je mehr Menschen eine neue Technik nutzen, desto schwieriger ist es, sie zu kontrollieren. Als das Auto zum individuellen Fortbewegungsmittel für die Massen wurde, war das ein ungeheurer Zugewinn an Lebensqualität. Aber es starben jährlich in Deutschland weit über zehntausend Menschen im Straßenverkehr. Durch bessere Sicherheitstechnik und ebenso durch strafbewehrte Eingriffe des Staates in die Freiheit des Einzelnen wie Tempolimits, Anschnallpflicht oder Alkoholverbot sank die Zahl der Toten auf heute etwa 3000. Das ist immer noch zu hoch – aber es wird etwas dagegen getan."
Den vollständigen und nunmehr lesenswerten Text findet ihr  hier in der FAZ . . . 

Ich weiß, wovon ich rede, wenn es um anonym agierende Hetzer geht.
Ich war ein Forenmoderator im ersten Forum der Hansestadt Hamburg; man betitelte uns damals  gern als "Forenhansel".
Das Wort Hateposting gab es zwar damals noch nicht, doch wir kannten alle Nuancen der Hetze, des Mobbings und des Stalkings.
Schon zu Zeiten des ersten Online-Gästebuches der Freien und Hansestadt Hamburg war ich mit dabei. Schon damals wurde der, für die Überwachung zuständige Pressesprecher des Senats, nicht so recht mit der darin stehenden Hetze fertig.
Als dann seinerzeit, nach dem Anschlag auf das World Trade Center, im Online-Gästebuch eine Moslem-Hetze losging und jemand meinte, daß man nicht nur einen Moslem, sondern gleich zwei an einen Galgen hängen sollte, weil das wirtschaftlicher wäre, ist mir der Kragen geplatzt.
Ich rief den Pressesprecher unter seiner privaten Telefonnummer an, aber er meldete sich nicht . . .
Mittels eines kleinen, zugegebener maßen hinterhältigen, Vorwandes hatte ich ihn dann damals mit Hilfe einer Peterwagen-Besatzung so gegen 6 Uhr in der Frühe aus dem Bett holen lassen.
So gegen 9 Uhr hatte ich ihn dann fairerweise angerufen und mich bei ihm in voller Unschuld entschuldigt.
Er hatte meine Entschuldigung (wohl zähneknirschend) angenommen und den betreffenden Post im Online-Gästebuch gelöscht.

Meine damalige Betrachtungen sind noch im Archiv meiner Homepage unter diesem Link zu finden:

http://www.kurt-staudt.de/~archiv/2_HomepageWerkstatt/MoHa/index-MoHa.html
Mobbing in Foren und deren Folgen
Mangelhafte Moderation führt zum Mobbing
und zu Hacker-Angriffen auf den eigenen PC
Also Ruhig Blut, meine lieben Journalisten, kehrt in den Stall zurück,
und zerreißt den Herrn Maas nicht zu Unrecht:
Die Meinungsfreiheit wird uns nicht genommen,
nur "Scheiße schreiben" ist out!

________________________________________________________

Siehe auch diesen Post in meinem Blog über Hater:
   

Mittwoch, 10. Januar 2018

NetzDG: Twitter ziert sich und löscht nicht?

   
Meine Erfahrungen mit dem neuen NetzDG:
                                                                                                                                                                    .
Besonders Twitter ist anscheinend sehr bemüht, das neue NetzDG zu ignorieren und berechtigte Beschwerden abzublocken.
Es ist anscheinend das gleiche Verhalten wie bisher . . .

Facebook scheint eher zu kooperieren, aber auch durch unberechtigte Löschungen das Thema aufheizen zu wollen, um das unliebsame und kostenträchtige Gesetz schnell wieder loszuwerden

Bisher habe ich nur 2 berechtigte Tests los gelassen, um Hetz-Postings meines "Freundes" Stuart aus dem Netz entfernen zu lassen.
Das Ergebnis ist zweigeteilt.
Facebook hat den von mir beanstandeten Post, ohne nochmalige und unnötige Rückfrage bei mir, prompt gelöscht.

