Samstag, 19. September 2015

Die Flüchtlingskrise - Hart aber Fair (Plasberg)

Letzte Änderung/Ergänzung am 21.09.2015 - 18:42 h

Mehr Informationen zu dieser Sendung im TV finden Sie auf meinem speziellen "Wahl-Blog" unter > diesem Link < und natürlich auf den nachfolgenden Links direkt zu Herrn Plasberg.

Die aktuelle Sendung im TV zum brand-aktuellen Thema der Flüchtlingsproblematik
am Montag, den 21. September 2015 um 21:oo Uhr
im 1. Programm der ARD



Das Gästebuch von "Hart aber Fair" zum Thema:

Die Flüchtlingskrise im Bürgercheck:
Geht das gut mit Jobs, Wohnen, Integration?


Im Gästebuch finden sich schon vor der Sendung 1.046 Kommentare!
Das dürfte eine heiße Debatte geben . . .
   

Mittwoch, 9. September 2015

Die "Gender"-Attacke auf unsere Kinder

 
Danke Herr Plasberg!

Ihrem mutigen Vorstoß in Sachen "Gender-Ideologie" ist es zu verdanken,
daß breite Bevölkerungskreise so langsam aufwachen.
So hat wieder einmal der sogenannte "Streisand-Effekt" recht erfolgreich zugeschlagen.

Als Augenöffner möchte ich euch zunächst den Artikel der Frankfurter Allgemeine (Politik) vom 11.11.2014 zum Lesen empfehlen:

Das gute Recht der Eltern

oder, wie ich es ausdrücken würde:

Wie eine Minderheit von Fanatikern es fertig gebracht haben,
unsere Politiker für ihre dubiosen Zwecke zu mißbrauchen.


Die Gleichwertigkeit von Frau und Mann im Bewußtsein der Bevölkerung zu verankern, das ist ein berechtigtes Anliegen der Frauenbewegung und auch der Politik.

Aber in die Erziehung von Kindern einzugreifen, weil angeblich die geschlechtsspezifischen Unterschiede zwischen Mann und Frau lediglich anerzogen seien und nicht stark evolutionär und genetisch vorprogrammiert sind, das ist eine der miesesten Begründungen für dieses Tun, die ich je gehört und gelesen habe!



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Dieser Artikel ist noch "im Fluss" und wird in den nächsten Tagen und Wochen ergänzt.
   

Dienstag, 8. September 2015

Nachlese zu "Hart aber Fair - Die Gender-Debatte"

Letzte Aktualisierung am 9.09.2015 - 6:16 h
    . 
Bitte lesen Sie diesen Artikel aus dem Spiegel-Online zuerst:

Biologie als Kränkung: Unsere deutschen Kreationisten
oder
Was treibt uns an:
Gene, Hormone oder unsere Erziehung?


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Nein, auch diese Sendung hatte gestern Abend nicht gerade die recht schräge Bedeutung des Wortes "Gender" erhellt.
Aber die Protagonisten hatten mich nicht enttäuscht; der Unterhaltungswert der Sendung war recht hoch.

Herr Schönenborn stand seinen Mann und gab schuldbewußt zu, daß er (und seine WDR- Mannschaft) die Brisanz dieses Themas "Gender" unterschätzt hatte und daß es ein Fehler gewesen sei, die Sendung vom März dieses Jahres zeitweilig aus der Videothek zu verbannen.
Herr Plasberg war auch nicht ganz faul und heizte ihm auch noch unnötigerweise zusätzlich ein . . . ein wenig angepisst war er wohl noch . . . (wer läßt sich auch schon gerne öffentlich kritisieren).
Ansonsten meisterte Herr Plasberg die Sendung souverän, verfehlte aber das Ziel, den Begriff "Gender" wirklich für alle Zuschauer verständlich zu machen.

Wenn ich noch einen weiteren Informationsbedarf hätte, dann würde ich  die Publizistin Birgit Kelle fragen. Sie erschien mir als die Einzige wirklich rundum sachkundige Diskutantin in diesem Kreis, die auch den Grünen-Fraktionschef Anton Hofreitner auf den Pott setzte, als dieser die neuere "weibliche Knieprothese" mit dem Begriff "Gender" verband, obwohl diese speziell den biologischen Gegebenheiten der weiblichen Anatomie angepaßt wurde, was eher dem Begriff "Sex" (oder Geschlecht) zuzuordnen ist.

