Sonntag, 11. Juni 2006

Zypries öffnet erneut die Büchse der Pandora

Unsere Justizministerin versucht das Unmögliche - und mit unserer Hilfe wird ihr dieses auch gelingen!
Sie öffnet die Büchse der Pandora ein drittes Mal.
Um das Übel des Abmahnwahnes anzupacken versucht sie nun, dieses wieder in die Büchse zurück zu stopfen - helfen wir ihr dabei!

Nach der griechischen Mythologie ergoß sich nach dem ersten Öffnen der Büchse der Pandora alles Übel in diese Welt. Aber sie wurde leider schnell wieder verschlossen, bevor auch die Hoffnung aus ihr entweichen konnte.
Beim zweiten Öffnen der Büchse konnte damals dann endlich auch die Hoffnung auf diese Welt gelangen; allerdings war das Übel damit noch nicht von dieser Welt verbannt.

Was mich zu diesen Zeilen inspirierte?

Nun, zuerst kam Google mit seinen Alerts in Sachen Abahnungen.
Dann kam auch noch meine c't Nr. 13 von Heise mit der Post . . .
Mehr schreibe ich später . . .

Netzgärtner Kurt

. . . noch'n Link (12.06.2006-13:11h):
Abmahnfalle Internet
http://www.presseportal.de/story_rss.htx?nr=834401

Kommentare:

schreibnetz hat gesagt…

@netzgarten

Lieber Kurt

Es gibt genügend (sogar kostenlose) Programme, mit denen die Fotokünstler ihre Produkte, welche sie mit riesenhaftem Studioaufwand erstellen, ganz einfach schützen können. Um wie Dittsche zu sprechen: "Wasserzeichen! Wasserzeichen ist das Zauberwort!"

Warum benützen diese Herren und Damen diese Programme nicht? - Ganz einfach, weil es sich um Halsabschneider und Betrüger handelt. Was die Vögel machen ist absichtliches offenstehenlassen der Haustür! - Man sollte sie wegen Verführung zur Anzeige bringen. Es müßte zur Auflage gemacht werden, alle diese Graphikprodukte (wie Falschgeld) mit einer Mustermarke oder einem sogenannten Wasserzeichen zu markieren. Geschieht dies nicht, dann ist das Produkt frei verwertbar. Frau Zypries sollte mit ihren Kollegen im Bund und in Brüssel darüber reden. Dringlich!

Dein Lasse

Netzgarten hat gesagt…

"Was die Vögel machen ist absichtliches offenstehenlassen der Haustür!"

Ja Lasse, mit dieser Aussage könntest Du Recht haben.
Auf die Frage von Marios Mutter, warum denn nicht die Quelle dicht gemacht würde, anstatt hier ihren Sohn in die Mangel zu nehmen, meinte der Richter sinngemäß, daß es dem Kläger freistünde, wen er denn nun verklage und außerdem stehen die Server mit den Bildern ja auch in Ländern wie Rumänien oder in den USA und deren Betreiber wären somit kaum dingfest zu machen.

Ha ha ha !
Der eine Server, von dem Mario die Bilder hatte, steht in Frankfurt und damit in 'Sprungweite' vom Wohnort des Klägers!
- Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. -

Kurt