Twitter ziert sich noch, obwohl ich dort einen gleichwertigen Post (im Vergleich zu dem Post in Sachen Facebook) gemeldet hatte.
Mein Löschantrag wurde abgelehnt und ich habe einen Widerspruch (per email-Reply an Twitter) gegen diese Ablehnung eingelegt und dabei die zur Zeit geltende Frist von 7 Tagen angegeben.
Sollte innerhalb dieser Frist keine Löschung erfolgen oder eine für mich plausible Begründung eingehen, warum nicht gelöscht werden könne, so werde ich halt meine Beschwerde  an die zuständige Stelle beim Bundesjustiz-Ministerium absenden.

Das war die Ablehnung seitens Twitter:
Kein Name, keine Adresse (Post-Anschrift, keine Telefonnummer oder, oder, oder . . .
Da wurde bei Twitter offensichtlich ein Bot eingesetzt, der auch noch nicht einmal korrekt mit Daten gefüttert war.

Das ist die vollständige Antwort von Twitter in Sachen wiki_mobbing:
Hallo,

wir haben deine Beschwerde über den Account wiki_mobbing erhalten.

Wir haben die gemeldeten Inhalte untersucht, jedoch keine Verstöße gegen die Twitter Regeln (https://support.twitter.com/articles/18311) oder geltende Gesetze gefunden. Wir haben daher diesmal keine Maßnahmen ergriffen.

Mit freundlichen Grüßen,

Twitter 
Das Beschwerdeformular vom Bundesamt für Justiz werde ich notfalls am 12. Januar 2018 ausfüllen und absenden.

Das Formular findet ihr hier im Internet:
Beschwerdeformular in Sachen Netzdurchsetzungs-Gesetz

Der direkte Link zum Formular:
https://www.bundesjustizamt.de/DE/Themen/Buergerdienste/NetzDG/Service/Formulare/Anzeige/Formular_node.html;jsessionid=4F2F3ECF8F25FE3B56C06E39F6CF45A1.2_cid386

.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

Mein nächster Testkandidat ist Google mit seinen Blogs und mit Google+
Aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen mit Google dürften mit diesem Betreiber keinerlei Probleme auftauchen.

Natürlich habe ich dem unseriösen Betreiber des von mir beanstandeten Google-Blogs eine entsprechende Vorwarnung gegeben, damit er seine geklauten und mit Hetze verfremdeten Texte schon im Vorwege selbst vom Netz nehmen kann.
Wer weiß, vielleicht spekuliert er ja eher auf eine Strafanzeige oder gar Abmahnung?

Übrigens:

Das NetzDG ist wohl nicht so sehr für die obstinate Prominenz gemacht worden, sondern für die vielen anonymen Hetzer, Lügner und beleidigende Faktenvverdreher im Netz, die nur schwer über ihre iP-Adresse zu fassen sind und nur die Gerichtsbarkeit unnötig mit ihrem, teils kriminellem Tun, belasten.
 

Sonntag, 7. Januar 2018

Die Jagd auf das "NetzDG" (Netzwerkdurchsetzungs-Gesetz)


Die Wogen gehen hoch her.
Lautstark wird von den Einen der Verlust der Meinungsfreiheit beklagt
und von den Anderen, den Befürwortern dieses Gesetzes, hört man wenig.
Warum sind die Befürworter so leise?

Wenn ich mir die verschiedenen Streithähne so ein wenig anschaue, dann dämmert mir, wo der Hase im Pfeffer liegt:
Es ist wohl kaum so sehr die Befürchtung, daß uns die Meinungsfreiheit flöten geht, sondern wohl eher, daß da einigen Betuchten viel Geld flöten geht.
Nur, darüber spricht Keiner . . .

Wer hat denn nun den größten Schaden (oder Kosten) und wer den größten Nutzen dieses umstrittenen Gesetzes?
Schau'n wir uns die einzelnen Gruppen einmal etwas genauer an:

Da sind zuerst einmal die Betreiber der Sozialen-Netzwerke wie Facebook, Twitter, YouTube und Google mit seinen recht beliebten Blogger-System. Aber auch Betreiber wie die von Wordpress und Co.
Diese Firmen hatten bisher stolze Gewinne.
Und jetzt stehen diesen Firmen recht hohe Kosten zur Überwachung und Bereinigung der Hinterlassenschaften ihrer Nutzer ins Haus.