Die Buchautorin Anne Wizoreck ist seit ihrem letzten Auftreten bei Herrn Plasberg offensichtlich auch nicht schlauer geworden und die Rechtsanwältin Sybille Mattfeldt-Kloth, immerhin die stellvertretende Landesvorsitzende Niedersachsen des Frauenrats. Allerdings animierte sie mich eher dazu, den Fernsehton abzuschalten als ihr zuzuhören.
Wenn eine Volljuristin unser Grundgesetz an einer ganz bestimmten Stelle falsch zitiert, dann frage ich mich, ob das in der Eile des Gefechts geschah oder ob es mit Absicht falsch zitiert wurde. Im vorliegenden Falle hatte ich das Gefühl, daß Frau Mattfeldt-Kloth einem sogenannten "Freud'schen Versprecher" erlegen war. Sie zitierte den Absatz (2) des Artikels 3 GG in der 27. Minute wörtlich "Männer und Frauen sind gleich."
Das ist allerdings nur die Lesart der "Gender-innen".
Der Biologe würde möglicherweise eher zu dem Versprecher "Männer und Frauen sind gleichwertig." neigen.
In dem besagten Absatz des Grundgesetzes steht aber am Ende des ersten Satzes das Wort ". . . gleichberechtigt." (siehe unten!).
Herr Plasberg stieg genau auf diesen Punkt in das Gespräch ein, walzte das aber nicht allzu genüßlich aus.

Die Schauspielerin Sophia Thomalla wußte zwar auch nichts so recht etwas zum Thema beizutragen, gefällt sich aber offensichtlich in Ihrer Rolle als echtes Weiblein und fühlt sich offensichtlich in der Männerwelt wohl und keineswegs unterprivilegiert oder gar unterdrückt.

Der stellvertretende FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki hielt sich dieses mal recht artig zurück und unterließ seine damalige sexistische Gender-Anspielung hinsichtlich der Haarpracht des Grünen-Fraktionschefs Anton Hofreitner.
Leider gelang es auch Herrn Hofreitner nicht so recht, den Begriff  "Gender" von dem biologischen Begriff "Geschlecht" oder "Sex" abzugrenzen.
Da mußte die Erfindung der "weiblichen Knieprothese" als Rechtfertigung für die Gender-Forschung herhalten, deren Gebiet prompt mit dem "Gender-Mainstreaming" verquirlt wurde.
Nein, so ganz sattelfest erschien mir der Herr Hofreitner auch nicht in dieser Runde.

Dieser Artikel der Zeit-Online aus dem Jahre 2013 mag die Begriffsverwirrung (und Aufregung) um das Wort "Gender" vermutlich ein wenig aufzulösen:

Schlecht, schlechter, Geschlecht - von Harald Martenstein

Wer es noch genauer wissen möchte, der kann sich auch diese PDF-Datei herunterladen und ein wenig studieren:

GenderKompetenzZentrum

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Anhang:

Das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
Artikel 3

(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. 
Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von
Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.
(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse,
seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens,
seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder
bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

Montag, 7. September 2015

TV-Realsatire, ARD-1 um 21 Uhr

  
Heute Abend um 21:oo Uhr im Ersten Programm bei der ARD
(Hart aber Fair - Die Gender-Debatte):

Real-Satire von und mit Herrn Frank Plasberg;
mit tatkräftiger Unterstützung grüner Komiker und anderen
Märchenfiguren.

Die "Gender"-Debatte - kurz und bündig:

Gleichmacherei = Nein.
oder Gleichwertigkeit = Ja!

Gleiche Chancen, gleiche Rechte, gleicher Lohn etc. für beide Geschlechter
bedingen auch

1. gleiche Pflichten,
2. gleiche Leistungs-Bereitschaft,
3. gleiche Leistungs-Fähigkeit,
4. gleiche "Ausfallsicherheit"

Zur Diskussion gestellt:
Die Damenwelt soll angeblich öfter als ihr männliches Pendant
"links" und "rechts" verwechseln
(nicht nur die Fahrschullehrer können ein Lied davon singen),
die männlichen Wesen verwechseln dagegen wohl eher "Mein" und "Dein"
(schaut einmal in die Haftanstalten hinein).