Es ist also ein probates Mittel, um sich das nur Kosten verursachende NetzDG von Halse zu schaffen, wenn man absichtlich Postings von Prominenten und namentlich bekannten Personen zu Unrecht löscht. Das schürt den Unmut in der Presse ganz besonders und ist damit recht nützlich.

Die Zweite Gruppe ist bisher noch gar nicht offen in Erscheinung getreten.
Das sind die Rechtsanwälte.
Brauche ich nicht mehr die Gerichte zu bemühen, um berechtigterweise einen Hetz-Post gegen mich aus dem Internet zu tilgen, so brauche ich dazu auch keinen teuren Rechtsanwalt mehr (sofern ich mir diesen vorher überhaupt hätte leisten können).
Wenn ich da so an die, inzwischen fast aus dem Blickfeld verschwundene, Abmahnwelle denke, dann dämmert mir, daß da wohl so einige Rechtsanwälte um ihre Pfründe fürchten.
Also weg mit dem NetzDG, dann verdienen wir Anwälte wieder ordentlich an den Streitereien der User untereinander.

Als dritte Gruppe, befürchte ich, muß ich wohl leider unsere Presse mit ihren Journalisten ansehen.
Hat schon einmal jemand von euch "Das Kirchliche Sonntagsblatt" gelesen?
Nein?
Warum ist die Bild-Zeitung so beliebt ist (nein, das ist nicht nur dem guten Sportteil zu verdanken!) und das vor vielen Jahren einmal versuchsweise gestartetes "Kirchliches Sonntagsblatt" (in ähnlicher Aufmachung wie die "Bild") sang und klanglos in der Versenkung verschwunden ist, das hängt mit unseren menschlichen Eigenschaften zusammen.
Mit anderen Worten:
Skandale und schlechte Nachrichten werden gedruckt und gelesen, aber so Sachen wie die schöne Blumenwiese am Ortsrand von Ehestorf . . . hä? . . . wer schreibt darüber und wer soll das lesen?

Ihr glaub das nicht?
Nun, dann macht einmal die schnelle Probe bei der Tagesschau heute am Abend.
Macht einmal eine Strichliste und macht für jede Gute oder Schlechte Nachricht einen Strich und dann zählt mal am Schluß zusammen.
Nun, wenn der Sportteil im Fernsehen euren Fußballverein als Sieger bringt, dann mag sich bei dieser Strichliste die Waage zugunsten der Guten-Nachrichten verschieben, ansonsten ist das Ergebnis aber eindeutig.

Es erhärtet sich der Verdacht, daß Facebook, Twitter & Co. absichtlich unsinnige Sperrungen von Beiträgen vornehmen, um den Unmut der Nutzer zu schüren um dieses, für sie kostenträchtige Gesetz, schnell wieder los zu werden.
- - - - - - - - - - - - - -

Und wer sind denn nun die - ach so stillen - Nutznießer dieses neuen Gesetzes mit der Kurzbezeichnung NetzDG?

Nun, in meinen Augen sind es die vielen finanzschwachen und anständigen Nutzer dieser Sozialen-Medien, die sich bisher nicht gegen die Wild-West-Manieren einiger "User mit mangelhafter Sozialkompetenz" wehren konnten, besonders, wenn diese sich hinter anonymen Nicks verschanzten und ihre Hetzkampagne aus dem Hinterhalt führten.
Selbst mit Hilfe eines "internet-fähigen" Rechtsanwaltes war den Schreibern von solchen Werken wie diesem kaum beizukommen.

Der zweite Nutzerkreis, der enorm profitiert, ist unser staatliches System der Rechtspflege.
Die Gerichte sind ohnehin schon überlastet, warum sollen sie sich auch noch mit Sachen beschäftigen, die bei uns im Dorf auch von einem Schiedsmann beäugt und entschieden werden können?
- - - - - - - - - - - - - -

Ich halte es für einen geschickten Schachzug unseres Justizministeriums, daß dort versucht wird, die Gerichte mit Hilfe des neuen NetzDG zu entlasten und die Arbeit und Kosten auf die letztendlich von dieser Wild-West-Misere enorm profitierenden Netzwerkbetreiber abzuwälzen.