Und bitte, nicht noch so eine Argumentation, daß die bei Frauen
stärker ausgeprägte Rechts-Links-Schwäche erziehungsbedingt
sei oder daher rühre, daß sie als Kleinkind nicht "richtig" Krabbeln gelernt haben.

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Diesen Text mochte der WDR nicht als Kommentar zur aktuellen Sendung aufnehmen.
Habe ich etwa mit den "märchenhaften Komikern" einen Gender-Nerv getroffen?
Oder hat Herr Plasberg etwa vor, sich heute bei den Gender-innen für seine Sendung aus dem März 2015 zu entschuldigen?
Nun, das vorübergehende Verschwinden der März-Sendung aus der ARD-Mediathek hatte ja zwischenzeitlich ganz schön Furore gemacht . . . 316 Kommentare bis um 19:o5 Uhr sprechen da eine klare Sprache:

http://www1.wdr.de/daserste/hartaberfair/gaestebuch/hartaberfairgaestebuch190.html

Die Welt.de - So wird Plasbergs zweiter Gender-Talk laufen

Mittwoch, 19. August 2015

Cyclassics 2015 Kiel-Hamburg - Route und Straßensperren

 
Immerhin 'schon' 4 Tage vor dem RadRennen haben es die Macher geschafft, auch den Flyer für die Strecke der Profis von Kiel nach Hamburg ins Netz zu stellen:

Strecken und Verkehrsinformationen für das Elite-Radrennen

Kurz vor 11 Uhr geht es von Kiel aus los und so um 12:30 herum gibt es dann wohl ein kleines Verkehrschaos in und um Bad Segeberg herum.
In Pinneberg sollen die Profis dann so gegen 14 Uhr eintreffen und dann wird es um Appen, Holm und Wedel herum zu Verkehrsbehinderungen kommen.

Das Verkehrsinfotelefon der Polizei
findet ihr ganz unten auf der Vattenfall-Seite.
 

Samstag, 8. August 2015

Die versteckte interaktive Karte der Straßensperrungen für die Hamburger Cyclassics 2015 ist da!

Letzte Aktualisierung am 10.8.2015 - 18:15 h

http://events.lagardere-unlimited.de/cyclassics/maps/sperr.php

Hier ist die Karte mit den Straßensperrungen, die  uns Ehestorfern in der Gemeinde Rosengarten ja jedes Jahr einmal klar macht, was es heißt im "Gefängnis Ehestorf" eingesperrt zu sein.
Da stand schon einmal ein gewichtiger Mann mit seinem Rolls-Royce und seiner ganzen Familie vor der Absperrung und konnte auch nicht zu seinem Lokal zum Mittagessen fahren.
Da gab es einfach kein Erbarmen seitens der leidgeprüften Helfer der Freiwilligen Feuerwehr Ehestorf und Alvesen, die bei uns während des Radrennens für Recht und Ordnung sorgen mußten . . .
Inzwischen hat Vattenfall seine Cyclassics-Seiten auch ein wenig aufbereitet und stellt dabei eine spezielle Seite mit Verkehrsinformationen etc. bereit:

http://www.vattenfall-cyclassics.de/index.php/component/content/article/100-verkehrsinformationen

Warum war es nur so schwer, die interaktive Karte mit den Straßensperrungen für das diesjährige Cyclassics Radrennen zu finden?
Nun, das "Warum" in den Köpfen der Macher der Seite ist mir zwar noch nicht klar, aber wie das technisch gemacht wurde, das verrät uns Google bereitwillig.

Die guten französischen (?) Programmierer, die für diese Seite der Lagardere-Unlimited verantwortlich sind, die haben der "Robots.txt" mitgegeben, daß bitte alle Suchmaschinen-Robots draußen bleiben sollen.
Die Google Sucheingabe nach der heute zufällig von mir gefundenen Seite
"http://events.lagardere-unlimited.de/cyclassics/maps/sperr.php"
ergab, neben einigen Zeilen mit chinesischen Schriftzeichen, auch diese Worte:

vc instre - Lagardère Unlimited Events
events.lagardere-unlimited.de/cyclassics/maps/sperr.php
"Aufgrund der  robots.txt  dieser Website ist keine Beschreibung für dieses Ergebnis verfügbar. Weitere Informationen"

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

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Weitere Informationen findet ihr hier bei mir unter diesen Links:

http://netzgarten.blogspot.de/2015/04/hamburg-cyclassics-2015-strecke.html
und
http://netzgarten.blogspot.de/search/label/Cyclassics-2015-Strassensperren
 

Und hier bei Vattenfall:

Jedermann-Streckenkarte

Jedermann Übersichtsseite

Profi-Rennen (Elite) - Übersichtsseite    

Profi-Rennen (Elite) Streckenkarte         Start um ca. 10:50 Uhr in Kiel

Inzwischen liegen auch Zeittabellen für das Elite-Rennen in Form von PDF-Dateien vor:

Zeittabelle ab Kiel bis Wedel für das Elite-Rennen als PDF-Datei

Zeittabelle ab Wedel als PDF-Datei  

Ja, und dieses 'Gemeckere' unserer Kreiszeitung beleuchtet die Problematik "Gefängnis Ehestorf" auch ein wenig:
  
Ärger über die Cyclassics

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http://alte-amtsstube.de/

Samstag, 20. Juni 2015

Umfrage zu der neuen Strecke des Profi-Rennens
Cyclassics 2015 in Hamburg

Letzte Aktualisierung am 23. Juli 2015 h
Haben Ihnen die Informationen zu den Cyclassics (oder anderen Themen) auf diesem Blog geholfen?

Freuen oder ärgern Sie sich über die neue Streckenführung für das Elite-Rennen (Profis)?
Ein Klick auf das Fahrrad . . . und schon können Sie ihrer Freude oder Frust Ausdruck verleihen.
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Unter  Cyclassics kur(t)z und bündig  findet ihr meine aktualisierten Informationen zu den zu erwartenden Straßensperrungen in Ehestorf und Umgebung.
  

Sonntag, 31. Mai 2015

Telekom verunsichert T-Online-Kunden


  Neben der Umstellung eines Teils der Leitungsnetze von Analog- auf "iP-Telefonie" scheint sie auch noch ihr T-Online Geschäft verscherbeln zu wollen.
Wie will die Telekom denn jetzt noch einem Kunden die Umstellung auf die neue iP-Telefonie verkaufen, wenn der Kunde nicht weiß, was morgen sein wird?

Siehe auch:

Telekom: Ärger bei Umstellung auf Internet-Telefonie

Hüh!
Das Manager-Magazin: Telekom will T-Online an Springer verkaufen
und
Hott!
Handelsblatt: Axel Springer will ohne T-Online expandieren

Google.de: Telekom will T-Online verkaufen
 

Samstag, 23. Mai 2015

Telekom Umstellung von Analog- auf VoiP-Telefonie

Letzte Aktualisierung am 26.05.2015 - 11:55 h
Ob wir es nun wollen oder nicht, die Telekom ist fest entschlossen, das bisherige Analoge Telefon-System weitgehend abzuschaffen und uns statt dessen das schon bei anderen Anbietern (wie Kabel-Deutschland) erprobte iP-basierte VoiP-System mit mehr oder weniger sanfter Gewalt den Hals runter zu würgen.

- Siehe auch in diesem Blog-Beitrag vom Januar 2015 -

Aggressives vorgehen der Telekom:
Kunden sollen auf IP-Telefonie umstellen


Die erste Stufe
ist dabei der Anruf eines (angeblichen?) technischen Mitarbeiters der Telekom.
Dieser freundliche Herr dürfte aber vermutlich nur einer der vielen Mitarbeiter eines (externen ?)  Callcenters  sein und von Technik nicht unbedingt viel verstehen.
Als technische Hintergrundinformation verbrämt wird da am Telefon oft versucht, euch an Ort und Stelle in einen neuen Vertrag mit der Telekom hinein-zu-schwatzen, bevor ihr so recht bemerkt, was da eigentlich läuft.

Folgende Gesprächsabwicklung könnte hilfreich sein
(auch bei Anrufen von Betrügern!):


1. Melde dich am Telefon immer nur mit "Hallo", aber nie mit deinem Namen, es sei denn Du erkennst den Anrufenden im Display deines Telefones als eine dir vertraute Person.
- Für Fremde bist Du halt nur der Hausmeister, der Gärtner oder die Putzfrau. - 

2. Bleibe auch höflich und sachlich, wenn Du erkennst,
daß der Anrufer ein Mitarbeiter eines Call-Centers ist.

3. Bestätige weder deinen Namen noch irgendwelche anderen persönlichen Daten,
die dir der Anrufer nennt (Geburtsdatum, Kontonummer etc.).