Übrigens, das Thema, um das es hier geht ist schon "uralt".
Schon zu Zeiten, als noch der Pressesprecher des Senates der Freien und Hansestadt Hamburg, verantwortlich für das im Internet stehende Gästebuch des Senates war, gab es oft einen heftigen Streit um die rechtliche Auslegung des Begriffes Zensur und Meinungsfreiheit.
Da hat auch schon einmal ein sich unerkannt wähnender anonymer Schreiberling seinen PC verloren, weil er meinte, daß er in eine Stube pinkeln könne . . .

Meine Meinung:
Laßt das neue NetzDG erst einmal eine Weile wirken und dann schau'n wir weiter.
Denn die "Prominenz", die sich zur Zeit aufs schärftes beklagt, wird ja in ihrer Meinungsfreiheit nicht all-zusehr eingeengt. Da verbleiben ja noch genügend Kanäle zur Publikation in den verschiedensten Medien . . .

Siehe auch bei Dunja Hayali in Facebook:
Den vollständigen Text findet ihr mit einem Klick hier bei Facebook


In meinem eigenen Blog findet ihr auch so einige Stalking-Geschichten:
 Mein Haus-Stalker

Den besten Kommentar zum Thema NetzDG habe ich heute am frühen Morgen
beim Tagesspiegel.de (vom 9. Januar 2018 um 6:21 Uhr) gelesen:

Meinungsfreiheit gibt es auch ohne Twitter und Facebook

Die Kritik an Heiko Maas' Netzwerkdurchsetzungsgesetz ist überzogen.
Statt zu jammern sollten die vermeintlich Zensierten vor Gericht ziehen.
Ein Kommentar von JOST MÜLLER-NEUHOF
  .

Freitag, 1. Dezember 2017

Das Hetz- und Lügennetz eines Haters

Meine neue Seite ist ab dem 1. Dezember 2017 online.


Das Hetz- und Lügennetz eines "Haters"
unter dem vermeintlichem Schutz der
Anonymität im Internet.

 Alles, was das Böse braucht, um zu triumphieren,
 sind genügend gute Menschen,
 die nichts unternehmen.

   Edmund Burke (1729 - 1797) 

Es heißt Meinungsfreiheit und nicht Scheiße-schreiben-Freiheit



Samstag, 18. November 2017

Neues von der Front des NetzDG

Brief an Stu### Styr### - Ein Erster Versuch

Während die Einen ihre Meinungsfreiheit gefährdet sehen, wehren sich Andere gegen Hater und Stalker auf ihre Art und Weise, bis das neue Gesetz endlich ein wenig Ordnung in das Internet-Geschehen hinein bringt und die Gerichte ein wenig entlastet.

Zur Erinnerung:
  

In meinem, von einem Hater ergatterten Blog, habe ich den Versuch unternommen, doch noch mit so einem Hater, Stalker und vermutlichen Soziopathen den Kontakt aufzunehmen.
Per Einschreiben mit Rückschein habe ich es auch gerade vergeblich versucht . . . also komme ich ihm entgegen und trete im Netz mit ihm in Kontakt:


Eine ausführliche Dokumentation über diesen "Ausnahme"-Stalker und Hater findet ihr in der Wikipedia. Immerhin hat er es in der Wikipedia auf den sogenannten "Global-Ban" gebracht, eine weltweite Sperrung in der Wikipedia von bisher nur knapp 30 Menschen.

Die Dokumentation in der Wikipedia findet ihr hier unter diesem Link:

Mittwoch, 20. September 2017

Wahl 2017, Broder und die AfD


Man muß Henryk M.Broder nicht mögen und auch die AfD nicht.
(Nein, der Link führt nicht zu einer der AfD-Seiten sondern auf die Seite der Wikipedia!) 
Doch der gestern auf seinem Blog "Achgut.com" erschienene Gast-Artikel Artikel
von Ulli Kulke hat mich recht nachdenklich gemacht:

Die heimliche Frage: Wieviele wählen AfD wider Willen?