4. Lasse dich nicht auf eine Diskussion ein, sondern frage den Anrufer nach seinem Namen,
seiner Dienststellung und nach dem Namen seines Vorgesetzten und notiere dir diese Daten
und die Uhrzeit des Anrufes.

5. Fordere deinen Gesprächspartner (Gegner?) auf, dir sein Ansinnen oder Angebot doch schriftlich zuzusenden, aber nenne weder deinen Namen, Anschrift oder eMail-Adresse, denn deine Adressdaten müßten ihm ja vorliegen (!).
Hinweis: Wenn behauptet wird, daß deine Adressdaten nicht vorliegen,
dann könnte es sich um den Versuch einer illegalen Kaltaquise handeln oder Du hast gar einen Betrüger am Telefon.

6. Je nach Spaßfaktor laß deinen Anrufer reden und höre wortlos zu oder beende das Gespräch höflich aber bestimmt und lege auf.

Da das Anliegen der Telekom im Grunde genommen legal ist und diese die neue Technik - auch um den Preis eines Kundenschwundes - durchsetzen will, mußt Du irgendwann mit einem entsprechenden Briefwechsel und auch mit einer Kündigung deines Anschlusses rechnen. 
Siehe auch bei Golem.de vom Januar 2015:
VoIP-Verweigerern droht die Telekom weiterhin mit Kündigung

Also bereite dich vor.
Schau in deinen Vertragsunterlagen nach und rufe deine Kundendaten im Kundencenter der Telekom auf. Dort gehe auf die Suche nach den nächsten Kündigungszeitpunkten und nach den Kündigungsfristen, die für deinen Vertrag gelten.

Dann mache dir eine Liste mit allen Geräten, die bei dir an der Telefon-Leitung (ANALOG-Telefon, ISDN-Telefon, Fax-Gerät etc.) und an der Internet-Leitung (DSL/VDSL = Computer, Fernsehen etc.) hängen.
Und vergiß dabei deinen Fernseher nicht, wenn dieser an einem Kabel-Anschluß hängt!

Falls Du eine Notruf-Anlage besitzt, frage bei diesem Dienstleister nach (DRK, Malteser, Johanniter etc.), denn diese Anlagen werden möglicherweise von dem neuen VoiP-System nicht mehr einwandfrei unterstützt!

Dann schaue dich bei Freunden und auch im Internet um, was für Angebote die verschiedenen Telefonanbieter haben und wie ihre Pakete aussehen. Und prüfe auch bei Nachbarn nach, ob das angebotene Paket mit den gewünschten Geschwindigkeiten oder Gesprächsgüte überhaupt in deinem Bereich geliefert werden kann.

Und bitte, lasse dich nicht von solchen Lockangeboten täuschen, wie ich sie gerade auf einem aktuellen Prospekt (Stand 05/2015) der Telekom entdeckt habe:
Da wird auf der Rückseite des Prospektes (mit der beachtlichen Größe von 23 cm x 30 cm und 12 Seiten) ein Super Paket mit Namen "Telekom Magenta Zuhause Hybrid" zum Preise von 29,95 €15 angeboten.
Die hochgestellte Zahl 15 hinter dem €-Zeichen ist zwar noch gut zu lesen aber auf der Seite befindet sich keine Fußnote 15!
Nach längerem Suchen fand ich auf der Seite 9 ganz unten mit einer Mini-Schrift den Hinweis, daß dieser Preis nach 12 Monaten  auf  34,95 € angehoben wird. Außerdem wird noch ein spezieller Router dafür benötigt, der schon ab dem 1. Monat mit 9,95 € zu Buche schlägt.

Die Verschleierung des Endpreises von 44,9o € scheint nicht nur bei der Telekom Mode zu sein.
Meine Meinung: Die Verschleierung des Endpreises nach einem Jahr, mittels der Preisangaben, die man sich erst auf verschiedenen Seiten zusammensuchen muß und die sich haarscharf an den Grenzwerten dieses Urteiles des OLG. Köln anlehnen, halte ich schlichtweg für einen "Versuch den künftigen Kunden übers Ohr zu hauen" oder besser ausgedrückt, für eine arglistige Täuschung.

Wenn Du deine Kündigungsfristen kennst und deinen Bedarf detailliert notiert hast, dann lauere auf ein Angebots-Schnäppchen der verschiedenen Anbieter, das wirklich zu dir paßt.
Und denke dran: Die Mitbewerber der Telekom schlafen nicht, aber sie kochen auch nur mit Wasser und lieben auch oft das Kleingedruckte.

Und . . . Außer Kabel-Anbieter (z.B. Kabel-Deutschland) und regionale Anbieter wie Wilhelm-tel.de sind fast alle anderen Anbieter nur so etwas wie Untermieter auf den Leitungen der Telekom . . . und da bist Du dann bei dem Eigentümer der Leitung meist in sichereren Händen . . .

Und da gibt es noch einen Haken, wenn Du in einem Wohnblock zur Miete wohnst.
Je nach Haus-Verkabelung kann es dir passieren, daß Du seitens deines Vermieters an einen bestimmten Telefon- und Internet-Anbieter gebunden bist.
So ist in Norderstedt bei Hamburgs Norden möglicherweise nur ein Anschluß über Wilhelm-tel als Alternative zur Telekom zugelassen.

Wenn Du fachkundige Nachbarn, Freunde oder gar so einen Händler wie diesen in Bremen in deinem Umfeld hast, dann bist Du möglicherweise in guten Händen.

Eine erste Übersicht kann auch dieser Tarifrechner bieten:
http://www.telefonanbieter-preisvergleich.de/dsl-preisvergleich/

Aber auch hier gilt: Augen auf!
Denn der ganz rechts ausgewiesene "Komplettpreis pro Monat" stimmt so im 3. Vertragsjahr nicht mehr, da die Subvention des ersten Jahres ja fortgefallen ist, die den Durchschnittspreis für die ersten 2 Jahre natürlich drückt.
Außerdem fehlen auch die Angaben für solche Nebenkosten wie spezielle Router, die für eine sinnvolle Nutzung erforderlich sein können.
Die monatlichen Extra-Kosten für die Miete eines Wunsch-Routers betragen monatlich zwischen 5 und 10,-- T€uro!
 

Anrufe von der Telekom - Teil III. (Wer ist betroffen?)

Fangen wir an mit dem Teil der Telefon-Anschlußinhaber, der vermutlich nicht betroffen ist.

Wenn Du nur einen ganz alten, einfachen Analog-Anschluß für dein Telefon hast und auch keinerlei Zusatzgeräte wie Hausnotruf daran angeschlossen sind, dann wirst Du dich aller Voraussicht nach um nichts kümmern müssen; da wird alles in der nächsten Verteilerstation der Telekom für dich umgestellt. Du wirst davon wohl kaum etwas bemerken.

Auch Kunden der Kabelnetzbetreiber wie Kabel Deutschland, die ja schon über das Kabel-Netz voll digitalisiert über ihren Kabel-Router telefonieren, können sich beruhigt zurück lehnen, denn sie telefonieren ja schon hochmodern und haben mit der Telekom nichts zu tun.

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Problematisch wird es bei den Anschlüssen von Untermietern der Telekom

wie zum Beispiel bei der 1&1 Internet AG oder bei Vodafone.
Hier ist erst einmal zu klären, über was für ein System ihr da überhaupt telefoniert und wer der im Hintergrund stehende Dienstleister (Eigentümer der  Leitungen)  ist.
Bei diesen Anbietern gibt es die verschiedensten Anschlußarten
- von Analog über VOIP (Voice over iP) und auch über deren eigenen Mobilfunk-Netzen oder deren Partnern.
Möglicherweise seid ihr nicht von einer Umstellung betroffen . . .

Der Bereich Hausnotruf scheint hinsichtlich einer Ausfallsicherheit noch ungeklärt zu sein.


Und auch die Johanniter und Malteser melden sich im Netz zur Wort:

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Wer ist als Telekom-Kunde zuerst mit einer Umstellung seines Anschlusses "dran"?

Nun, so ganz genau weiß das wohl nur die Telekom . . .
Aber lest selbst einmal bei Golem.de nach, was die Telekom da für ein Spielchen treibt:


Die Leserkommentare unter diesem Artikel sind recht eindeutig unfreundlich . . .
Nur, Schelte hilft nicht und ganz aufhalten kann man ja die neue Technik auch nicht. Deshalb werde ich im nächsten Blogbeitrag Wege zur Umstellung aufzeigen.