Schaut euch auch einmal die Alternative zum Wahl-o-Mat an.
Bei "Deinwal" werden nicht die oft haltlosen Versprechungen der Parteien für die Zukunft mit deinen Vorstellungen verglichen, sondern es wird zurückgeblickt auf das bisherige Abstimmverhalten der Parteien im Bundestag (Taten statt Wort-Hülsen!):

https://deinwal.de/home

Meinen ausführlichen Kommentar zum Thema Wahl-o-Mat kontra DeinWal findet ihr auch in meinem alternativen Politik-Blog unter dem Titel

Der umstrittene Wahl-O-Mat-2017
oder
Und täglich grüßt die Lobby der Politiker . . .
 

Montag, 21. August 2017

Es gibt KEINE (!) Cyclassics-2018 im Süderelbe-Raum und keine (!) Straßensperrung mehr auf der B73 ab Neugraben

                                                                        Letztes Update am 2. Juli 2018
- Vorsorge für das Jahr 2018 -

Dieser Post ist inzwischen überflüssig.
Es gibt 2018 keine Cyclassics mehr auf der südlichen Seite der Elbe!

Ich weiß, wer gestern in die Falle der Cyclasics-Straßensperrungen geraten ist, für den sind die nachfolgenden Hinweise kein Trost mehr. Auch die großen Hinweisschilder an der B73 mit der lausigen Umleitungsempfehlung zur A7, waren ja auch nicht gerade das Gelbe vom Ei!
Ich habe mir das Leid der bei uns vor der Haustür gestrandeten Autofahrer gestern etwas genauer angeschaut und baue schon einmal für das kommende Jahr (2018) ein wenig vor.

Eine Bitte habe ich dabei noch:
Wer Verbesserungsvorschläge zu den nachfolgenden Hinweisen hat, der möge diese doch bitte hier im Anschluß als Kommentar posten!

Wer aus dem Raum Stade-Buxtehude kommt, der sollte sich überlegen ob nicht doch der Umweg über die B3 in Richtung Rade und von dort aus über die A1 sinnvoll ist.
Wer aber aus Neu Wulmstorf oder Neugraben kommend den Fehler gemacht hat und versucht, über die B73 die Autobahn A7 und eine der Anschlußstellen wie Heimfeld, Moorburg, Marmstorf oder Waltershof/Finkenwerder zu erreichen, der läuft spätestens in Höhe Neuwiedenthal an der Cuxhavener Straße Ecke Rehrstieg in die Falle.
Hier werdet ihr erbarmungslos von der Hauptstraße in ein Wohngebiet abgeleitet! Und die einzig sinnvolle Strecke einer Umleitung zur A7 in Richtung Waltershof/Finkenwerder ist hier nirgends ausgeschildert!

Wer ein neueres Navi hat, der sollte schon zu Hause, bei der Abfahrt, zunächst die Firma Airbus in Finkenwerder anpeilen und dann erst kurz vor Airbus, so ab der Straße "Am Rosengarten" die Auffahrt "Waltershof" zur A7 programmieren, da man sonst immer wieder zur voll gesperrten "Waltershofer Straße" geleitet wird und dort dann wieder fest steckt.
Ab Finkenwerder ist die Zufahrt zur A7 mit einigen hundert rot-weißen Hütchen abgesteckt und ihr werdet teilweise auch auf Gegenfahrbahnen rüber geleitet.
Fahrt dort langsam und schaut genau hin!

Link zur interaktiven Google-Maps Straßenkarte für die Umleitung zur Autobahn A7 Anschlußstelle Waltershof/Finkenwerder

↓ Zur Vergrößerung der Straßenkarte bitte auf das Bild klicken ↓          
          
Kartendaten © 2017 GeoBasis-DE/BKG (©2009) Google, Inst. Geogr. Nacional Deutschland  Bedingungen  Feedback geben

Die Wegbeschreibung ab dem Endpunkt auf der B73 in Neuwiedenthal:

Fahrtzeit etwa 38 Min. (29,4 km)

über Francoper Straße und Hohenwischer Straße.

Wegebeschreibung ab Cuxhavener Str. 233, kurz vor der linken Abzweigung Rehrstieg in 21149 Hamburg-Neuwiedenthal

Sie fahren gerade in Fahrtrichtung Harburg auf der Cuxhavener Straße/B73 und ordnen sich auf die linke Fahrspur ein, um links in den Rehrstieg in Neuwiedenthal einzubiegen.

Links abbiegen auf Rehrstieg und ca. 850 m folgen.

Links abbiegen auf Neuwiedenthaler Straße - 800 m

Rechts abbiegen auf Francoper Straße - 2,6 km

Weiter auf Hinterdeich - 850 m

Hinterdeich verläuft nach links und wird zu Hohenwischer Straße - 2,1 km

Auf Hohenwischer Str. nach Westen Richtung Achtern Brack starten - 950 m

Weiter auf Vierzigstücken - 1,3 km

Weiter auf Nincoper Straße - 2,1 km

Rechts abbiegen auf Marschkamper Deich - 900 m

Links abbiegen auf Neuenfelder Fährdeich - 600 m

Rechts abbiegen auf Neuenfelder Damm - 450 m

Rechts abbiegen auf Neuenfelder Hauptdeich - 600 m

Weiter auf Am Rosengarten - 850 m

Von An der Alten Süderelbe und Finkenwerder Straße in Richtung  A7 fahren - ca. 6,4 km


Es ist NUR die Auffahrt auf die A7 in Richtung Flensburg frei,
ein möglicher Wendepunkt gen Süden ist die nächste Abfahrt "Othmarschen"!

Wer in Richtung Süden (Hannover) fahren möchte, der muß wohl oder übel zunächst den Umweg durch den Elbtunnel gen Norden machen und kann dann ganz bequem an der nächsten Abfahrt "Othmarschen" am Ende des Elbtunnels abfahren und am Ende der Abfahrt nach links abdrehen um dann wieder Auf die A7 gen Süden auf zu fahren.

Ein kleiner Hinweis noch:
In der Zeit zwischen der Durchfahrt der Amateure und der der Profi-Radsportler, so irgendwann zwischen 10 und 11 Uhr, werden an einigen Stellen die Querfahrten über die Rennstrecke ermöglicht.
Die B73 und der Ehestorfer Heuweg bleiben aber voll gesperrt!
Kurzzeitig wird in Sieversen die Durchfahrt zur Rosengarten Straße frei sein und in der Neuwiedenthaler Straße und in Moorburg wird die Zufahrt zur Anschlußstelle Moorburg auf die A7 ermöglicht.

Ein kleiner Hinweis noch von den Planern von Google:
Die Route dient nur zu Planungszwecken. Es ist möglich, dass die Verkehrsverhältnisse aufgrund von Baustellen, Verkehr, Wetter oder anderen Ereignissen von den in der Karte dargestellten Suchergebnissen abweichen. Du solltest daher deine Route entsprechend planen.

.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.

Einen kleinen Hinweis an den jeweiligen Veranstalter dieser Großveranstaltungen möchte ich allerdings auch noch weitergeben:

Es mag ja gut gemeint sein, die Integration unserer Immigranten und ausländischen Gäste zu fördern und diese überwiegend als Ordner an den Kreuzungen und Straßen-Einmündungen einzusetzen. So kommen wir alle miteinander ins Gespräch.
Dieser Versuch ist allerdings an vielen Stellen in die Hose gegangen, denn es ist wenig hilfreich, Ortsfremde Ordner einzusetzen, wenn diese nicht in der Lage sind, den gestrandeten Autofahrern hilfreiche Auskünfte, für z.B. Umleitungen, zu geben!
Und damit meine ich alle Ordner, gleich welcher Hautfarbe, Staatsangehörigkeit, Haar- und Augenfarbe!
Da ist auch ein Ur-Deutscher Ordner mit blauen Augen und blondem Haarschopf, mit Heimatort im Norden Hamburgs, am "Ehestorfer Kreisel" ein wenig hilflos und fehl am Platze, wenn er noch nicht einmal weiß, wo das Museum und unser Wildpark denn nun genau liegen (wir drei haben uns aber dennoch prächtig verstanden 😊)!

Unsere bisher bei den Rennen eingesetzten Mitarbeiter der Freiwilligen- und Berufs-Feuerwehren waren in den letzten Jahren, hier im Süden Hamburgs, jedenfalls die kompetenteren Ordner!

Da bleibt halt ein kleines Geschmäckle nach:
Es sollte wohl ein "billiges" Rennen, mit unterbezahlten Ordnern, werden?